Unfallrente, Berufsgenossenschaft, Minderung der Erwerbstätigkeit

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Minderung der Erwerbstätigkeit 0%
Erwerbunfähigkeit 0%
Arbeitsunfall 0%
MdE 0%
Rechte gegenüber der BG 0%
Unfallrente 0%
Berufsgenossenschaft 0%

3 Antworten

Hoi.

Laut der MdE-Tabelle ist die Entscheidung erstmal nicht zu beanstanden:

"Verlust von zwei Fingern

mit Einschluss des Daumens 30

II + III, II + IV 30

sonst 25

Verlust von drei Fingern

mit Einschluss des Daumens 40

II + III + IV 40

sonst 30

Verlust von vier Fingern

mit Einschluss des Daumens 50 sonst 40

Verlust der Finger II bis V an beiden Händen 80

Verlust aller fünf Finger einer Hand 50"

http://anhaltspunkte.vsbinfo.de/nr/26/26.18.3.htm

Grundsätzlich kann man der Entscheidung widersprechen und ein anderes Gutachten fordern, gegebenenfalls kann man auch die Entscheidung gerichtlich überprüfen lassen(da hilft dann auch der SoVD oder VDK, wie bommerholz schrieb).

Du könnstest Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft(§39 SGB VII i.V.m. §44 SGB IX, Haushaltshilfe($42 SGB VII) oder KfZ-Hilfe(§40 SGB VII) beantragen.

Mehr kann dann eine BG auch nicht tun.

Ciao Loki

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Deinen GdB überprüfen, das kann nur ein Gutachter, da wird Dir hier kaum jemand helfen können. Hat Dich schon ein Berufshelfer der BG kontaktiert und die weitere Vorgehensweise zu besprechen? Prothesen, Umschulung, Wiedereingliederung und was es sonst noch so gibt, auch Hilfen. Du solltest Dich schnellstens an Deinen Unfallsachbearbeiter wenden und Dich beraten lassen. Es gibt da sicher Möglichkeiten Dir das Leben zu erleichtern.

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Hallo, ich Rate dringend dazu, einen Sozialverband zu kontaktieren, z.B SoVD. Die Mitgliedsbeiträge sind dort gering (EUR 5,-pro Monat) und man bekommt dort gute Beratungen und auch kompetenten Beistand. Gruss

bommerholz

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Kommentar von eod1986
02.11.2012, 22:24

hallo bommerholz, hab deinen Rat befolgt, SoVD Kaiserslautern hat sich meines Falles angenommen. Mal sehen was da raus kommt. Von der BG kommt praktisch nichts!! Die lassen mich hängen, da kommt keine Hilfe!! Da geht dir die Galle über!! Die Schwestern in der Unfallklinik Marzahn sagten mir, ich solle mir ein Brettchen bestellen, in welches ich mein Frühstücksbrötchen einspannen kann, (bin praktisch einarmig) um es mit der rechten Hand aufschneiden kann. kostete etwa 50 €. Etwa zwei Wochen später erschien ein Vertreter der BG und meinte, sie (die BG) hätten gerade 70.000€ an OP-Kosten bezahlt, und ob es notwendig sei, dass ich mir dieses Hilfsmittel zum Schneiden eines Brötchens mit einer Hand notwendig sei? Da ist mir der Aesch geplatzt!! Ich will alles!! von der BG bekommen was mir zusteht! Die wollen einem wirklich nur verarschen!!

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