Ungewöhnliche Kleintiere?

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7 Antworten

Na ja, die Frage nach dem Grund ist schon berechtigt. 

Jedes Tier kann "ungewöhnlich" sein, wenn man es individuell kennenlernt - besonders, wenn man auch mit ihm so interagiert, dass man seine "Persönlichkeit" kennen lernt. Dann werden auch ganz durchschnittliche Haustiere interessant.

 Ich habe hier aktuell einen Wellensittich, der immer nachschauen kommt, ob es allen gut geht - also mir und den anderen Wellensittichen. Zwei Schreckhafte sind dabei, die öfter mal irgendwo landen, wo sie nicht hinwollten und dann Panik bekommen. Wenn die wieder auf "sicherem Terrain" sitzen, kommt der "Papa" an und versucht sie zu berühren, sie zu beruhigen. Ein anderer Wellensittich von mir flog mit Vorliebe zwischen meinem Kopf und dem Laptopbildschirm durch - und zwar nur knapp.

Aber gut: Ungewöhnliche Haustiere: Ich würde mich mal über Streifenhörchen informieren. Die brauchen allerdings sehr, sehr viel Platz. Sie sind sehr agil, neugierig, zutraulich. Die Agilität kann auch ein Nachteil sein, wenn man selbst leicht nervös wird.

Ungewöhnlich würde ich statt des Haustieres heutzutage eher die Umgebung gestalten: Innen-/ Außengehege, Nagerzimmer, "Parcours", besondere Futterstationen, die zur Aktivität anregen usw.

Man kann von jeder Art halt auch das scheue, ängstliche Tier bekommen, das dann doch erst mal enttäuscht! Oder das lustlose, das von sich aus sehr wenig macht, weil ihm einfach nichts einfällt oder es keine Motivation hat.

Wenn Du allerdings schon Ratten hattest, dürften die meisten anderen Arten doch enttäuschen, weil Ratten ja sehr intelligent, kreativ und agil sind (Meerschweinchen z.B. deutlich weniger agil, vermutlich auch weniger kreativ, wie intelligent weiß ich nicht).

Ich würde mir mal eine Liste von wünschenswerten Eigenschaften des Tieres und Deinen Möglichkeiten machen. Also bspw. Tier: Agil/ bewegt sich viel, mittelgroß, lebt in der Gruppe, wird älter als x Jahre, tag-/ nachtaktiv etc. + große Voliere/ Gehege im Wohnbereich/ eigenes Nagerzimmer/ große Voliere/ Gehege in einem wenig benutzten Zimmer/ vergitterter Balkon/ Gartengehege, Interaktion mit dem Tier durch Training/ nur zum Beobachten, x Stunden pro Tag für Pflege/ x Stunden pro Tag für Beschäftigung/ möchte mich nicht mit dem Tier beschäftigen, sondern es nur beobachten (dann meist lieber Gruppe, wobei die Streifen m.W. alleine leben können) usw.

Und dann noch mal hier oder in einem Nagerforum fragen.

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Kommentar von Rinchunx3
15.01.2016, 01:59

Danke für die tolle Antwort! :)

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Es mag dir auf den ersten Eindruck hin ungewöhnlich erscheinen, aber ich empfehle dir Madagaskar-Fauchschaben Gromphadorhina portentosa.

Es sind sehr interessante Tiere, die gut zu beobachten sind, da sie auch ein komplexes Sozialverhalten zeigen. Also nur in Gruppen halten. In einem Terrarium ist das problemlos möglich, sie brauchen ca. 28 - 30 Grad, das kriegt man mit einer Heizmatte (über Zeitschaltuhr steuern) problemlos hin.

Sie fressen alles, was in der Küche anfällt: Äpfel, Karotten und gerne Haferflocken oder Müsli (trocken), auch Trockenfutter für Hunde und Katzen.

Sie stinken nicht, beißen nicht, können nicht fliegen und außerhalb des Terrariums in unseren Temperaturen nicht überleben. (falls mal eine entkommt)

Sie fauchen, wenn sie böse sind, das ist ganz lustig anzuhören.

Ich halte welche und liebe sie. Es sind putzige, interessante Wesen.

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Hi,

Manchmal reicht es schon, wenn man bekannte Heimtiere ungewöhnlich hält ;) nämlich einfach mal artgerecht und ganze Lebensräume nachbauen ;) Wir haben zB ein normalen Hamster, seine Behausung wird nur eben nicht direkt mit ein Hamster verbunden, so das unser Besuch meist ganz schockiert fragt was wir da halten, die meisten rechnen mit einer Schlange :D man lernt so auch die Tiere ganz anders kennen. 

Ein bisschen wildes Flair erreicht man so ganz ganz leicht ohne Exoten tatsächlich zu halten ;) mein Vorschlag wäre da echt Hamster im artgerechten riesigen Glasgehege. Kannst dir ja mal bei google anschauen Hamster und Naturgehege suchen ;) 

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Kommentar von Rinchunx3
16.01.2016, 00:03

Hatte meinen Hamster früher auch in einem recht großem Terrarium, trotzdem danke :)

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Bau nen käfig häng ne kamera rein dann stellst dun bildschirm vor den käfig und sperrst dich drin ein. Schon kannst du dich wie ein haustier fühlen

Glaub mir damit kannst du keinem lebewesen mehr schaden

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Kommentar von Rinchunx3
15.01.2016, 01:25

Denkst du wirklich das du mit so etwas was erreichen kannst? Lächerlich. Wenn man nicht helfen will sollte man einfach leise sein. Danke! <3

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Kommentar von Commandokeks123
15.01.2016, 01:31

nur weil du die Wahrheit nicht verträgst das du freiheitsberaubung begehst??? nur weil wir so "intelligent" sind heißt das noch lange nicht das wir über alles und jeden verfügen ohne auch nur ein klein wenig darüber nachzudenken

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Kommentar von Commandokeks123
15.01.2016, 01:36

das ist doch was anderes... das ist sozusagen überleben denn tiere essen auch tiere aber kein tier sperrt ein anderes lebewesen nur zum spaß ein. ein leben lang oft allein in einem winzigen gefängnism.. was hat das tier dir getan?

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Kommentar von Commandokeks123
15.01.2016, 02:01

hab ich das jemals behauptet???? immerhin sind übrigens diese tiere nach monaten erlòst deine mùssen jahre lang eingesperrt sein Schildkröten z.b stell dir mal vor einfach mal so 30-50 jahre in einem käfig zu verbringen.... also da wär ich liebern rind das nach ein paar Monaten erlöst ist

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Also wenn Einzelhaltung eine Bedingung ist, dann wird es schwierig. Da gibt es unter den Kleintieren außer Hamster und Streifenhörnchen nicht viel.

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Vielleicht chinchilla oder Degus;)

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Kommentar von spoony05
15.01.2016, 15:03

Kann man beide nicht alleine halten.

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eirdo nicht? ne maus verfüttern hat schon immer was...erhebendes...

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Kommentar von Rinchunx3
15.01.2016, 01:20

Also ne Maus zu verfüttern würde ich dann auch nicht übers Herz bringen. xD

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