Unfallversicherung, Inhalte und Sinnhaftigkeit?

8 Antworten

Also bevor du eine Unfallversicherung abschließt, rate ich dir unbedingt aus eigener Erfahrung zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung - du bekommst hier Leistungen nicht nur bei Unfall, sondern wenn du als Versicherter infolge Krankheit, Körperverletzung oder eines mehr als altersentsprechenden Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, deine bisher ausgeübte Tätigkeit zu 50% nicht mehr ausüben kannst!

Eine Unfallversicherung soll auf ein plötzlich eintretendes Ereignis reagieren. Die meisten Berufsunfähigkeiten sind nun mal krankheitsbedingt und daher ehr abzusehen als ein Unfall.

Die wichtigste Komponente einer Unfallversicherung ist daher meiner Meinung nach eine hohe Invaliditätssumme um eventuelle Umbauten an Wohnung, Haus, Auto, etc. finanzieren zu können. Die Unfallrente kann man zumeist weglassen wenn eine BUV vorhanden ist.

Genau so sieht es aus.

0

Wie schon mehrfach geschrieben wurde ist eine BU unabdingbar. Eine Unfallversicherung macht Sinn, wenn man für sich ein Unfallrisiko erkennt und dahingehend eine Absicherung möchte. Sieht man für sich keinen Sinn darin, dann sollte man sie auch bleiben lassen. Man kann ohne eine Unfallversicherung auch nach einem schweren Unfall problemlos weiter leben, wenn man eine gute! BU hat.

Eine Unfallversicherung dient dazu, plötzlich notwendige Investitionen zu tätigen. Autoumbau/Neukauf, Wohnungs oder Hausumbau etc. Zum Leben reicht das Geld in keinem Fall, aber dafür ist ja auch die BU da.

Ob du eine Unfallversicherung benötigst oder möchtest kann dir hier also niemand beantworten, dies musst du ganz alleine entscheiden.

Wenn du eine BU hast, dann kannst du auch über eine Unfallversicherung nachdenken. Hast du keine BU dann schieb die Unfall beiseite und kümmere dich zuerst darum. Und das ziemlich schnell, denn BU-Versicherungen werden (zumindest für Männer) ab Dezember deutlich teurer.

Wenn man sich für eine Unfallversicherung entscheidet, dann sollte man sich aufs Wesentliche konzentrieren. Unfallrente, Todesfallleistung usw. weglassen. Treiben nur den Preis hoch, sind aber im besten Fall unwichtig, im Schlechtesten völlig unnötig. Man sollte daher die Invaliditätssumme angemessen und passend festlegen, dazu eine normale Progression. Es gibt z.B. "tolle" Produkte mit 1000% Progression, klingt toll, aber wenn man sieht, dass die erst über 90% Invalidität so langsam ans Laufen kommt, stellt sich schnell Ernüchterung ein. Dazu auf den Leistungsumfang achten! Es gibt sehr gute Versicherungen, bei denen zahlreiche Zusatzleistungen kostenlos mit dabei sind. Am wichtigsten ist die Gliedertaxe. Darüber wird von den meisten Beratern beim Gespräch sehr wenig erzählt, oft weil sie einfach nicht gut ist. Im Leistungsfall entscheiden ausschließlich die Invaliditätssumme und die Gliedertaxe über die Höhe der Auszahlung.

Und das Angebot für 25 € pro Monat ist doch sicherlich für mindestens zwei Personen? Für dich alleine ist der Preis ein schlechter Scherz! Meine bisherige Erfahrung mit vielen Unfallversicherungen ist, dass die besonders teuren oftmals auch noch extrem schlechte Leistungen haben.

Was möchtest Du wissen?