Unfallbericht bei Verkehrsunfall dem Arbeitgeber vorlegen?

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7 Antworten

Hallo,

der Arbeitgeber kann die geleistete Entgeltfortzahlung beim Unfallverursacher geltend machen. Das gleiche gilt für die Kosten, die der Krankenkase entstanden sind.

http://www.gesetze-im-internet.de/entgfg/__6.html

Der Verzicht auf die Polizei ist nicht nachteilig. Wenn man aber auf alle weiteren Ansprüche gegenüber dem Unfallverursacher verzichtet hat, kann es evtl. Probleme mit dem Arbeitgeber geben.

Gruß

RHW

Für den Arbeitgeber ist der Unfall nur wichtig, wenn es ein Wegeunfall war (von oder zur Arbeit) Dann muss er diesen der Berufsgenossenschaft melden.

Ansonsten geht es den Arbeitgeber gar nichts an, weswegen der Arbeitnehmer krank geschrieben ist.

Das ist ein Irrtum! Der AG wird durch den Unfall mittelbar geschädigt, denn er muss die Lohnfortzahlung leisten. Daher ist sein Interesse berechtigt, gegebene Regressmöglichkeiten zu nutzen.

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Der Arbeitgeber hat ein Recht darauf, zu erfahren, wer den Unfall verursacht hat, denn ihm entstehen dadurch Kosten, die der Unfallverursacher zu tragen hat. Auch die Krankenkasse wird den Unfallverursacher in Regress nehmen wollen.

Wer sagt denn, dass die Kopfschmerzen und die daraus resultierende Krankschreibung Folgen des Unfalls sind? ;-) Dem Arbeitgeber (Chef) ist nur die Krankschreibung an sich und die vermutliche Dauer mitzuteilen. Er kann also gar keinen Zusammenhang zwischen Unfall und Arbeitsunfähigkeit herstellen. Vielleicht ist ja Kollege B am Abend noch einkaufen gegangen und hat sich da den Kopf an einer Tür gestossen. ;-)

Du kannst auch selber einen Unfallbericht verfassen. B hat überhaupt nichts zu befürchten. Man ist nicht verpflichtet die Polizei zu holen wenn man sich einig ist. Es wäre auch möglich, dass die Krankenkasse Ansprüche stellt gegen C. Da muss man dann auch selber einen Unfallbericht schreiben. Dem Chef ist ja durch den Unfall ein "Schaden" entstanden, nämlich das B ausfällt also kann er auch den Bericht anfordern um seine Ansprüche geltend zu machen. Ich denke mal B hat die "Situation ausgentuzt". Wegen einem leichten Auffahrunfall lässt man sich nicht eine Woche krank schreiben und jetzt plagt das schlechte Gewissen.

Der Arbeitgeber darf erfahren um was es sich genau handelt.

Streetworker56

die krankschreibung muß dem arbeitgeber reichen.

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