Unfall unter Alkohol mit Personenschaden

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6 Antworten

Hallo,

es hält auch davon ab, wie der Unfall passiert ist. Z. B. wenn er die Vorfahrt mißachtet hat, dann wird es problematisch...

Am besten einen (sehr) guten Anwalt aussuchen, der auf Verkersrecht spezialisiert ist.

Alles Gute, Emmy

Vielen lieben Dank für eure Antworten! Um noch einige Fragen zu beantworten: er ist in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten - frontaler Zusammenstoß. Evtl. ist er eingenickt. Ein guter Anwalt ist dem Fall wohl dringend von Nöten.

Vielen Dank auch an tmeyer678 für den Tipp!

Grüße, Don

Wenn erst mal schon bewiesen ist, dass er Schuld hatte, verstärkt sich die Schuldfrage, da er unter Alkohol gefahren ist. Damit ist es fahrlässig, was vorher vielleicht nicht so eingestuft wäre. Es gibt ja Unfälle, da schlechte Sichtverhältnisse herrschten, z. B. Aber beim Fahren unter Alkohol und dann auch noch Fahranfänger. Schwierig.

Das wird strafrechtliche Konsequenzen haben und ich gehe davon aus, dass die Insassen des anderen Fahrzeuges auch eine Zivilklage gegen deinen Bruder einreichen werden.

Dazu kommen die Kosten für die Behandlung der Unfallgegner und möglicherweise seine Eigenen, eigentlich sogar ganz sicher auch dieser. Die Kosten des Schadens noch nicht mitgerechnet und eventuelle Folgeschäden, gesundheitlich, sind hier auch nicht aufgeführt.

Da wird er wohl sehr lange ohne Führerschein leben müssen!!

Was es tatsächlich für eine Strafe zu erwarten hat entscheidet letzlich die Staatsanwaltschaft!! Zusätzlich werden die geschädigten Personen sicherlich mit Schmerzensgeldforderungen auf Ihn zukommen!!!

Er wird wegen (fahrlässiger?) Körperverletzung vorbestraft werden. Die Versicherungen werden ihn für den entstandenen Sach- und Personenschaden in Regress nehmen.

Es wird für ihn richtig teuer werden!

freundliche Grüße

Martin

Das ist eine böse Geschichte. Da wird dein Bruder mit der Staatsanwaltschaft Bekanntschaft machen. Geldstrafe, Sozialstunden, Bewährung, Langer Führerscheinentzug - wer weiß?

Unter Umständen nimmt ihn seine Kfz-Versicherung in Regress. Das sind bei vielen Versicherungen so max. um die 5.000 Euro.

Das Wichtigste ist aber, dass alle wieder gesund werden!

Die zivilrechtlichen Ansprüche der Unfallbeteiligten gegen deinen Bruder werden von der Kfz-Haftpflichtversicherung deines Bruders getragen. Diese kann aber mit einer Regressforderung an deinen Bruder herantreten. Die ist aber gedeckelt und von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich.

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