Unfallversicherung - Unterschiede Höhe und Progression

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9 Antworten

Grundsätzlich wird erst einmal eine Grundsumme ERRECHNET und zwar nach dem jeweils individuellem Jahreseinkommen -- 2 -3 fachen Einkommen.

Und dann wird nach Kind und Erwachsenem unterschieden, Kinder neigen eher zu Unfällen .. also eine kleinere Progression -- bei Erwachsenen eher eine hohe Progression. 

Wie sich die Progression errechnet, siehst du hier: 

http://berlin-versicherung.com/unfallversicherung-leistungen/

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Hallo Sebastian 1983, das siehst Du nicht ganz richtig. Mit dem "Mehr" bekommen geht es bei den meisten Gesellschaften erst ab einem Invaliditätsgrad von 26% los und die Leistung aus der Versicherungssumme ist auch von der gewählten Progresion abhängig.. Beispiel: 1. Grundsumme 50.000, Progression 500% = Vollinvalidität 250.000. Unfallbedingter Invaliditätsgrad 30%, Leistung aus der Versicherungssumme 50%, ergibt 25.000 €. 2. Grundsumme 100.000, Progression 225% = Vollinvalidität 225.000. Unfallbedingter Invaliditätsgrad 30%, Leistung aus der Versicherungssumme 35%, ergibt 35.000 €. Das bedeutet, die Grafik stimmt nur, wenn die Grundsummen gleich sind. Die Leistungen und auch die Beiträge beziehen sich bei einer Unfallversicherung immer auf die Grundinvaliditätssumme. Das bedeutet also, dass Du bei einer höheren Grundsumme auch höhere Leistungen in den niedrigeren Invaliditätsgraden erhältst, dafür jedoch auch einen etwas höheren Beitrag zu zahlen hast. Je nach Deinem Lebensalltag, sprich Beruf, Freizeitverhalten Hobbys usw. ist doch in den meisten Situatioen die Gefahr der Funktionsbeeinträchtigung bzw der Verlustes z.B. eines Daumen durch einen Unfall größer, als zu 100% Invalide zu werden. Also liegt es nun bei Dir, für Dich zu entscheiden, wieviel Geld Du für welche körperliche Beeinträchtigung nach einem Unfall von Deiner Unfallversicherung haben willst und was Dich das an Beitrag kosten darf. Bei der Auswahl einer Gesellschft ist deren Kundenfreundlichkeit auch in Bezug auf ihre Zahlungsmoral im Schadenfall zu beachten! Bei bedarf bin ich gern bei der Suche behilflich denn der Markt ist riesig und die Auswahl nicht leicht.

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Hallo,

die Empfehlung vom Verbraucherschutz lautet: hohe Grundsumme und niedrige Progression um auch bei Invaliditätsgraden bis 30% oder ähnlich eine annehmbare Leistung zu erhalten. Ist bei Männern im kaufmännischen Berufen auch richtig da Gefahrengruppe A. Ansonsten muss man schauen, dass man in Berufen oder bei Hobbys mit höherer Gefährdung also Gefahrengruppe B , vielleicht die höhere Progression wählt um einen bezahlbaren Beitrag zu erhalten. Angehörige des öffentlichen Dienstes aber auch Angestellte und Arbeiter der freien Wirtschaft sollten sich immer unsere UV ( Debeka ) anschauen, denn sowohl Beitrag als auch Leistungsbereitschaft wird vom Ombudsmann und der Bafin mit sehr gut bewertet. Da die Debeka ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist kaufen wir uns nicht in Internetvergleiche ein, lasse Dir in Deiner Region ein Angebot machen und versuche es dann zu toppen--> ganz schwer.

MfG

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Bei der niedrigen Progression bekommst Du bei "kleineren" Schäden eine höhere Entschädigung, denn 20% von 100000 € sind bereits 20000 Euro, bei der niedrigen Grundsumme wären es lediglich 10000 Euro. Wenn Dir beide Progressionsstaffeln vorliegen, vergleiche die Versicherungsleistungen beginnend bei 10% in 10er-Schritten, dann wird Dir schnell klar, daß eine höhere Grundsumme bei niedrigerer Progression in den Fällen eines "Teilschadens" für Dich günstiger ist. Dafür sind die Beiträge jedoch auch höher.

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baraba 29.03.2012, 10:24

@Zyogen - Deine Berechnung ist genau falsch !!!!!

Leider wird den Kunden mit solchen unrichtigen Summen so manche Versicherung verkauft. Hast Du schon einmal etwas von der Gliedertaxe gehört ??

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Ich habe mal in dem von Dir verlinkten Portal gegengerechnet:

Ich bin 50 Gefahrengruppe A Grundsumme: 150000€, Progression 225%, Todesfallsumme 10000€, Krankenhaus und Genesungsgeld 10€, monatliche lebenslange Rente ab 50% Invalidität 1.500,00€ Monatsrente. Jahresbeitrag des preiswertesten Anbieters 266€ ,Beitrag Debeka 210€ und Du kannst bei uns ohne Beitragszuschlag monatliche Zahlungen vereinbaren. Die Beiträge sind unter sonstigen Aufwendungen steuerlich absetzbar.

Nun dürfen alle einmal rechnen, viel Spass

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Ganz einfach: im ersteren Falle würde ich eine Person versichern, die er seltener ein Risiko auf Körperschaden aus Unfall hat, aber wenn, dann gleich größeren Ausmaßes.

Im zweiten Falle sind Personen besser abgesichert, die regelmäßig einem Unfallrisiko ausgesetzt sind, weil hier schon bei geringerem Körpershaden gleich eine höhere Summe fließt.

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Hallo Sebastian,

diese Sache mit den Progressionsstufen ist von den Versicherern absichtlich äusserst verwirrend gestaltet, damit man die Tarife nicht vergleichen kann.

Sogar die Vertreter selber oder Makler tun sich dabei manchmal schwer. Grundsätzlich kann man die hohen angekündigten Summen insofern etwas vergessen, weil die meisten Unfälle im Bereich 1 - 40 % passieren.
Und genau da wird nicht allzu hoch geleistet.

Eines aber ist für alle Angebote gleich und das ist eigentlich das Wichtigste für Dich :

Es wird nicht die angegebene Versicherungssumme des % Satzes geleistet, sondern immer nur der davon in der sogenannten Gliedertaxe anfallende Betrag.

z.B : Bänderriss im Knie, 15% bleibende Dauerinvalidität ( stellt der Gutachter nach einem Jahr fest), Versicherungssumme z.B. 150.000,- Und so wird gerechnet : Lt. Gliedertaxe der % Satz des Fusses ( meist 70%)

70% von 150.000,- und davon dann die 15 % = Schadensbetrag.

Dies ist nur ein einfaches Beispiel, so wird abgerechnet.

Du kannst sicher auch feststellen, dass wenn man in den Bereichen 1-40% höhere Versicherungssummen haben möchte, die Prämie rasant ansteigt.

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Erstmal: Hohe Grundsumme ist wichtiger als die Endsumme. Normal empfehle ich keine Grundsumme unter 100.000€.

Dann sind die Summen alleine zum Vergleich absolut untauglich. Nur mal ein Beispiel bei einer fixen Versicherungssumme von 200.000 und Unfallrente 1.000 mtl:

KFZ Unfall Fuß eingequetscht wird amputiert:

Versicherung A (wie Debeka etc.) zahlt 80.000€ aber keine Rente

Versicherung B (vermutl. günstiger als die meisten anderen) zahlt 160.000€ und zusätzlich lebenslang die 1.000€ Rente

Dann kommt es noch auf nicht so kleine Nebensächlichkeiten wie Grad der anrechenbaren Vorerkrankung bis hin zu dem was alle überhaupt als Unfall zählt.

Somit können hier alles das knicken die meinen sowas kriegt man ohne Maklerhilfe einfach so online oder per Finanztesturteil raus ;-)

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