Unglücklich im Ausland (bin nur wg Lebenslauf rüber gegangen)

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12 Antworten

Da frage ich mich jetzt echt, was du studiert hast ...

Wenn du studiert hast und einigermaßen Englisch sprichst, wird du ja nicht total blöde sein. Warum denkst du, dass du hier keine Perspektive hättest? Gut möglich, dass du nicht schnell einen gut bezahlten Job für deine Ausbildung findest, aber eine nicht so toll bezahlte Arbeit, vielleicht über Zeitarbeit, könnte sicher drin sein.

Leider schreibst du nicht, worin deine Probleme in England bestehen. Liegt es an den Leuten? Wirst du schlecht behandelt? Kannst du dich nicht vernünftig verständlich machen? Oder hast du einfach nur Heimweh?

Was machst du überhaupt da? Wovon lebst du?

Noch eine Ergänzung zu den -wie ich finde, richtigen- vorstehenden Antworten: Woraus lernen wir im Leben mehr, aus Schwierigkeiten bzw. Problemen oder Erfolgen? Der Mensch ist so gestrickt, dass wir weit überwiegend gerade aus den Erfahrungen, die wir mehr oder weniger mühsam bewältigt haben, den größten Nutzen für unsere Weiterentwicklung ziehen. Eine schwierige Lebensphase durchzustehen verlangt aber auch eine Menge ab, gerade in jungen Jahren: Gibt es in Deiner Umgebung jemand, mit dem du darüber sprechen könntest, dann suche die Gelegenheit. Ich hoffe, du findest darüber Mut und Zuspruch. Alles Gute!

Ich habe mir mal deine Antworten auf die Kommentare der anderen durchgelesen. Was meinst du eigentlich mit; du kommst dir vor wals würdest du in einem dritte Weltland leben? Wenn du einsam fühlen würdest, könnte ich dich verstehen. Da braucht man Zeit, um einfach mal Leute kennenzulernen - dann geht es einem auch besser. Wenn du allerdings auf alle herab siehst, wird dir das nicht gelingen.

was ich damit meine ist: alles hier ist dreckig und runtergekommen. in deutschland wohne ich in einer asisiedlung, nur arbeitslose und so, aber verglichen zu dort ist das hier afrika.

das nächste die wassersituation - zum duschen täglich so ein teil da drückt man rauf, dann funktioniert das wie ein boiler. der wasserhahn - mischbatterie fehlanzeige und heißes wasser auch.

das nahverkehrsystem (ich komme aus berlin) ist ein witz.

als herab schauen würde ich das nicht bezeichnen, ich weiß einfach nur zu schätzen, wie gut man in deutschland leben kann für "lau".

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@billibilli

Ist doch gut, wenn du mal merkst, wie es anderswo in de Welt so aussieht - und glaub mir, man kann das aushalten. Also mein Rat: Lerne die Sprache und mach was draus.

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Habe nur ein wenig Geduld. Denke nicht an morgen und was wäre wenn... Das hilft Dir nicht. Nimm es als gegeben hin und sage Dir, jetzt ist das und jetzt mache ich das. Dann wird alles von Tag zu Tag besser. Deine Entscheidung war 100 Prozent richtig. Später wirst du davon profitieren und stolz auf dich sein. Viel Glück!

Hi! Wer wird denn gleich den Schwanz einziehen? Nach gerade mal drei Wochen kannst Du, denke ich noch gar kein objektives Urteil fällen. Wenn es Dich beruflich weiterbringt und Du (hoffentlich) Spaß an der Sprache hast, dann lerne Leute kennen, unternimm etwas und igel Dich nicht ein. Nach einer Weile wirst Du schon merken, dass es besser wird. Außerdem bist Du A nicht am anderen Ende der Welt und B nicht für immer dort.

Hallo,

Vieles wurde dir ja schon bei deinen vorherigen Fragen beantwortet. Ich kann dir nur raten, halte durch!

Vielleicht versuchst du ein Zimmer in einer WG zu bekommen, da bist du nicht alleine und findest gleichzeitig Freunde. Oder mache Dinge, die du auch zu Hause gerne gemacht hast ... Shoppen ( ok, kostet viel Geld ), Kino - fördert auch das Sprechen und verstehen der Sprache, gehe ins Café und belausche die Nachbartische,...

Diese Gelegenheit wirst du vermutlich nie wieder haben, also Kopf hoch! Die Zeit vergeht und nach 6 Monaten wird dir der Abschied in GB schwer fallen.

ich bin in einer WG, ne eigene wohnung hier ist unbezahlbar.

und alles hier kostet geld - kino würde ich noch ausgeben, aber dann ist es dunkel, wenn ich nach der arbeit ins kino gehe und dann muss ich ein taxi zahlen, weil ich hier garantiert nicht alleine im dunkeln nach hause laufe.

ja die gelegenheit werde ich wahrscheinlich nie wieder haben....mein standpunkt ist eher: will ich die gelegenheit denn je wieder haben? was ist denn an "der gelegenheit" so toll? "die gelegenheit" kostet ja nur geld, dass ich nicht habe. also dürfen meine eltern zahlen, weil mein gespartes bereits aufgebraucht ist. und meine eltern sind nicht reich, sondern knapsen bei sich damit ich die sch hier machen kann.

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@billibilli

und alles hier kostet geld

Man merkt das du noch nie in D. gearbeitet hast und für dein Geld selbst zuständig warst. Auch in D. kostet alles GELD!

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@JaAl11

wie kommst du darauf? ich arbeite seit ich 19 bin, wie sonst soll ich mir meine wohnung finanzieren? ich habe während des studiums sogar weitaus mehr als der typische 40stundenwoche arbeiter gearbeitet, da ich neben meinem vollzeitstudium noch arbeiten musste.

und dir merkt man an, dass du keine ahnung davon hast, wie teuer das leben außerhalb deutschlands ist.

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@billibilli

eitaus mehr als der typische 40stundenwoche arbeiter gearbeitet, da ich neben meinem vollzeitstudium noch arbeiten musste.

Ach du Armer .. ich habe neben meiner Vollzeitstelle nebenbei studiert ... und ich weiß was es im Ausland kostet .. aber alle die ich kenne haben auch mindestens zwei Jahre im Ausland gelebt und haben sich nicht beschwert!

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Weiß ja nicht was du da machst in GB, aber du solltest der Sache wirklich eine Chance geben. 3 Wochen sind nicht so arg lang, vielleicht brauchst du einfach noch etwas Eingewöhnunhszeit.

Hallo,

ich kann dich gut verstehen, denn ich habe auch vor vielen, vielen Jahren ein Auslandsjahr absolviert. War 12 Monate in San Francisco. Und mir ging es anfangs ähnlich. Andere Menschen, andere Lebensweisen. Aber ich kann dir nur anraten, es durchzuhalten. Es dauert eine Weile, denn das Heimweh überwiegt zuerst gravierend. Aber gib' Land und Leuten eine Chance, dich kennenzulernen. Du wirst dich bestimmt bald besser fühlen, wenn du es versuchst. Du wirst tolle Lebenserfahrung mit nach Hause bringen. Eine Chance, die nicht jeder hat.

Halt die Öhrchen steif - das wird schon. LG

Entweder Du reißt Dich zusammen und bleibst, oder Du kommst nach Deutschland zurück und suchst Dir einen Job, von dem Du leben kannst, auch wenn dieser nicht Deiner "Qualifikation" entspricht....

(Wenn Du nach drei Wochen schon so "rumjammerst", wird es Dir aber vielleicht auch anderswo schwer fallen, Fuß zu fassen.....)

hast du schonmal in GB gelebt? Ich komme mir hier vor wie in einem dritte Welt Land.

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@billibilli

Ich war zwar erst einmal auf der Insel und auch dass nur ein paar Tage, aber dritte Welt Land? Warst du schonmal in so einem Land? Ja? Auserhalb der extra für Touris hergrichteten Gebieten?

GB ist seltsam... die haben Teppichböden im Bad, die Sanitäre Anlagen sind anders, die Städte sind anderst, die Menschen sind anderst. Dreckiger? Nein ganz bestimmt nicht, und ich hab Londen schon gesehen, auch die Vorstädte.

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@Frischmilch

oh doch hier ist es viel dreckiger als in deutschland. und schimmel im bad ist hier standard hab ich gelernt. würde bei uns auch nicht passieren.

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Wo bist du denn in GB? Und wie alt bist du? Was hast du studiert? So völlig ohne Infomrationen über dich ist es schwierig, dir zu raten.

in einer Großstadt, 25, Englisch logischerweise, wenn ich sage, dass ich eine Sprache studiert habe

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@billibilli

Großstadt im Norden oder im Süden? Englisch nicht unbedingt logischerweise, ich selbst habe z.B. Spanisch studiert und habe mir Englisch "angeeignet" durch langen Aufenthalt u.a. in GB. Ich habe fast mein gesamtes Erwachsenenleben bei den "Inselaffen" verbracht und kann dir nachempfinden, welche Schwierigkeiten du hast. Ja, ich sage jedem der es hören will (oder auch nicht hören will), dass man erst mal eine Weile im Ausland leben sollte, damit man weiß, wie gut wir es hier haben. Das ist doch schon eine Erfahrung, die du aus deiner Zeit in GB mitnehmen kannst. Das Leben in GB ist sehr teuer, es bleibt nach den Ausgaben für das tägliche Leben kaum etwas Geld für Freizeitunternehmungen. Treibst du einen Sport? Dann bietet sich die Mitgliedschaft in einem Club an. Musst du in einer Großstadt leben? Wie wäre es mit einer Kleinstadt z.B. in Kent mit angenehmerem Klima und aufgeschlosseneren Leuten? Durchhalteparolen sind sinnlos, du solltest deine Lebensumstände dort in GB ändern, damit du auch etwas von der Zeit dort hast.

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@macqueline

nein das wusste ich vorher schon, wie gut es in D ist, weil ich vorher schon woanders gelebt habe (USA)...aber auch das habe ich abgebrochen aus familären Gründen aber.

Nein ich habe leider den Mietvertrag schon für 6 Monate unterschrieben, da ich die Jobzusage hier sehr kurzfristig erhielt und eine Woche quasi obdachlos hier herum irren musste, da war ich froh IRGENDWAS zu haben....

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Hallo billibilli,

diese Entscheidung kann dir keiner abnehmen. Vielleicht solltest du dich einfach mit deiner Verwandtschaft (Eltern, Geschwister) darüber unterhalten. Die kennen dich besser. Wenig Sinn macht es allerdings, durchzuhalten, wenn du es nicht aushältst. Dann komme lieber zurück.

Warum du mit einem Studium keine Chance hast, verstehe ich ehrlich gesagt nicht.

mit MEINEM Studium habe ich keine Chance ohne längeren Auslandsaufenthalt.

Meine Familie rät mir indirekt durchzuhalten, aber im Endeffekt sagen sie lieber nichts konkretes, ich fang ja bei jedem sch... an zu heulen hier.

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@billibilli

Nun, es gibt in England auch Städte, die recht interessant sind. Klar ist das Leben anders als in Deutschland, aber als 3. Welt würde ich es nicht unbedingt bezeichnen.

Du schreibst leider nicht, wo du bist, aber vielleicht könntest du auch woanders hingehen? London, USA, Kanada, Australien?

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@peterprunken

ich bin in england in einer großstadt und die ist nicht london, das reicht an information.

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Worin liegt denn dein Unglück? Bist du mit dem unglücklich, was du dort tust, mit den Menschen um dich rum, oder hast du einfach nur Heimweh?

mit der lebenssituation. der job ist einfach, aber die umstände hier kot.zen mich an. hab kein auto wie zu hause, monatsticket ist voll teuer, miete ist richtig teuer (so viel zahle ich nicht mal in D für meine gesamte wohnung inklusive nebenkosten) und die heizung geht nicht, der vermieter fühlt sich nicht zuständig (verweist an eine management firma, die an der vermieter verweist....), der vermieter stellt nicht mal ne mikrowelle für die gemeinschaftsküche...das sind alles sachen, die mir auch vorher einfach nicht bewusst waren.

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@billibilli

OK, das ist zwar alles nicht schön, aber es sind Äusserlichkeiten. Sofern du das mit dem Geld hinbekommst, ist es nicht wirklich dramatisch, und es ist eine Übung, sich auch in unbequemen Lebenssituationen zurecht zu finden ;)

Ich bin sicher, es gibt auch positive Aspekte an deinem Aufenthalt, lass nicht zu, dass sie durch ein paar Widrigkeiten verschüttet werden.

6 Monate sind gar nichts, und du verfolgst mit deinem Aufenthalt immerhin einen Zweck für deine berufliche Zukunft.

Versuch doch die Dinge einfach so zu nehmen, wie sie sind (ich meine, du bist nicht der einzige Mensch, der ohne Auto auskommen muss, und in der Großstadt kann das nicht DAS Problem sein). Dann hast du auch wieder den Blick frei, um das zu sehen, was bereichernd für dich ist. :)

Good luck, du wirst das schaffen! :)

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