Uniformitätsregel?

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1 Antwort

Weiß jetzt nicht genau, was du meinst, aber ich kann dir die Regel mal erklären:

Wir gehen von deinem Beispiel aus, eine Blume rot, die andere weiß. Beide sind homozygot, also reinerbig. In diesem Beispiel ist rot ein dominantes Merkmal und weiß ein rezessives. 

Die eine Blume hat also die zwei Allele für rote Blütenfarbe. Da das Merkmal dominant ist, müssen in der Symbolik hierfür zwei große Buchstaben verwendet werden. Demnach hätte die Blume den Genotypen RR und den Phänotypen rot. Die Gameten sind also R und R.

Die weiße Blume hingegen hat den Phänotypen weiß, welches ein rezessives Merkmal ist. Da sie gleichzeitig homozygot ist, hat sie den Genotypen ww (in der Symbolik werden rezessive Allele mit kleinen Buchstaben versehen). Demnach sind die Gameten w und w.

Bei der Fortpflanzung entstehen jetzt Pflanzen aus jeweils einem Gameten jeder Pflanze. Hieraus ergibt sich, dass jede Pflanze der F1 Generation den Genotypen Rw hat. Da rot das dominante Merkmal ist, ist der Phänotyp rot. Und das gilt für ALLE Pflanzen der F1 Generation, was die Uniformitätsregel besagt.

Hat sich deine Frage geklärt? Wenn nicht, kannst mich ruhig fragen ;)

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Kommentar von derHelferx10
28.02.2017, 19:44

Danke erstmal :)

Nur was ist wenn weiß auch dominant ist? bzw. jeweils Dominant/Rezessiv wie: Ww+ Rr  Dann müsste doch Wr erscheinen, was weiß ist-oder?

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