Unfallversicherung Nagel im Auge?

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4 Antworten

Das zahlt die Krankenkasse.

Die private Unfallversicherung zahlt dann Krankenhaustagegeld, Invalidenhilfe und ähnliches.

Die gesetzliche zahlt dann auch.

Wenn sie dort versicherungspflichtig arbeitet und der Unfall während der Ausführung ihrer Arbeit passiert ist, ist dafür zunächst die Berufsgenossenschaft zuständig! Erst einmal zahlt ganz normal die gesetzliche Krankenkasse, welche sich dann mit der Berufsgenossenschaft absprechen wird. Ganz wichtig ist immer eine zeitnahe Schadensmeldung sowohl bei der Berufsgenossenschaft, wie auch der Krankenkasse und einer evtl. privaten Unfallversicherung! Sollten bleibende Schäden nach so einem Unfall bleiben, ist es sogar möglich, dass eine Unfallrente gezahlt wird.

Nightstick 19.01.2017, 20:08

Ich ergänze:

Wenn es ein Arbeitsunfall war, muss auf jeden Fall eine Unfallmeldung gegenüber der Berufsgenossenschaft (BG) erstattet werden - und zwar aus folgenden Gründen:

1. Bei bleibenden Schäden würde nur die BG eine Rente zahlen.

2. Die Berufsgenossenschaften haben eigene (Unfall)Kliniken, die eine wesentlich bessere Versorgung bzw. Nachsorge gewährleisten.

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Hoi.

Ja. 

Sogar erschiessen kann unter Versicherungsschutz stehen:

https://openjur.de/u/279137.html

"Die 1964 geborene Versicherte war seit 01. Juli 1999 als Friseurin im P Nagelstudio - F beschäftigt. Am 14. Dezember 2000 gegen 18:35 Uhr wurde das Nagelstudio, in dem sie zu diesem Zeitpunkt tätig war, überfallen; die Versicherte wurde hierbei erschossen. Ein Täter konnte nicht ermittelt werden.

Zu Recht hat das Sozialgericht Berlin die Beklagte verurteilt, dem Kläger Hinterbliebenenleistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung zu gewähren, denn die Versicherte ist durch einen Arbeitsunfall zu Tode gekommen."

Ciao Loki

Warum eigentlich nicht?

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