Universum weißer Zwerg?

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2 Antworten

Auf der Erde wäre diese Relation zumindest auf praktischer Ebene nicht nachstellbar.

Denn einzig das Massenvolumen solcher Himmelskörper an sich sorgt erst durch seine extreme Gravitation dafür, dass Basiselemente auf atomarer Ebene überhaupt derart "gestaucht" werden könnten.

Fehlt diese enorme Gravitation, so dehnen sich die einzelnen Atome der Elemente auch wieder weiter aus, bzw. rücken weiter zueinander auseinander.

Grob vereinfacht ist das so, wie eine Luftmatratze einmal an der Wasseroberfläche und einmal ( vom Volumen her ) z.B. 1000 Meter unter Wasser. 

Die Massen des Kunststoffes und der enthaltenen Luft bleiben zwar gleich, aber insbesondere das Raumvolumen der Luft ist dann faktisch fast ( grob ) null.

Senkst Du den Druck wieder, so dehnt sich das enthaltene Gas ( die Luft ) auch wieder aus.

Und nun stelle Dir diese Krafteinwirkungen in millionenfacher Höhe mal auf feste Elemente vor. Reduzierst Du die gravitativen Kräfte, so streben auch deren Atome wieder räumlich auseinander . ( mal grob vereinfacht )

Rein per Druckexperiment könnte man diese Kräfte auf der Erde nicht nachstellen, weil dann schon alleine das Material des Druckbehälters eine zu hohe Flächenpressung als Differenz zu den hiesigen "Normalzuständen" erfahren würde....es würde sich schlicht plastisch verformen ab einem gewissen Druckmoment.

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wesentlich, bzw. um ein vielfaches schwerer als die materie eines weißen zwerges ist die des schwarzen lochs. außerdem bist du nicht ganz korrekt informiert. das "spezifische gewicht" eines weißen zwerges ist wesentlich höher als eine tonne pro 10 cm³

aussschließlich die gravitation eines großen sternes, der nach dem verbrennen von wasserstoff und helium zur supernova wurde, kann solche kompakte materie erzeugen, das ist weder mit unseren technischeh möglichkeiten noch überhaupt auf der erde möglich.

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