Ungerechte Negative Beurteilung im Sozialverhalten 1. Klasse

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2 Antworten

Deine Verärgerung kann ich gut verstehen. Da liegt ein Kommunikationsproblem auf beiden Seiten vor. Wenn sie Alexander so in der Gruppe wahrnimmt, dann hat sie das dir gegenüber vorab nicht verständlich rüber gebracht. Denn, wenn du das gewusst hättest, dann hättest du mit Alexander sprechen können und es wäre gar nicht erst zu so einer Beurteilung gekommen. Du solltest ihr das auch sagen, damit ihr gemeinsam an den Problemen in der Schule arbeiten könnt. Damit Alexander einen guten Lernweg hinter sich bringt, ist es wichtig, dass beide Experten zusammenarbeiten: Die Lehrerin als Expertin für Alexanders Lernen in der Lerngruppe und du als Mutter und Expertin für Alexanders soziale Entwicklung in der Familie, seine Interessen und seine Angewohnheiten. Wenn beide sich austauschen und zusammenhalten gelingt Lernen. Wenn negative Gefühle, Schuldzuweisungen u.ä. entstehen, dann klappt nichts mehr. Das ist ungefähr so, als wenn Papa und Mama sich um die Erziehung streiten. Das kriegen, wie du ja selbst weißt, die Kinder ganz schnell mit. Und oft ist es dann so, dass sich Kinder dann erst recht respektlos gegenüber den Lehrern benehmen, und dann geht ein Teufelskreis los und damit oft eine ganz unglückliche Schulkarriere. Um das zu vermeiden, sollte man immer das Gespräch suchen, und die Dinge offen ansprechen. Vielleicht oder hoffentlich kann die Lehrerin dann auch darüber sprechen, dass es Probleme gibt und welche und wie ihr vor allen Dingen gemeinsam daran arbeiten könnt. Manchmal versuchen Kinder Unsicherheiten durch auffälliges Verhalten zu kaschieren. Darüber kann man aber reden. Man kann auch Verhaltenstagebücher führen und vieles mehr machen. Dann sieht das nächste Zeugnis viel besser aus und Alexander fühlt sich damit dann sicher auch wohler! Viel Erfolg und liebe Grüße!

mamaalex 21.03.2013, 19:55

Hallo Hexalabexala! Das ist aber sehr nett, das ich nach fast 2 Jahren nochmal eine Antwort bekomme. Es war schon wirklich ein harter Brocken damals. Ich hab nach den Ferien mit der Lehrerin gesprochen und sie meinte damals nur: Es war doch nicht so böse gemeint und es ist doch "nur" ein Zeugnis, das nach 5 Jahren eh keinen mehr interessiert. Es ist das 1. Zeugnis meines Sohnes, das hat sie nicht kapiert. Im 2. Jahr war das Zeugnis komplett anders geschrieben. Mein Kind ist jedoch das gleiche geblieben, komisch oder? Ich meinte nur: Wer hat das geschrieben? Doch nicht die selbe Lehrerin? Natürlich gehören auch negative Beurteilungen rein, aber es kommt darauf an wie sie geschrieben sind! Im Moment kommen wir mit dem reden bei unserem Sohn nicht so weit. Er ist in allen Fächern komplett um 1 Note auf eine 3 abgerutscht. 3. Klasse ist nicht lustig und in der 4. wirds noch besser ;-( Bin gespannt, wann er versteht das er lernen muss um weiter zu kommen. Im Moment sagt er immer nur: Kann doch mal passieren, ich kann ja nicht immer alles wissen und so weiter... Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf :-) Vielen Dank nochmal und ganz liebe Grüße

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mamaalex 31.05.2014, 23:00

Hallo! Mir ist das jetzt gerade wieder irgendwie unter gekommen :-) Update zur schulischen Laufbahn meines Kleinen (Großen!!!): Klasse 4, Übertrittszeugnis Schnitt 2,33, geht zur Realschule, Gymnasium ist "nur Stress", Mathe 2 - HSU 2 - Deutsch 3- und das alles ohne lernen. Aussage meines Sohnes: Warum lernen? Ich hab doch eh immer eine 2 oder 3....." Manchmal könnte ich.... Sein Verhalten hat sich eigentlich wenig geändert. Warum auch? So ist er nunmal und das passt. Er hat die ganze Klasse als Freunde, ist bei den Lehrern meist beliebt durch seine liebe Art. Er stört manchmal nur weil er einfach die Klappe nicht halten kann. Find ich jetz nicht soooooo schlimm. Ach ja, die Lehrerin ist immer noch so....., schade eigentlich. Sie nimmt den Kindern den Spass an der Schule. Sie hat immer noch 1. und 2. Klassen... Liebe Grüße Claudia

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Hallöchen besorgtes Mütterchen.

Dasselbe Problem war da als mein Bruder die erste Klasse beendet hatte. Könnts sein dass es auf das Prinzip herrausgeht, dass er Zuhause das Engelchen ist und in der Schule ''die Sau rauslässt''? gg Hab ich öfters schon festgestellt da ich hier und da mal was mit Kindern zutun habe. Ich denke keinesfalls du bist in dem Thema zu empfindlich, ist ja schließlich dein Sohn. Intressant wäre mal wirklich zu wissen, wie er denn wirklich in der Schule drauf ist, ob das, was diese Lehrerin da über ihn schreibt, stimmt. Veielleicht mal an andere Kinder und Mütter der Klasse wenden? Du könntest dich mit ein, zwei Müttern in Kontakt setzen, deren Kinder ebenfalls in die Klasse deines Sohnes gehen. Sodass die Eltern ihre Kinder mal fragen, wie der Alex denn so in der Schule drauf ist, und ob welche der Aussagen der Lehrerin ernsthaft zutreffen. Wenn mehrere Rückmeldungen kommen, würd ich mir die Lehrerin mal vorknüpfen....LG und Viel Glück.

mamaalex 30.07.2011, 17:27

Hallo Miiikuru Nein, mein Sohn ist kein Engel. Das weiß ich. Aber er prügelt sich nicht, er beißt, tritt und kratzt nicht. Er ist eigentlich immer guter Laune und versteht sich mit allen gut. Das weiß ich auch von anderen Kindern und deren Eltern. Er kann sich manchmal nur nicht still halten weil er eben soviel Pfeffer im Hintern hat. Ist das genug Grund für so eine Beurteilung? Ich glaube nicht. LG

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