Unfall unverschuldet - gegnerische Versicherung übernimmt nur Hälfte der Kosten

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Wenn ein anderer Schuld an dem Schaden hat, hast du Anspruch darauf, dass der Schaden so repariert wird, als wäre der Vorfall nicht passiert. Hat denn ein Sachverständiger der Versicherung das Fahrzeug besichtigt?

Oder glaubt man, dass du aus einer Mücke einen Elefant machst?

Der Sachverständige war in dem Fall der Beauftragte vom Autohaus bzw. der Werkstatt. Derjenige welcher hat Fotos gemacht und diese für mich zur gegnerischen Versicherung geschickt. Vielleicht auch zu meiner, weiß ich nicht. Ich hätte da mal noch eine Frage, sehr geehrter Herr DerHans. Denn Sie scheinen mir hier der einzig Vernünftige und Ernsthafte zu sein.
Darf ich den Schaden bei einer anderen Werkstatt reparieren zu lassen, die eventuell günstiger ist? Weil, die bei der ich jetzt bin ist mir zu teuer. Ich meine wegen der Abtrittserklärung, die ich dort unterschrieben habe. Bindet mich das an die Werkstatt, bei der ich den Schaden aufgenommen habe? Ich sach ja, frag im Internet bloß net nach Hilfe. Wenn ich den Senf da unten schon wieder lese, wird mir glatt schlecht. Ob da einige sich einen Spaß daraus machen andere, die noch zudem unwissend sind und Hilfe suchen, bewusst falsch zu leiten. Vor allem warum? Ich bin nunmal kein Jurist oder KFZer, der sowas jeden Tag macht! Vielleicht kann die obige Frage eventuell auch noch jemand anderes beantworten, der sich damit auskennt.

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@DonnieWahlberg

Wenn die Versicherung den Schaden akzeptiert hat, kannst du auch "nach Gutachten abrechnen" dann erhältst du den Betrag den Gutachter errechnet hat "netto" ohne Mehrwertsteuer. Dann kannst du selbst entscheiden wo, und ob du überhaupt den Schaden reparieren lassen möchtest. Du könntest ja auch genau so gut entscheiden, dass du dir lieber ein neues Auto kaufst. Und den Wagen wie er ist in Zahlung gibst.

Wenn du bei der ersten Werkstatt die Reparatur nicht durchführen lässt, will sie natürlich den Kostenvoranschlag bzw. das Gutachten bezahlt haben. Die Kosten für das Gutachten gehören ebenfalls zum ersatzpflichtigen Schaden. Vergiss nicht den Nutzungsausfall (der Gutachter müsste dafür eine Anzahl Tage festgelegt haben)

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Ja, das ist so eine Sache ... Wenn Du keinen Zeugen hast, daß der andere auf Deine Fahrbahn gekommen ist, dann hast du schlechte Karten, denn auch mit Anwalt kannst Du das nicht beweisen und auch für einen Richter zähen nur Fakten. Recht haben und Recht bekommen sind leider zwei grundlegend erschiedene Dinge.

Wenn Du keinen Polizeibericht hast, dann hast Du gar nix in der Hand. Wenn Du eine Rechtsschutzversicherung hast, kannst Du die Versicherung versuchen zu verklagen, aber wenn Du Selbstzahler bist, rechne das Spiegelglas über die TK ab und zahl den Rest selbst, das ist bestimmt der Weg der weniger Nerven kostet. Wenn du Pech hast, mußt Du den advokaten auch noch zahlen. Wenn Du jung bist und Dein Unfallgegner nicht gerade ein seniler 80 jähriger sondern "im Besten Alter", dann hast du eh keine Chance ohne Zeugen, dann wird einfach behauptet, Du seiest unerfahren und der andere sei ein routinierter Fahrer, Du hättest Schuld und man hätte das nur aus Kulanz zu 50% beglichen, dann kannst Du auch noch mit Ansprüchen Deines Gegners rechen und am Ende zahlt Deine Versicherung auch noch den Schaden des Anderen. So ist das, Dreistheit siegt. Ist mir vor 20 Jahren schon so ergangen und meiner Schwägerin vor 4 Jahren ebenso. Also halt die Füße still und sei zu frieden.

Einen Zeugen gibt es. Er ist auch bereit auszusagen. Ich verstehe das Prinzip immer noch nicht ganz. Bedeutet es, dass wenn die gegnerische Versicherung sagt, dass 50% übernommen werden man eigentlich gut dran ist? Weil die andere Hälfte die eigene Versicherung abdeckt, abdecken müsste? Also die gegnerische auch hätte sagen können, dass sie nur 30 oder 20% oder noch weniger Prozent übernimmt? Weil die Versicherungen bei einem Unfall sich die Kosten teilen? Oder bedeutet es, dass tatsächlich nur 50% übernommen werden und ich den Rest aus eigener Tasche finanzieren muss? Ich selbst fahre schon 15 Jahre, der Gegner ist Fahranfänger und Legastheniker. Polizei wurde geholt, einen Abtrittserklärung bei einer Werkstatt wurde gemacht. Spiegel kostet 10 Euro Rest 570.

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@DonnieWahlberg

Liebe(r) DonnieWahlberg, vergiss es. Mit der Abtretungserklärung hast du auf jede Einwirkung verzichtet.

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Wenn die gegn. Versicherung nur 50% übernehmen will, geht sie von einer hälftigen Teilschuld auf Deiner Seite aus. Wenn aber fest steht, dass Dich nicht das geringste Verschulden trifft, solltest Du Dir anwaltliche Hilfe suchen, denn sonst dürfte die Durchsetzung Deiner Ansprüche schwierig werden.

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