Uni pendeln?

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3 Antworten

Mit der Zeit schleicht es sich bei Studenten ein, dass man nur noch dann kommt, wenn es eine Pflichtveranstaltung ist oder man den Stoff nicht verstehen kann ohne die Vorlesung zu besuchen. Es ist also völlig normal, dass nach dem ersten Semester oftmals nur noch die Hälfte in den Vorlesungen sitzt, wenn man sowieso auch mit dem Skript lernen kann. Der einzige Vorlesungstermin in jedem Fach, der immer rappelvoll ist, ist standardmäßig der letzte vor der Klausur. Da kommen sie alle wie Ameisen zusammen, um sich anzuhören welche Inhalte "klausurrelevant" sind. Es ist natürlich immer ein bisschen gewagt, nicht in eine Vorlesung zu gehen, weil es könnte ja etwas erwähnt werden, das nicht im Skript steht, aber dann in der Klausur abgefragt wird. Tipp: Wichtig ist, dass du gut vernetzt bist mit deinen Kommilitonen. Dann könnt ihr euch gegenseitig auf dem Laufenden halten, wenn einer mal nicht in die Vorlesung gekommen ist. Das beruht aber natürlich auf Gegenseitigkeit. Es sollte also nicht zur Regel werden, dass du Leuten hinterherläufst, um ihre Mitschriften zu bekommen, nur weil du zu "bequem" warst in die Vorlesung zu kommen (mal ganz salopp ausgedrückt), während andere sich selbst die Mühe gemacht haben. Das sagt einem aber eigentlich der gesunde Menschenverstand. 

Ich hoffe, ich konnte dir damit etwas helfen und wünsche dir alles Gute für dein Studium :-)  

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Kommentar von jps123123
27.10.2015, 21:32

Genau, habe mich auch schon mit dem ein oder anderen vernetzt und selbstverständlich nervt man seine Kommilitonen nicht andauernd. Danke für deine Antwort, das ist beruhigend. 

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Ich würde an deiner Stelle nicht mehr pendeln, vor allem nicht wenn du aus den Vorlesungen dort ohnehin nichts mitnimmst. Dann kannst du auch einfach zuhause bleiben und dir den Stress sparen, sofern du daheim wirklich lernst und fleißig bist. Am besten wäre es für dich mit Sicherheit in den Studienort zu ziehen. Das kann ich nur empfehlen, auch aus Sicht der Persönlichkeitsentwicklung.

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Kommentar von jps123123
27.10.2015, 21:21

Ja, das habe ich mir auch so überlegt. Weiß nur nicht, ob es so gut ist auf Dauer. Ich kann mich sehr gut selbst motivieren und organisieren, es ist nur auf Grund der fehlenden Zeit und Konzentration problematisch. Die Dinge stapeln sich einfach und ich finde außer an den Wochenenden kaum Zeit sie nachzubearbeiten, aber dann fällt auch so viel an, dass man an sich keine Zeit mehr für ein Leben/Beziehung hat. Musste pro Fach ungefähr 2-3 Vorlesungen + die jeweiligen Übungen nachbearbeiten. Ich denke auch es wäre die beste Lösung das zuhause weiter zu machen.

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Wie wär es denn wenn du einfach mit dem Auto zur Uni fährst? Vielleicht gibt es ja zufällig jemanden der auch dort studiert und den du theoretisch auf den Weg zur Uni aufgabeln könntest. So Fahrgemeinschaften sind ab 3 Leute meistens günstiger als der Zug. Natürlich pendelt man da auch, und ist erschöpft aber ich denke auf Dauer wird es schief gehn, wenn du den Gang zur Uni ständig vermeidest.

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Kommentar von jps123123
27.10.2015, 20:48

Das wäre eine Idee, aber leider habe ich keinen Führerschein bzw. kenne ich bis jetzt niemanden aus der Umgebung 

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