universum dehnt sich aus? unendlich?

15 Antworten

Der Raum im Universum ist gekrümmt ,denn alles was materie ist und Schwerkraft besitzt krümmt ebenfalls den Raum .Das fängt schon bei den Atomen an. Das bedeutet das es überhaupt gar keine gerade gibt ,aber du denkst gerade aus.Das ist eben das Problem.Angenommen der Raum kommt zum Stillstand .Wenn du dann im Raumschiff sitzen würdest und gerade aus fliegst ,würdest du zu jener Stelle ankommen an der du losgeflogen wärst .Da sich aber der Raum ausbreitet, wird sich der Raum stetig verändern und du kommst so nicht mehr an jenem Anfang der Reise an, sondern Spiralförmig versetzt.

Nein, dass Universum ist nicht unendlich. Da es den Big-Bang gab, muss es auch ein "Ende" haben. Doch dieses "Ende", wächst jede Sekunde um die 300000 Km, manche Wissenschaftler gehen auch davon aus, dass es mit mehr als den 300000 Km/sek. ausdehnt. Es ist also endlich! Laut Alexander Friedmann wird diese Expansion aber unendlich andauern, da dass Universum genau über die kritische Dichte verfügt, dass ein Stillstand (wahrscheinlich) nicht eintreffen wird. Diese unendliche Ausdehnung hat natürlich ihre Folgen. In etwa 10 hoch 800 Jahren wird die Materie derart ausgedünnt sein, dass keine neue Sternen mehr entstehen werden. Einer nach dem anderen Stern wird erlöschen und dann wird es zappenduster und wahrscheinlich wird die Temperatur unter 0 Kelvin fallen. Es sagt unserem Universum den Kältetod voraus. Friedmann zur Folge leben wir in einem flachen Universum. Ein geschlossenes Universum hingegen würde wieder in sich zusammenfallen (Big-Crunch) In diesem Universum wäre die kritische Dichte viel zu hoch, ergo würde die Gravitation die Expansion zum Stillstand bringen und eben, alles zöge sich wieder zusammen. Dann gibt es noch das offene Universum, in diesem Raum wäre die Gravitation dermassen gering, dass dieses Universum im Schnellzugstempo expandieren würde. Somit hätte die baryonische Materie keine Zeit sich "zusammenzuballen", um Sternen, Planeten oder sonstige Strukturen zu erschaffen. Unser Universum dehnt sich auch in keinen Raum aus, ist schwer vorzustellen. Es expandiert wahrscheinlich ins Nichts. Nichts bedeutet auch Nichts, zappenduster, perfektes Vakuum, keine Elementarteilchen, einfach nichts, nur schwarz und leer. Dann gibt es noch die Theorie des Multiversen. Multiversen bedeuten eine unbestimmte Anzahl von Universen, diese vereinigen sich im sogenannten Hyperraum. Diese Multiversen wechselwirken nicht miteinander, sondern diese sind in ein sich geschlossenes System. Findige Mathematiker haben mal ausgegerechnet, dass es zwischen 10 hoch 57 bis 10 hoch 59 verschiedene Universen geben kann. Wie darf man dass verstehen? Diese Zahl setzt sich aus den Parametern zusammen, die ein Universum ergeben. Unsere Parameter sind sozusagen ideal, um Strukturen zu erschaffen, auf denen sogar Leben möglich ist. Schwankten diese Parameter nur in einem minimalen Prozentbereich, wären wir wahrscheinlich gar nicht entstanden. Natürlich spielte das Glück auc eine Rolle dass es den Menschen gibt, doch dies ist ein anderes Thema. Die Stringtheorie meint auch, dass der Big-Bang anders abgelaufen ist, als die kosmologische Standarttheorie glaubt. Die Stringtheorie sind aber nur mathematische Berechnungen, wahrscheinlich liegen diese sieben Zusatzdimensionen uner einer Planck-Länge. Also kaum nachweisbar! Man weiss es einfach nicht genau, auch wenn sich die besten Wissenschaftler darum bemühen, ihre Theorien mittels Experimenten nachzuweisen oder zumindest zu untermauern. Vielleicht bietet Cern eines Tages Antworten, bis dato müssen wir uns gedulden. Denn die Astrophysik bleibt die Innenarchitektur der Kosmos, was Ausserhalb ist kann man nicht beantworten. Denn, von wo man keine Informationen erhält, kann man auch nichts aussagen, ausser vielen Spekulationen!

es ist nicht so, dass sich das Universum in einen anderen Raum hinein ausdehnt, so wiel sich ein Ballon ausdehnt, wenn man ihn aufblaest. Es ist so, dass sich der Abstand zwischen allen Punkten im Universum staendig vergroessert" alles entfernt sich voneinander. Einen "Rand" hat das Universum aber nicht, da die Metrik vierdimensional ist: bei einem Torus waeren dann alle "Aussenflaechen" mit den gegenueberliegenden identisch...hilft vielleicht nicht.

..also das ist vielleicht nicht ganz klar... das hier ist besser:

stell dir vor du hast einen Ballon und stell dir vor unser Universum waere die Oberflaeche dieses Ballons (es ist nur zweidimensional, aber in 3D kann man es sich nicht vorstellen). Die Oberflaeche vom Ballon hat keinen Rand (ausser der Stoepsel, der gilt nicht). Jest wird der Ballon aufgeblasen...alle Punkte auf der Oberflaeche entfernen sich voneinander: der Durchmesser waechst und damit dauert es laenger von der einen Seite des Universums zur anderen zu kommen. Aber trotzem hat es keinen Rand...

So aehnlich ist das auch mit 3D und 4D...grob.

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@Lunovis

hmm ja das klingt ja schon irgendwie logisch. aber dann muss sich das universum ja auch irgendwo drin befinden wo hinein es sich ausdehen kann?!

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@wilsona

die 2D Ballonoberflaeche dehnt sich in dein 3D Zimmer aus (bewegt sich in 3 Dimensionen, aber fuer die 2D Bewohner der 2D Universums spielt das keine Rolle)...jetzt verallgemeiner das auf 3D: das 3D Universum dehnt sich in einen 4D Raum aus. Da wir uns aber nur in 3 Dimensionen bewegen ist uns das aber egal, wir sehen nur die Oberflaeche unseres 3D-Ballons.

Tastsaechlich hinkt das Beispiel an mehreren Ecken...wenn man auf die Gleichungen guckt wird es klar, aber vorstellen kann ich es mir in 3D auch nicht richtig. Braucht man auch irgendwann nicht mehr...

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@wilsona

Nein, muss es nicht. Dahinter gibt es nichts, keinen Raum, keine Zeit. Auch keine weitere Dimension (im Gegensatz zum berühmten Ballon-Beispiel). Wobei das womöglich falsch ist, die Stringtheorie scheint da irgendwelche Antworten zu haben, aber die verstehe ich nicht ;)

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@KnaIlfrosch

Momentan muessen wir 12 dimensionen annehmen, um die Gleichungen loesen zu koennen....das ist aber wirklich nicht mehr illustrativ...

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@Lunovis

Die 12 (laut Wiki 10-11) Dimensionen beziehen sich nur auf die Stringtheorien. Es gibt weitere Theorien. Nur annähernd sicher ist man sich überhaupt nicht, konkrete Versuche der Beweisführung sollen in naher Zukunft in der Weltvernichtungsmaschine passieren

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@KnaIlfrosch

sicher sind wir uns nicht, das ist richtig. Aber sicher sind wir uns nie. 12 ist, was ich monentan brauche...

Ob das LHC uns im Bezug darauf was neues zeigen kann, weiss auch ich nicht (bin ab Donnerstag wieder dort unten, kann ja mal meine Kollegen fragen;) Aber DASS es im naechsten Jahr etwas neues zu berichten gibt, ist sicher. Sind spannende Zeiten!

Glaubt nicht alles, was euch die Populaerliteratur erzaehlt: Wenn Physiker solche Buecher schreiben wollen sie vorrangig Geld verdienen..es macht keine Sinn sich ueber diese Fallbeispile den Kopf zu zerberechen.

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@Lunovis

Dann weisst du ganz klar mehr als ich, ich habe lediglich zwei Bekannten die im CERN über die Uni Karlsruhe ihren Doktor der Physik gemacht haben. Verstanden hab ich natürlich nicht viel ;-)

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@KnaIlfrosch

verstehen ist so eine Sache...ich versteh auch nur meine Gleichungen und bin dann immer sehr ueberrascht, wie andere versuchen das fuer die Oeffentlichkeit zu illustrieren...und was dann bei den Leuten ankommt. Irgendwann hoert es auf mit dem "verstaendlich machen" und dann muss man halt zugeben, dass es nur ein mathematisches Konstrukt ist, dass man nicht "wirklich" versteht.

Ich hab uebrigens auch in Karlsruhe promoviert!

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@Lunovis

Ich weiss nicht mehr wers gesagt hat, aber es ging ungefähr so:

In ist das Wesen der Bildung, Unsicherheit zu vermitteln. Die größten Vorreiter sind die Verzagtesten, die größte Sicherheit haben die Unwissenden.

Gibt noch was andres, glaub das ist von Pratchett's Science-Reihe: Studenten beginnen ihr Studium im glauben, alles zu wissen und verlassen es in der Gewissheit, kaum? noch was zu wissen. Wo ist das Wissen geblieben? In der Universität natürlich, wo es sorgfältig getrocknet und gelagert wird ;)

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