Unfall mit privat versicherten Geschäftsauto?

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6 Antworten

Den Fremdschaden an der Laterne zahlt die KFZ-Haftpflicht. Den Schaden am Fahrzeug nur eine Vollkasko falls die abgeschlossen ist.

Deine private Haftpflicht tritt hier natürlich nicht ein.

Da Du im Auftrag der Firma unterwegs warst und Vorsatz wohl ausgeschlossen werden kann hat der Chef keine Ansprüche an Dich.

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Das Fahrzeug ist versichert - das ist erst einmal die Hauptsache. Ob der Eigentümer es privat oder auf die Firma zugelassen hat, ist für Dich unerheblich. Die Kfz-Versicherung wird den Schaden regulieren.

Für die dennoch Deinem Chef daraus entstehenden Nachteile (z.B. SB in der Kasko, Rückstufung des SFR) musst Du nur dann aufkommen, wenn Du den Schaden nachweislich grob fahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführt hast - und auch dann nur unter Berücksichtigung Deines Einkommens.

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Kommentar von FreierBerater
27.10.2015, 15:04

Sorry, aber deine Hinweise zur "Grob fahrlässigen" Herbeiführung des Schadens sind schlicht falsch. Denn in einem solchen Fall könnte die Vollkaskoentschädigung ganz oder teilweise beim Fahrer regressiert werden!

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Ich denke im Verhältnis zwischen Dir und Deinem Chef ist es egal ob er das Auto gegenüber Seiner Versicherung zur privaten oder geschäftlichen Nutzung angemeldet hat. Wenn die Versicherung jetzt merkt, dass mehrere Fahrer mit dem Fahrzeug fahren, wird Sie von Deinem Chef Prämien nachfordern. Das hat aber mit Dir erst mal gar nichts zu tun. 

Außerdem bleibt mindestens für den Schaden an der Laterne (Haftpflicht) die Versicherung leistungspflichtig, auch wenn die gewerbliche Nutzung des Fahrzeuges nicht bei der Versicherung angegeben wurde. Wie das bei der Kasko ist, bin ich nicht zu 100% sicher. 

Falls sowohl Haftpflicht als auch Kasko den Schaden regulieren, hat Dein Chef nur einen Schaden a) in Höhe der nahchzuzahlenden Beiträge die nichts direkt mit dem Vorfall zu tun haben, b) in Höhe einer eventuellen Selbstbeteiligung, c) in Höhe des Schadenfreiheits-Rabatt-Nachteiles in den nächsten Jahren. 

Für a) wird er Dich nicht haftbar machen können. 

Für b) kann Dein Chef versuchen Dich für einen Schaden den Du bei der Ausübung Deiner Tätigkeit für Ihn verursacht hast haftbar zu machen. In welchem Rahmen dies in diesem speziellen Fall möglich ist, da wird Dir ein Anwalt besser Auskunft geben können. 

Dem Gefühl nach halte ich es für überzogen Dich in der Höhe von 5 Monatsgehältern haftbar machen zu wollen weil Du eine Laterne erwischt hast. Aber wie gesagt, dass ist wohl eher ein Fall für einen Anwalt. 

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Es gibt keine private oder geschäftliche Haftpflichtversicherung für ein Auto. Das Auto ist versichert und der Fremdschaden wird von dieser Versicherung gezahlt. Besteht auch noch eine Vollkaskoversicherung, dann wird auch der eigene Schaden abzüglich einer vereinbarten Selbstbeteiligung von der Versicherung gezahlt. Du bist im Auftrag deines Arbeitgeber gefahren und somit trägt er das Risiko. Die Laterne hast du ja wohl nicht absichtlich beschädigt. Du musst dich auch an keinen Kosten beteiligen.

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Nein, musst du nicht! Wie kommst du darauf?

Und WIE das Fahrzeug versichert ist ob geschäftlich oder privat ist doch völlig egal. Im schlimmsten Fall müsstest du höchstens eine fiktive Vollkasko-SB tragen; aber selbst das ist unwahrscheinlich.

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Nein,da Du im Auftrag vom Chef unterwegs gewesen. Wenn Du das Auto nicht mit Absicht beschädigt hast, ist das allein Sacher der Versicherung vom Chef.

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