Universelles Gesetz der Resonanz?

7 Antworten

Hey,
das ist eine sehr gute Frage. Grundsätzlich kann man Menschen ja erstmal nicht in positiv oder negativ aufteilen. Das ist sehr relativ und dazwischen liegt ein großer Grauton. Die Menschen die dir positiv erscheinen haben womöglich auch Zweifel, Probleme, Ängste, Leid (negative Emotionen).
Andererseits kommt es auch eher darauf an, wie man auf das reagiert, was passiert und weniger auf das, was passiert. Ein wahrlich positiver Mensch (so wie ich es sehe), kann in jeder Situation das Gute sehen und einen persönlichen Mehrwert daraus ziehen. Man muss halt bedenken, dass alles 2 (oder mehr) Seiten hat.
"Leid" ist prinzipiell erst mal nichts schlechtes.
Hier kann man jedoch auch sagen, dass die Ausnahmen die Regel bestätigen. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass es eine enorme Rolle spielt, in welchem Geisteszustand man sich befindet. Wenn man sich in einer höheren (positiven) Ebene befindet, verbindet man sich eher auf dieser Ebene mit Menschen, Dingen, Möglichkeiten, ... Das heißt jedoch nicht, dass es keine Höhen und Tiefen und andersweitige Erfahrungen gibt.
Liebe Grüße

"Universelles Gesetz der Resonanz"

Du hast dir selber schon die Antwort gegeben, dass dieses "Gesetz" Unsinn ist. Das Konzept dahinter ist fragwürdig und universell ist es schon gar nicht, wenn du selber schon bemerkt hast, dass "positive" Menschen Leid duch andere erfahren.

Dieses "Gesetz" wird gerne in der Lebenshilfe und Esoterik eingesetzt, um die Selbstverantwortung in den Vordergrund zu stellen, was ja generell ein guter Ansatz ist. Aber die Behauptung, dass nur wir Einfluss darauf haben, wie wir uns verhalten, ist falsch. Gerne wird das so gesehen, da der Lebenshelfer möglicherweise überhaupt keinen Einfluss darauf hat, wie sich das Umfeld der Patienten darstellt und anpassen und manipulieren lässt. Der Patient selber dagegen ist manipulierbar.

Diese Resonanzgeschichte muss man pragmatisch sehen. Dahinter steckt das ganz einfache Sprichwort: "Wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus." Und wir wissen heute, dass das auch nur einen Hinweis auf das Offensichtliche geben soll: Wenn ich jemanden schlecht behandle, dann kann ich nicht erwarten, dass mich jemand gut behandelt. Was man aber nicht daraus schließen darf ist: Wenn man jemanden gut behandelt, dann wird mann auch gut behandelt. Das ist Bullshit.

Wir alle haben eine eigene Lebensaufgabe zu erfüllen. Manche Menschen sind bereits dahinter gekommen, worin ihre Aufgabe besteht. Andere sind noch zu keinem Resultat gelangt und wieder andere interessiert die Frage schon gar nicht.

Aber die Lebensaufgabe ist das ultimative Lebensziel. Bloss weil es altruistische Menschen gibt, die den ganzen lieben, langen Tag positiven Geist um sich herum versprühen, bedeutet nicht, dass sie ihre Lebensaufgabe bereits gefunden oder gar schon bewältigt haben. Vielleicht besteht nämlich ihre Aufgabe genau (noch) darin, einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften, um persönlich daran zu wachsen. Diese Dinge hängen mit dem Karma zusammen. Das hat aber mit Schwingung an sich nicht sehr viel zu tun. Man erschafft sich sein Schicksal selber, in dem, was man denkt. Aus Gedanken werden Worte, werden Realitäten.

Das von dir angesprochene universelle Gesetz der Resonanz bezieht sich auch nicht exakt auf Gutes-zieht-Gutes an, sondern darauf, dass Alles, wirklich Alles Schwingung ist. Schwingung in derselben Frequenz zieht gleiche Schwingung an, den sie überträgt sich (Resonanz). Das hat mit der Erfüllung der Lebensaufgabe nichts zu tun. Es ist "nur" die Schwingung allen Seins.

Alle Energiezentren, also alle Chakren, haben für sich bezogen eigene Schwingungsebenen und Frequenzen. Das mit der universellen Schwingung ist dann der universale Schwingungs-Ton, der Ton Ohm. Er gebärt das Sein aller Dinge.

Es sind also zwei Dinge: Das eigene Schicksal, das man selber erschafft - Karma. Und die tonale Frequenz aller Energie.

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