Unfall was nun, wie geht es weiter

2 Antworten

Also, als GESCHÄDIGTER haben Sie IM MOMENT des Schadensereignisses einen DIREKTANSPRUCH. Allerdings unterliegen Sie auch einer SchadensminderungsPFLICHT. Heißt, Sei dürfen aus dem Schadensereigniss KEINEN Vorteil schlagen oder schlagen wollen.

Demnach macht folgens Sinn, wenn es sich um einen BAGATELLSCHADEN handelt.

Sie gehen oder fahren zur Werkstatt IHRER WAHL und lassen sich dort einen Kostenvoranschlag erstellen. Das KÖNNTE Gebühren kosten, die allerdings von der gegnerischen VS übernommen werden MÜSSEN und auch werden. Den Kostenvoranschlag senden Sie dann an die gegnerische VS und Bitten um Regulierungsfreigabe. Das kann man ZUNÄCHST telefonisch machen. Beschleunigt die Angelegenheit in der Regel.

Zur Schadensregulierung: Sie sind allerdings NICHT zur Reparatur verpflichtet!!! Allerdings werden dann auch die Mehrwertsteuern NICHT erstattet. Sollte das Fahrzeug zur beruflichen Nutzung gehören -Fahrten zur Arbeit etc.- hat man auch noch einen Anspruch auf einen Mietwagen für die Zeit der Reparaturdauer. Hier aber ACHTUNG. Bitte immer eine KFZ-Klasse kleiner wie das beschädigte Fahrzeug ansetzen!!!

Soo, auf zur Werkstatt und einen Kostenvoranschlag besorgen.

Wendest dich an die Kfz-Versicherung des Unfallverursachers, die gibt dann nach einem KVA eine Reparaturfreigabe und du lässt den Schaden reparieren. Kannst auch eine Abtretungungserklärung unterschreiben, dann regelt die Werkstatt alles mit der Versicherung.

Willst du den Schaden nicht reparieren lassen in einer Werkstatt, verlangt die Versicherung je nach Höhe des Schadens neben einem KVA auch ein Gutachten, den Gutachter kannst du als Geschädigter frei wählen.

Danke für die schnelle Antwort Leon. Hab nicht soviel ahnung der Halter vom meinen Wagen ist meine Mutter und die sind zur zeit im Urlaub, unzwar fahre ich ein Corsa B etwas älterer wagen soll ich dann Lieber morgen direkt zur Opel fahren oder erstmal die gegnerische Versicherung anrufen?

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Danke für die schnelle Antwort Leon. Hab nicht soviel ahnung der Halter vom meinen Wagen ist meine Mutter und die sind zur zeit im Urlaub, unzwar fahre ich ein Corsa B etwas älterer wagen soll ich dann Lieber morgen direkt zur Opel fahren oder erstmal die gegnerische Versicherung anrufen?

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@aydinli

Die gegnerische Versicherung informieren. Wenn du dich nicht wirklich auskennst, und um alle dir zustehenden Kosten erstatten zu lassen, kannst du bei einem 100% unverschuldetetn Unfall auch einen Anwalt deiner Wahl hinzuziehen, welcher alle deine Ansprüche geltend macht, und den Schriftkram für dich erledigt. Die Anwaltskosten werden von der gegnerischen Versicherung komplett übernommen.

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@Leon97531

Also der Wagen ist nicht mehr so wert da würde sich glaube ich kein Neulackierung lohnen, soll ich denn nach dem Kontakt mit der Versicherung zum lackierer fahren oder zum Opel? Wie gesagt ist ein älterer Wagen ob sich die Opel leute noch machen mit dem Wagen?

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@aydinli

Ist egal, du hast freie Werkstattwahl, sehe keinen Grund warum du eine "billige" Werkstatt vor einer Fachwerkstatt vorziehen solltest um den Schaden reparieren zu lassen.

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@Leon97531

Ich wäre da wesentlich Vorsichtiger mit so Auskünfte. Immerhin unterliegt JEDER Geschädigte auch einer SchadensminderungsPFLICHT!!! Er kann also NICHT einfach so drauflos Wuschteln.

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@hoewa14

Ich wäre da wesentlich Vorsichtiger mit so Auskünfte

Alles korrekt was ich geschrieben habe, womit genau soll ich vorsichtiger sein ?

Er kann also NICHT einfach so drauflos Wuschteln.

Wo habe ich gesagt er soll einfach so drauflos Wurschteln ?

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@Leon97531

Bei einem Bagatellschaden wäre ich mehr wie vorsichtig, sofort einen Anwalt einzuschalten. Immerhin weiß offensichtlich die gegnerische VS noch NICHTS von dem Schaden. Sie wird sich ZUMINDEST zunächst mal zum Schadensfall äußern müssen. Konkret das meinte ich mit Draufloswurschteln. Kapiert?

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@hoewa14

Bei einem Bagatellschaden wäre ich mehr wie vorsichtig, sofort einen Anwalt einzuschalten

Das kannst Du natürlich halten wie du möchtest, vorsichtig musst du bei einem unverschuldeten Unfall nicht sein.

Immerhin weiß offensichtlich die gegnerische VS noch NICHTS von dem Schaden.

Irrelevant ob die Versicherung davon schon weiß oder nicht, spätestens wenn der Anwalt beauftragt wird, wird die Versicherung von dem Anwalt informiert, dass dieser die Rechte des Mandanten übernommen hat.

Ein Anwalt zu nehmen hat zudem nichts mit der Schadensminderungspflicht zu tun, die Kosten werden bei einem 100% unverschuldeten Unfall wie ich bereits sagte zu 100% von der gegnerischen Versicherung übernommen.

Oder denkst du ich konsultiere erst einen Anwalt nachdem ich mit der gegnerischen Versicherung gesprochen habe, dazu habe ich keine Zeit, und übergebe solche Fälle immer direkt einen Anwalt, da mir Zeit und Lust fehlt mich mit der Versicherung oder Unfallverursacher auseinander zu setzen.

Kapiert?

Kapiert ?

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@Leon97531

Der Geschädigte hat das Recht, nach einem Unfallschaden grundsätzlich einen Anwalt seines Vertrauens zu beauftragen. Dies gilt auch bei geringen Schadenssummen oder wenn aufgrund klarer Haftungslage scheinbar oder tatsächlich keine rechtlichen Schwierigkeiten vorhanden sind. Die Rechtsprechung begründet dies mit dem Prinzip der Waffengleichheit in Hinblick auf den geschulten Sachbearbeiter der regulierungspflichtigen Versicherung. Auch ein Kfz-Betrieb ist berechtigt, seinen Kunden bei der Auswahl des Anwaltes zu unterstützen.

http://www.ramom.de/rechtsthemen/autounfall/anwaltskosten.html

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