Ich habe unglaubliche Angst vor dem Tod. Wie kann ich lernen, damit umzugehen?

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26 Antworten

Das klingt jetzt vielleicht etwas unsensibel, aber vor dem Tod braucht man keine Angst zu haben, denn entweder gibt es ein Leben nach dem Tod oder eben nicht. Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, gibt es dazu verschiedene Vorstellungen, wie etwa im Paradies oder die Wiedergeburt. Gibt es kein Leben nach dem Tod, wird man das nie erfahren. 

Ich für meinen Teil glaube in der Tat an ein Weiterleben in der Ewigkeit, aber selbst wenn ich mich täuschen sollte und es kein Leben danach gibt, sehe ich keinen Anlass mich vor einer entsprechend dauerhaften Bewusstlosigkeit zu fürchten, denn ich war in meinem Leben mehrfach unter Vollnarkose in Bewusstlosigkeit und das Einzige, was einem da passiert, ist vom Erleben her, dass man einige Zeit verpasst hat. Der einzige Unterschied, sollte es kein Leben nach dem Tod geben, liegt darin, dass die mit dem Tod eintretende Bewusstlosigkeit nicht mehr endet.

Wie es auch kommen mag, ist die Vorstellung vom Tod mit Sicherheit weit schlimmer als das Erleben, sofern es überhaupt ein Erleben in dieser Hinsicht gibt.

Oh das ist ein Thema.. Ich kenne diese Angst sehr gut. Mich hat sie sowohl als Kind wie auch jetzt mit 30 gepackt. Allerdings bin ich die Angst wieder los geworden. Auch ich habe diese "irgendwann bist du einfach weg" Gedanken gehabt, mich haben sie fast in den Wahnsinn getrieben, weil ich mich nur noch mit diesem Thema beschäftigt habe. Ich bin nachts aufgewacht mit dieser Angst, Morgens das gleiche und Abend konnte ich nicht einschlafen vor lauter Angst. Ich konnte es nicht akzeptieren, dass es ich irgendwann nicht mehr bin. Irgendwann bin ich an dem Punkt gewesen, wo ich dachte, jetzt ist Schluss. Ich habe mir diese Gedanken verboten, ich habe mir gesagt, du bist noch jung, wenn du 80 Jahre alt wirst, willst du dann noch 50 Jahre in Angst leben?? Ich bin kein gläubiger Mensch, für mich gab es also auch keinen Halt in einer Religion. Aber ich habe mit meiner Mutter und meinem Partner geredet, ich war sogar bei einem Pfarrer, einfach um mit ihm zu reden. Ich finde meinen Frieden mittlerweile darin, dass der Mensch noch lange nicht alles erklären kann und wer weiß, vielleicht ist man ja gar nicht "einfach weg"?? 

Du scheint noch am Anfang dieser Angst zu sein. Unternimm jetzt etwas, wie z.B mit deinem Vertrauenslehrer zu reden. Du bist noch viel jünger als ich und würdest ja noch vieeel länger in Angst leben als ich. 😉 Genieß dein Leben, hab wieder Spaß, lache viel und denk dran, der Tod ist noch ganz ganz ganz weit weg. Lass dein Leben nicht vom Tod beherrschen. 

Vor dem Tod braucht man absolut keine Angst zu haben. Ich persönlich stelle mir den Tod immer als schöne Person vor und kann somit gut umgehen. Aber ich denke mit der Zeit wirst du den Umgang mit dem Tod besser verstehen!:)

Wenn man das Internet absucht, findet man immer die gleichen Fragen und keine echte Antwort darauf. Tod ist genau das was du vor der Geburt warst. Tod könnte das sein was du fühlst wenn du schläfst. Es bleibt nur ein Weg damit umzugehen, Ignorieren oder/ und Akzeptieren...du wirst es im Alltag wieder vergessen. Länger darüber philosophiert kommt man darauf wie Quantenphysik, Atome und die gesamte Welt inklusive deren atomaren Bestandteile vermutlich funktioniert. Alles relativiert sich wird unwichtig in Anbetracht dessen das man selber irgendwann weg ist und die Welt nicht mehr erlebt. Der Zerfall von Körper und Geist, der bis zu 100 Jahren dauert ist schleichend. Trost kann man sich nur selber zusprechen, man muss stark sein um es hinzunehmen, es gibt kein Weg vorbei, dennoch sind 100 Jahre sehr lang wo man sein Leben genießen kann, der Sinn darin ist vermutlich nur Fortpflanzung und Befriedigung von Bedürfnissen, es gibt keinen echte Wichtigkeit als die dass man selber egoistischer Weise stirbt und nur das zählt. Natürlich werden alle anderen auch sterben, also wirklich alle Menschen werden dies tun müssen, weil es der Lauf der Natur ist.

Trost finden viele in der Religion und verschleiern die Angst damit dass man in den Himmel kommt und dort Gott trifft oder im buddhismus zu einem Stein wird oder eine Kuh. Das kann aber auch gut eine Metapher sein für die Auflösung des Körpers in die atomaren Bestandteile welche dann irgendwie Teil von allem werden, also ALLEM. Ich finde die Idee gut das man unwissendlich Teil von allem wird. Man könnte theoretisch, wenn man Atome markieren könnte, feststellen das Atome von Albert Einstein ins Wasser gelangt sind, welches du getrunken hast und nun ein Bestandteil von dir sind.

Immerhin bleibt fast alles auf der Erde, alle Verstorbenen sind nun Teil der Erde, unwissentlich.

Wie oft denkt und dachte man über den Tod nach, hat ihn erforscht, erklärt und hat ihn doch nie recht verstanden. Fakt ist in deinem jetzigen Zustand der Selbsterkenntnis wirst du irgendwann nicht mehr sein, eben so als würdest du schlafen oder in der Zeit gefangen sein ohne es zu Wissen.

Unweigerlich dessen kommt der Solipsismus ins Spiel. Aber hier wirds schon crazy, so crazy das man nicht mehr weiß wie man sich verhalten soll, wie man leben soll, das ist auch der Punkt wo ich aufhöre weiter zu schreiben. Ich lenke mich ab und finde es gut dass man darüber nachdenkt und nicht den Alltagstrott verfällt.

Gute Zeit und erkunde die Welt mit allen Sinnen.

Das soll nicht böse klingen, ich kenne diese Ängste genau. Ich habe mir einfach solche Sprüche wie: "Das Leben ist ein Geschenk! Sei froh über jede Zeit die du hier hast, du bist auserwählt zu leben deshalb genieße es🗿

Ich kenne diese Angst auch. Ich bin auch etwa so alt wie du. Ich glaube es ist sehr normal vor dem Tod angst zu haben, doch es ist nichts was man anderen wünscht. Ich half mir damit, dass ich mir sagte: all die lieben Menschen die schon verstorben sind treffe ich im Himmel wieder. Das hat mir sehr geholfen und ich hoffe sehr dass es dir auch hilft :)

Hallo erstmal,
Ich glaube diese Frage stellt sich 98% der Menschen irgendwann im Leben der eine früher und der andere später, ich glaube diese Frage stellt man sich nur weil es einfach keinen Beleg dafür gibt was danach kommt. Also mach dir keine Sorgen bist nicht die einzigste

Das ist bei mir auch passiert vor 1jahr den gedanken konnte ich nicht ertragen ich hab mit meiner betreuerin darüber gerdet und sofort angefangen zu weinen sie musste mich raus an die frische luft schicken es hat echt lange gedauert ich glaub ich habe kaum solange geweint😔trotzdem irgendwie ging die angst mit der zeit weg ich musste auch abends immer weinen hatte panische angst um mich und meine familie! Ich denke ab undzu manchmal nochmal darüber nach aber das einzige was ich dir emphehlen kann rede mit jemandem den du nahe stehst darüber!:) das wird echt helfen viel glück!:)

Hallo.      

Grundsätzlich ist es erstmal völlig normal und auch gut, sich mit dem Tod zu beschäftigen da dieser, zu unserem Leben dazugehört. Das man sich auch Gedanken über den Tod seines zum Glück noch lebenden sozialen Umfeld macht, ist auch okay. Wenn allerdings diese Gedanken zur Qual, zur Last werden, dann sollte man tatsächlich ein Gesprächspartner suchen, wie in deinem Fall auch der Vertrauenslehrer. 

Wenn dir das nicht reicht, solltest du auch mit deinen Eltern darüber reden damit ihr gemeinsam schauen könnt, wie du die Angst/Gedanken richtig und vor allem gesund bearbeiten kannst. Ggf. kann dich dein Vertrauenslehrer auch in dem Gespräch mit deinen Eltern unterstützen.     

Liebe Grüße, FlyingDog 

Also ich bin 13 und seitdem mein Vater gestorben ist (das war vor ca. 10 Jahren) habe ich sehr große Angst vor dem Tod.
Ich kann nicht sagen was passiert, immer denke ich mir: "Man kan nicht einfach Weg sein... Es sind doch schon so viele gestorben, die können nicht einfach weg sein."
Ich frage mich manchmal ob diese ganzen Nahetoderfahrungen aus dem Internet war sind....
Ich habe leider das gleiche Problem wie du.
Viel Glück ...

Kann ich absolut nachvollziehen!! Wenn ich auch nur daran denke, einen geliebten Menschen zu verlieren, kommen mir die Tränen. Ich denke, du bist einfach ein sehr emotionaler Mensch und das macht dich besonders. Deine Mitmenschen können sich glücklich schätzen...du bist sehr mitfühlend.  Gerade in der Pubertät sind deine Gefühle durcheinander, das ist ganz normal. Versuche Sie nach und nach zu ordnen. Mit der Zeit werden die Sorgen etwas weniger und du verstehst den Sinn dahinter. Nämlich, dass du den Wert zu schätzen lernst :-). Es einfach so ist...du kannst nichts daran ändern...du hast eben nur eine begrenzte Zeit und nur ein Leben. Dir wird bewusst, dass du die Beziehung zu deiner Familie und Freunden immer pflegen und genießen solltest. Bald wirst du dich glücklich schätzen. Glücklich, dass deine Liebsten gesund sind, dass ihr füreinander da sein könnt und noch viele schöne Momente kommen werden. Ich kann dir nur einen Tipp geben... Genieß dein Leben und mach dir keine Sorgen!!! Alles passiert, wenn es passieren soll und früher oder später, weißt du auch, aus welchem Grund. Du wirst Gutes und Schlechtes erleben und die Erfahrungen formen deinen Charakter. So ist es in jedem Leben und das ist auch gut so :-)... Eine unbegrenzte Zeit, kein Risiko und alle Möglichkeiten, würden nur den Wert schmälern!! Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen und wünsche dir für die Zukunft alles Liebe und besonders viel Freude! LG Katja

Leider gehört das Altern und der Tod zum Leben dazu von daher denke positiv und geniesse Dein Leben

Ja man sollte das nicht überwinden, sondern suchen, sich damit auseinandersetzen, so wie du jetzt hier. Das ist dem Menschen eingepflanzt, respektive der Seele. Das hört man viel von jugentlichen hier, das sie nach Tod und dem Sinn des Lebens fragen. Später werden sie einfach vom Leben eingeholt. Dan hat man leider keine Zeit mehr um an diesen essentiellen Frage zu arbeiten. Dan beim älterwerden verdrängen es die Leute. Du siehst ja wie die Pensionierten von einem "Event" zum anderen hetzen. Nur bloss nicht sich hiensetzen und über den Sinn des Lebens nachdenken, geschweige den über den Tod. Aber das alles sollte man so früh wie möglich machen.

Der höchste Zweck des menschlichen Lebens ist, Selbsterkenntnis und Gotterkenntnis zu erlangen; alles andere ist lediglich Zerstreuung. -Sant Kirpal Singh

Du brauchst keine Angst vor dem Tod zu haben den die Seele ist unsterblich. Die meisten Menschen identifizieren sich als der Körper. Wir sind aber Seelen und gehen zurück zu Gott. Eben zu erkennen das unsere Seele aus der selben Essenz wie Gott ist. Gott ist der Seele eingepflanzt. Wir wurden alle schon viele, viele mal Wiedergeboren. Wen wir aber einmal während des Lebens richtig zu Gott zurück finden werden wir aus dem Rad des Lebens genommen und werden eins mit Gott. Go Jolly!

Ja, das hängt mit der Pubertät zusammen. Jeder Mensch hat im Leben 'mal negative Phasen. Die kommen und gehen und man weiß leider nicht, wie lange sie dauern. Mache dir keine zu großen Sorgen. Wenn du das Bedürfnis hast, mit deinem Vertrauenslehrer zu sprechen, dann tue es. Alles Gute! :-)

Wepster 09.11.2015, 19:40

Genau, man denkt an den Tod nur in der Pupertät. Und daran zu denken ist auch immer Negativ.

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Hey :)
Glaub mir ich hatte die selben Zustände vor einem Jahr was mir geholfen hat war folgendes

Sich vergewissern das alle die dir nahe stehen Leben und das du Teil IHRES Lebens bist

Ruhe bewahren, tief durchatmen und überlegen warum die Angst so plötzlich komm ( z.b ob du mit deiner Schwester vor der "trauerphase" gerdestet hast.

Einfach mal mit den Eltern und Freunden drüber reden und die Sorgen nach und nach abschütteln.

Hoffe ich konnte dir helfen :)❤️

Du hast angst vor dem tod?warum? Weil du dann nicht mehr lebst? Ist doch egal wenn es so weit ist wirst du in den seltensten fällen merken dass du gerade am sterben bist. Dich an dein leben erinnern kannst du ohne gehirn danach ja auch schlecht

Ich bin Christ, ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Ich habe keine große Angst vor dem Tod.

Du kannst im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und
"Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).
Das sind Gründe, um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Wenn Du mehr wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Spiel mal call of Duty da stirbst du tausend mal und irgendwann bis du das gewöhnt und wenn mal der echte Tod kommt hast du keine Angst mehr 😂

Es gibt ein Buch mit dem Titel "Leben nach dem Tod" geschrieben von Raymond A Moody, vielleicht hilft dir das weiter? :) Also mir hat es geholfen und die Denkweise total geändert.

Dilarauchia 09.11.2015, 19:19

Ich empfehle dir immernoch einen film mit nem mörder ohne tshirt😀😀😀😀😀😀😀😀

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Ja, dass ist normal in der Paupertät. 

Digarl 09.11.2015, 19:25

Ehm ich meine Pubertät 

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