Unfreundliche/arrogante Arbeitskollegen und Ausnutzung in der Ausbildung?

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4 Antworten

Das kommt leider viel zu oft vor. Viele Azubis werden schlecht behandelt und ausgenutzt. 

 Vielleicht kann sie mal mit ihren "alten" Kollegen reden damit die ihr Tipps geben, oder sie spricht nochmal in Ruhe mit der Leitung, vor allem auch wegen der Feiertage. Ansonsten kann ich mich nur 'Fossibaerchen' anschließen: Betrieb wechseln oder Augen zu und durch. 

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Ich finde es toll, dass Deine Freundin diesen schwierigen Beruf erlernt.-Hut zieh

Deine Frage zum Kollektiv. Das ist Glückssache. Ich selber habe in meiner Ausbildung rein nichts beigebracht bekommen. Nie hat sich mit mir jemand hingesetzt und was erläutert. Ich musste alles selber erlernen und ABKUCKEN. Die Angst vor meiner Konkurrenz und die Überarbeitung war anscheinend zu groß.

Entweder Deine Freundin hält durch oder versucht, den Ausbildungsbetrieb zu wechseln.

Wie sagt man so "schön": Fresse halten und marschieren. :-(

Das mit den Feiertagen ist blöd. Entweder Deine Freundin rebelliert oder Sie wird die komplette Ausbildungszeit so blöd eingesetzt. Hat Sie keine Chefin oder Chef mit den Sie reden kann?

Wenn das meinen Kindern passieren würde, würde ich einen neuen Betrieb suchen.Deine Freundin hat schließlich vor Augen, wie schnell ein "Leben" enden kann und das man es leben muss.

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Also ich bin echt empört und sauer, wenn ich sowas lese. Ich arbeite selber als Fachkraft im altenheim und würde so ein widerliches verhalten, welches dort andere an den Tag legen, nicht dulden.

Also zu den Feiertagen. Da muss ich wiedesprechen, sie darf so arbeiten - sie muss aber einen entsprechenden freizeitausgleich bekommen. Unter 16 dürfte sie Heiligabend nur bis mittags und hätte sonst frei, aber ab 16 und als azubi in einem Beruf, der sowas erfordert, darf das heim sie so eintragen (wie gesagt, sie muss dafür andere Tage dann frei bekommen). Mit frühdienst an Weihnachten ist sie aber noch gut bedient, kann sie nachmittags mit euch als Familie feiern :)

Kommen wir zu dem eigentlichen Problem. Sie möchte ihre Ausbildung gut machen und mit einem guten Notendurchschnitt ihr Examen bekommen, dann MUSS sie da mit jemandem drüber reden. Pdl oder hl. Und wenn sie das nicht möchte, dann gibt es auch in der schule einen Ansprechpartner. Was die meisten nicht wissen, in den meisten Fällen ist die Schule dein erster Ansprechpartner und man hat mit der schule den hauptvertrag für die Ausbildung. Also soll sie da zu einem Lehrer mit hingehen und sich beraten lassen oder den das klären lassen, wenn sie es sich selbst nicht traut.

Schweiß: ja, es ist ein körperlich anstrengender Beruf, aber trotzdem riecht bei uns nur sehr selten jemand nach Schweiß. In diesem Fall könnte ich mir aber auch vorstellen, dass sie sie einfach nicht akzeptieren und deswegen das nur erzählen.

Der Beruf wird sie noch genug fordern, das hält man keine 3 Jahre durch, wenn die sch alle so sch****ße ihr gegenüber verhalten, deswegen soll sie schnell was machen.

Und wenn sie für ihre morgige Prüfung noch irgendwas wissen muss, dann schreibt mir :)

Richte ihr viel Glück aus und sie soll den Kopf nicht hängen lassen. Es ist ein toller Beruf :*

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Meine Erste Frage: gibt es denn dort in der Einrichtung keine Mentoren an die sie sich wenden kann?

Denn diese Mentoren sind ansich für die Begleitung während der Ausbildung für den Azubi zuständig

Wenn es dort keine Mentoren gibt, so darf die Einrichtung keine Ausbildung anbieten und erbringen.

Was die Arbeitszeiten an den Feiertagen anbelangt, so greift hier das Jugendschutzgesetz nur Teilweise, denn der Azubi hat und muss sich in die regulären Dienste einfügen so lange das Jugendschutzgesetz übergangen wird. Und dazu gehört auch, dass an feiertagen gearbeitet werden muss, da dies in Pflegeeinrichtungen üblich ist..

Arbeitet sie über die Weihnachtsfeiertage, so müsste sie über Silvester frei haben und umgekehrt.

Zu den anderen Ausführen kann ich hier keine Stellung beziehen, da ich die tatsächlichen Vorgänge nicht kenne.

Leider gibt es wirklich auch solche Kollegen wie beschrieben. Das ist aber jedoch eine wirkliche Ausnahme.

Und ist das Berufsleben eben keine Schule mehr. Im Berufsleben  wird man weit aus mehr gefodert, insbesondere was die Freizeit anbelangt.

Ich rate ihr dazu mit den Mentoren,  der WBL, der PDL und der Schulleitung über diese Probleme zu sprechen.

Jedenfalls soll sie den eingeschlagenen Weg weiter gehen. Denn der Pflegeberuf ist ein Beruf mit Zukunft.

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