Unfall was passiert danach?

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5 Antworten

Du entscheidest selbst in welche Werkstatt du gehst. 

Wenn du die HUK als gegnerische Versicherung hast, bist du gut beraten, dir einen Anwalt zu nehmen.

Meistens ist man mit einer Nutzungsausfallentschädigung besser bedient als mit einem Leihwagen.

Nimm dir einen unabhängigen Sachverständigen, der ein Gutachten über den Schaden erstellt. Dann lass den Schaden in der Werkstatt deiner Wahl instandsetzen oder, je nach Fahrzeugalter und Zustand, laut Gutachten auszahlen. Dazu Nutzungsausfall und Nebenkosten geltend machen. Besonders bei älteren Fahrzeugen, wo es knapp am wirtschaftlichen Totalschaden vorbei geht, kann sich das lohnen. Eventuell kann man dann mit Gebrauchtteilen  selbst reparieren.

Ob du einen Unfallwagen hast, also ob ein bleibender Wertverlust entstanden ist, das steht im Gutachten auf der ersten Seite unter Wertminderung. Nimm dir lieber einen eigenen Gutachter. Es kann sonst sein, daß deine Werkstatt mit dem Preis der Reparatur garnicht hinkommt. Bei einem von dir oder deiner Werkstatt bestellten Gutachten wird das nicht passieren.

Bei einem Leihwagen solltest du auf gleiche Güte achten. Wenn dir die Werkstatt keinen zur Verfügung stellen kann, dann rufst du halt z.B. bei Sixt an. (geht auch online) Der Leihwagen steht dir nur so lange zu, bis dein Auto in der Werkstatt repariert ist. Wenn du dich an diese beiden Ratschläge hältst, dann sollte es keine Probleme bei der Abrechnung geben.

Vergiß die 30€ pauschale Aufwandsentschädigung nicht bei der HUK zu beantragen. Du mußtest telefonieren und hattest Rennereien.

Stellt sich die Versicherung quer, nimm dir einen Anwalt, der sich im Verkehrsrecht auskennt. Kosten trägt die gegnerische Versicherung. Der Anwalt will nur die Schadennummer.

Regel besser Alles von dir aus, damit stehst du dich finanziell besser.

... wenn die denn einen Karosseriebauer für Dich haben und Dich auch nicht abzocken, warum denn nicht?

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