Ungerecht vergebene Schulnote?

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2 Antworten

In den ersten zwei Dritteln haben wir teilweise diesen Stoff
noch VOR dem Test wiederholt, womit ein Großteil dieser zwei Drittel schon
verbraucht war. Da unser „Praxislehrer“ nicht in der Lage ist das neue Thema zu
beginnen, sowohl Theoretisch, als auch Praktisch nicht, ohne die theoretischen
Hintergründe, haben wir andere kleinere Dinge im Unterricht behandelt.
Allerdings alles ohne weitere Tests oder Klausuren. Im letzten Drittel, wo ich
mich jetzt noch befinde, hatten wir nun zusätzlich Theorie.

Jetzt zu der Notenvergabe.

Auf dem letzten Zeugnis des ersten Jahres stand ich „sehr gut“ in ET. Den
Einstiegstest hatte ich ebenfalls „sehr gut“ bestanden. Mündlich konnte ich
aufgrund des wiederholten Stoffes auch aus meiner Sicht MINDESTENS „gut“
mitarbeiten, sowohl von der Häufigkeit, als auch von der Qualität. Das Problem
bei der Notengebung ist der fehlende eigentlich vorgesehene Teil der ersten
zwei Drittel. Da wir die neue „Theorielehrerin“ vorher nie hatte und sie uns
erst in einem Zeitraum von wenigen Wochen kennt, überließ sie die Notengebung
unserem bekannten „Praxislehrer“. Der kam auf die für „Einserkandidaten“ im
Nachteil stehende Idee die Zeugnisnoten Aufgrund des speziellen ersten Halbjahrs
wie folgt zu vergeben.

Er hat klar, deutlich und mehrfach gesagt, dass er wegen des leichten
Einstiegstestes den Schülern, dessen Test mit „sehr gut“ bewertet wurde, kein
„sehr gut“ auf dem Zeugnis vergeben kann, da ihm andere Tests bzw. Klausuren
fehlen und die gute Note quasi geschenkt sei(hat er so wörtlich gesagt). Allen
anderen Schülern gibt der die tatsächliche Note des Testes, nur die Einser
bekommen eine Zwei, wobei auch die Zweier eine Zwei bekommen. Ein spezieller
Schüler, der normalerweise ebenfalls gut in ET ist bekommt sogar statt einer
„ausreichend“ im Test eine Zwei auf dem Zeugnis.

Natürlich ärgert es mich, dass ich mir Mühe gegeben hatte, da mir das Fach auch
Spaß macht, die Zwei so hinzunehmen. Ich fragte ihn also nur Minuten nach
seiner Verkündigung vor der ganzen Klasse. Das war in den letzten Minuten der
Stunde und am Ende des Tages, alle waren schon wild am Einpacken. Er sagte zu
mir, dass ich am folgenden Tag eine Nachprüfung schreiben könne, um die Eins zu
bekommen, wobei ich mich sowohl auf die Eins „verbessern“, als auch auf eine 3
oder theoretisch noch weiter verschlechtern könnte. Natürlich war ich verblüfft
und antwortet mit dem wahren Argument, dass wir morgen und übermorgen zwei
wichtige Arbeiten schreiben und noch zwei Projektarbeiten aus anderen Fächern
abgegeben werden mussten. Er ging nicht drauf ein und stellte mich vor die Wahl
die Nachprüfung so anzunehmen oder nicht. Aus meiner Sich muss ich sogar ohne
Nachprüfung „sehr gut“ stehen.

Aus meiner Sich kann man sich doch erstens nicht mit einer
Nachprüfung verschlechtern, zweitens wird doch nur bei Versetzungsgefährdenden
Fächern drauf zurückgegriffen und kann erste recht nicht direkt am nächsten Tag
mitten in eine Klausur- und Projektphase gelegt werden.

Ich habe selber schon versucht dazu was aus dem Schulgesetz
NRW SchulG zu finden, allerdings steht dort ebenfalls nur mein kleiner oberer
Teil zu Nachprüfungen und kein für mich erschließbarer Teil, der das genau
beantwortet.

Ich hoffe es finden sich hilfsbereite, die sich alles bis
hierher durchgelesen haben und mir helfen können und wollen.

Mir reichen auch einfache Link, wo ich dazu was Genaueres lesen kann. Ansonsten
freue ich mich, wenn ihr mir mit Verweisen und/oder Erklärungen weiterhelfen
könntet.

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Bei der ganzen Geschichte stellt sich mir vor allen Dingen die Frage, wofür genau diese Note relevant ist.

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Kommentar von PCRatgeber4556
21.01.2016, 19:07

Es geht um´s Prinzip.

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