Unklarheiten bezüglich Handwerkerrechnung, was kann ich tun?

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5 Antworten

Die Terminvereinbarung basierte doch darauf, dass er erzählt hatte, er hätte einen anderen Termin in der Gegend. Deshalb kannst Du völlig berechtigt die Fahrzeit und evtl. Kilometerberechnung halbieren.

Es ist nicht legal, zweimal die Kosten auf beide Kunden umzulegen, wenn man die Anfahrt verbinden kann und die Kosten somit praktisch halbiert.

Wenn Du also die Hälfte abziehst, muss er Dir nachweisen, dass er keine zwei Termine hatte. Falls so etwas dann vor Gericht ginge, müßte er wiederum nachweisen, dass er vor und nach dem Besuch bei Dir ganz woanders war und nur eigens wegen Dir die Strecke gefahren ist.

Zunächst einmal steht zwar Aussage gegen Aussage, aber als Unternehmer ist er eher verpflichtet zu beweisen, dass er nur wegen Dir in der Gegend war, als dass Du ihm nachweisen musst, dass er einen zweiten Termin hatte.

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Kommentar von driverinb
27.06.2016, 13:28

Danke für deine schnelle Antwort. Ich habe Sorge, dass ich dann zusätzlich noch auf Gerichtskosten sitzen bleibe, man weiß ja nie wie so etwas ausgeht.

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Erstmal die Frage: Wer hat den Handwerker bestellt?

Aus der Frage heraus liest es sich so, dass die Hausverwaltung der Auftraggeber ist, und nicht DU.

Wer ist denn der Rechnungsempfänger..?

Welches Unternehmen wurde beauftragt?
A, welches ortsnah den Firmensitz hat oder B, das mit enormer Fahrtstrecke?

Ein Unternehmen KANN natürlich einen Auftrag weiterleiten, wenn die Dienstleitung zum gewünschten Termin nicht erbracht werden kann, oder ein spezielles Gerät erforderlich ist, um die Arbeiten durchzuführen, welches diese Firma nicht besitzt.

Nur kann der Auftraggeber natürlich nicht davon ausgehen, dass ihm dadurch stillschweigend immense Kosten entstehen. Man stelle sich vor, das Unternehmen A sitzt in Kiel und der von diesem bestellte Handwerker in Frankfurt!

Ja, ein besonderes Gerät darf berechnet werden.
Wobei, ein Standard-Messgerät zu dem besagten Preis... ist eher nicht üblich und wohl alles andere als statthaft.

Was ich machen würde:

Zunächst mit der Hausverwaltung sprechen. Was genau wurde bei wem in Auftrag gegeben? Gibt es irgendwas schriftlich? Angebot,....?

Dann: die Firma anrufen, die die Rechnung gestellt hat (A), höflich aber bestimmt der Rechnung widersprechen.

Grund: Nicht abgesprochener Einsatz eines "Subunternehmers" mit völlig ortsunüblichen Anfahrtkosten bzw. sich aus der Entfernung ergebenen Lohnkosten.
Deine Ausführungen dürfen sich natürlich nicht mit dem widersprechen, was Dir die Hausverwaltung erzählt hat.

Eine neue Rechnung verlangen, wo die Arbeit entsprechen der tatsächlichen Dauer berechnet wird + Anfahrtspauschale (Entfernung von A zu Dir).

Sag der Firma, das Messgerät wolltest Du nicht kaufen, sie möge bitte diesen Betrag korrigieren. Klingt etwas selbstbewusster als die Frage: Och, ist das wirklich so teuer..?

Namen notieren, mit wem Du gesprochen hast, fragen: wann Dir die neue Rechnung zugestellt wird.

Grüße, ----->

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Kommentar von HotteLu
28.06.2016, 22:27

Gute Stellungnahme, allerdings würde ich nicht telefonisch widersprechen, sondern es genau so wie beschrieben schrieftlich an die Firma senden, mit Einschreiben.

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Die HV aht den Handwerker bestellt, also sollte die HV auch der Rechnungsempfänger sein. Wie ist den der TV-Empfa´ng bei Euch geregelt? Steht darüber was im MV?

Bei uns ist das so: Ich al Eigentümer habe die SAT-Anlage bezahlt und den Mietern zur Verfügung gestellt. Bei Problemen beauftrage ich den Handwerker und zahle auch die Rechnung. (es sei denn ein Mieter hat mutwillig etwas beschädigt)

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Kommentar von driverinb
27.06.2016, 13:35

Danke. Im Mietvertrag steht da nichts gesondert drüber, aber in der Miete sind Kosten für den TV-Anschluss enthalten. Der Techniker hat die Werte geprüft und die waren an dem Tag in Ordnung. Wir haben auch die Kabel geprüft und getauscht, aber manchmal geht es und manchmal nicht. Woran es liegt. Keine Ahnung. Ist halt schwierig mit der Nachweisbarkeit.

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Gehört die Bereitstellung der Emfangsmöglichkeit zu den vereinbarten Leistungen lt. Mietvertrag und zahlst du dafür eine Gebühr an deinen Vermieter (Antennengebühr) innert der berechneten Betriebskosten?

Was ist "unser Kabel"?

Wer bestellt, bezahlt. Das ist Grundsatz. Zumal vermutlich du für den Emfang Gebühren zahlst (an den Vermieter).

Wurde nun am Kabel etwas verändert und wenn, was? Wurde das Kabel vom Vermieter breitgestellt?

Auf jeden Fall weise die Rechnung zunächst völlig zurück und frage mal bei der Handwerkskammer nach ob solch Rechnung in dieser Höhe zulässig ist.

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Kommentar von driverinb
27.06.2016, 13:33

Ja, wir hatten hier im Haus immer mal wieder Probleme mit dem Empfang, wir haben unsere Kabel überprüft und getauscht, was nichts gebracht hat. Aber die Pegel- und Signalwerte waren in Ordnung. Deswegen kann ich nicht beweisen woran es liegt. Weil aber die Werte okay waren und es zumindest zu dem Zeitpunkt funktioniert hat, soll ich jetzt zahlen. Ich möchte mich hier auch nicht auf einen ewigen Krieg einlassen, aber die Nachweisbarkeit ist so halt nicht so leicht zu klären.

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Warum mußt du überhaupt bezahlen,da die Hausverwaltung doch den Handwerker bestellt hat

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Kommentar von driverinb
27.06.2016, 13:37

Danke. Ich habe noch nicht bezahlt, ich soll jetzt bezahlen. Ich habe mich an die Hausverwaltung gewendet, da manchmal der Empfang gestört ist. Kabel habe ich schon ausgetauscht, was nichts gebracht hat. Aber Die Pegel - und Signalwerte waren laut Techniker in Ordnung. Wer Schuld ist, ist halt schwer zu klären.

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