UNI vs.FH

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3 Antworten

Uni: Trocken, und mehr Stoff als an einer FH (da jeder Mist theoretisch beleuchtet wird)

FH: Sehr starker Praxisbezug, weniger Stoff als an einer Uni (dennoch mehr als genug), Klausuren am Ende der Vorlesungszeit (idR 2 Wochen lang)

Tests gibts an Hochschulen nicht. Klausuren und sonstige Leistungsnachweise wie Präsentationen, Projekte, Seminararbeiten, Übungen und so - je nach dem.

pimpus 08.07.2011, 17:40

aha! danke!

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Secom 08.07.2011, 17:43

Beispiel für die Themenbehandlung FH/Uni: Die Verkehrswirtschaft

FH: Aktuelle Szenarien/Istzustand und Zukunftsszenarien/möglichkeiten etc. werden beleuchtet

Uni: Die historischen Ansätze des Marktmechanismuses in der Verkehrswirtschaft werden beleuchtet (z.B. normativ-theoretischer Ansatz, normativ-positiver Ansatz, usw.)

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pimpus 08.07.2011, 17:45
@Secom

aha! das ist schon ein Unterschied danke!

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Secom 08.07.2011, 17:50
@pimpus

Kein Problem. Ich kann eine FH nur empfehlen. Ist erstens schulischer, und somit etwas vertrauter, als eine Uni wo man schnell untergeht. Außerdem bietet eine FH noch weitere Vorteile wie u.a. der nahe Kontakt zu den Profs. Wenn man an der FH merkt, dass es zu einfach ist oder so, kann man sich immer noch an einer Uni immatrikulieren.

Außerdem werden Uni-Absolventen nicht selten als Theoretiker abgestempelt, nicht zuletzt deswegen, weil es wirklich ansatzweise so ist. :)

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pimpus 08.07.2011, 17:56
@Secom

ja das mit dem schulischer und vertrauter an der FH habe ich schon oft gehört. Ja danke=) Ich glaube ich nehme dann lieber die FH und kann danach noch immer an die UNI!

danke schön=)

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Hallo, also ich studiere an der FHDW in Paderborn (http://www.fhdw.de/), also einer FH. Zwischen Uni und FH gibt es große Unterschiede: An einer FH gibt es kleinere Lerngruppen und somit ein ganz anderes Dozenten-Studenten-Verhältnis, was das Studium mit Sicherheit angenehmer macht. Außerdem seh ich es genau so wie du geschrieben hast, dass das Studium an einer FH viel viel praxisbezogener ist. Dies meine ich sagen zu können, durch den Vergleich zum Studium von Freunden, die an einer Uni studieren. Inhaltlich äneln sich die Studien. Klausuren werden ganz normal geschrieben wie an einer Uni auch, vom Schulrhytmus musst du dich zum Studium hin klar trennen! ;) Ich hoffe ich konnte mit meiner Erfahrung helfen, schöne Grüße und viel Erfolg

Also wenn du nach PROs und CONTRAs fragst, kann ich dir ein PRO nennen:

Den besseren Job kriegst du immer mit universitärem Studium. Und wenn du den nicht willst, kannst du dich auch auf einen FH-Posten bewerben. Aber umgekehrt geht das nie.

Im Öffentlichen Dienst steht ausschließlich den Universitätsabsolventen die Laufbahn des Höheren Dienstes offen und die beginnt bei A13 und endet (rein theoretisch) beim Staatssekretär mit B11. Als FH-Absolvent kannst du Glück haben, wenn du in der gehobenen Laufbahn jemals A13 erreichst.

Das Studium mag trockener sein - ich kann das nicht beurteilen - aber Studium dauert 4-5 Jahre. Der Rest des (Job-)Lebens dauert länger. Als Universitätsabsolvent hat man einfach mehr Möglichkeiten.

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