Unfall mit Motorradfahrer - wer ist schuld?

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20 Antworten

Der Fall dürfte eine Freude für alle Juristen sein und klausurtauglich sein fürs Jurastudium.

Tatsache ist: wer wendet, hat eine besondere Sorgfaltspflicht, um den fließenden Verkehr nicht zu gefährden.

Wer innerorts überholt, hat ebenfalls eine besondere Sorgfaltspflicht und darf nur bei klarer Verkehrslage überholen. Das Üüberholen bei unklarer Verkehrslage ist verboten.

Jetzt muss also gewertet werden, wer seine Sorgfaltspflicht beachtet hat oder nicht.

Rein gefühlsmäßig würde ich sagen, der Motorradfahrer hat sich mit seiner Aussage, die die Zeugen hoffentlich mitgekriegt haben, in eine sehr schlechte Position gebracht, da ihm Absicht unterstellt werden kann.

Die Sache hat zwei Aspekte, die zivilrechtliche (Haftpflicht) und die strafrechtliche (Körperverletzung, Bußgeld).

Zivilrechtlich kann es gut sein, dass sich die Versicherungen auf eine Aufteilung der Schuld einigen und jeder seinen Schaden anteilsmäßig selber bezahlen muss.
Strafrechtlich könnte es zu einer Anzeige und Prozess kommen.

Sollte dein Vater eine Rechtsschutzversicherung haben, würde ich auf jeden Fall zum Anwalt gehen und sich beraten lassen. Das kann er natürlich auch ohne Versicherung machen und mit dem Anwalt zunächst eine Beratung für ein bestimmtes Honorar ausmachen. .

Das ist sicher so ein Fall, bei dem beide Fahrer eine Teilschuld zugesprochen wird. 

Habt Ihr den Unfall von der Polizei aufnehmen lassen? Wenn ja, dann hat die alle Beweise gesichert. Fotos vom Unfallort, Unfallskizze, Länge der Bremsspur vermessen ( Daraus kann errechnet werden, wie hoch die Geschwindigkeit des Motorrads war ).  Wenn die Polizei den Unfall aufgenommen hat, dann hat sie  auch ein Bussgeld- oder ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen einen der Unfallbeteiligten eingeleitet. Das wäre dann schon ein erster Hinweis, wo die Polizei die Schuld sieht.

Im Endeffekt wird es darauf ankommen, was jeder der Beteiligten hätte tun können, um den Unfall zu vermeiden. Hätte Dein Vater erkennen können, dass da ein Motorradfahrer im Begriff ist, das stehende Auto zu überholen? Hätte er das Wendemanöver noch abbrechen können? Ist der Motorradfahrer zu schnell gefahren? Konnte der Motorradfahrer davon ausgehen, dass die Strasse vor dem haltenden Auto frei ist? War für den Motorradfahrer zu erkennen, dass Dein Vater im Begriff ist zu wenden?

Dann wird es zu einer Schuldverteilung vor Gericht (80:20, 70:30, 60:40 oder 50:50) kommen. Jeder muss dann seinen eigenen Schaden im Anteil der ihm zugewiesenen Teilschuld selber tragen. Den Rest trägt die gegnerische Versicherung. Ihr könnt den Streit auch den Versicherungen überlassen. Ihr schickt Eurer Versicherung eine genau Schilderung des Unfallhergangs sowie Name und Adresse der Zeugen. Dann versuchen die Versicherungen sich zu einigen. Und wenn ihr mit dieser Einigung nicht einverstanden seid, dann könnt Ihr einen Anwalt nehmen, der Euere Interessen dann direkt vor Gericht vertritt. Soweit zur zivilrechtlichen Seite des Vorgangs.

Sollte allerdings die Polizei oder die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen Deinen Vater einleiten, würde ich auf alle Fälle dazu raten, dass Ihr einen Anwalt nehmt.

Ich danke dir für die ausführliche Antwort. Zu den oben gestellten Fragen gebe ich mal kurze Antworten: mein Vater hätte das nicht erkennen können da das Motorrad plötzlich auftauchte, es war vor Beginn des Wendemanövers und während dessen nicht zu sehen.

Es war auch für den Motorradfahrer zu erkennen, dass mein Vater gerade dabei war zu wenden, da er selbst sagte er habe versucht durch die Lücke zwischen dem stehenden und wendendem Auto zu fahren.

Und mein Vater hätte das Wendemanöver nicht abbrechen können, da es schon fast zu 100% vollendet war

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@Ozishko

Wenn Dein Vater das Motorrad nicht vor Beginn des Wendemanövers hätte erkennen können, dann stellt sich die Frage, ob er an dieser Stelle überhaupt hätte wenden dürfen, oder ob er, weil die Situation nicht übersichtlich genug war, erst einmal in die andere Richtung hätte fahren müssen, bis zu einer Stelle wo er gefahrloser hätte wenden können oder eben einen anderen Weg hätte nehmen müssen.

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@Ozishko

mein Vater hätte das nicht erkennen können da das Motorrad plötzlich
auftauchte, es war vor Beginn des Wendemanövers und während dessen nicht
zu sehen.

Wenn die Straße nicht einzusehen ist darf man nicht wenden. Punkt

Dass etwas "plötzlich auftaucht", ist eine blödsinnige Schutzbehauptung. 

Es war auch für den Motorradfahrer zu erkennen, dass mein Vater gerade
dabei war zu wenden, da er selbst sagte er habe versucht durch die Lücke
zwischen dem stehenden und wendendem Auto zu fahren.

Das ist deine Interpretation. Aber selbst wenn das zutrifft, wäre das nur eine Teilschuld des Motorradfahrers

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@Ozishko

Mein Vater hätte nicht erkennen können dass das Motorrad plötzlich auftauchte

Aber wie du schreibst hätte der Motorradfahrer erkennen können das dein Vater wendet.  Verstehe ich nicht ganz, wenn er deinen Vater sieht, dein Vater aber ihn nicht wie geht das, war der Motorradfahrer unsichtbar? Mit "Plötzlich" hat das nichts zu tun.

Und wenn der Motorradfahrer dachte er könne noch durch die Lücke fahren, es aber nicht geschafft hat und somit in der Fahrertür landete, dann muss dein Vater aber doch das ganze recht zügig gemacht,  aber nicht auf den evtl. Verkehr geachtet haben.

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Hey,

das Gericht prüft ggf. hier nur ob sich hier ein Verkehrsteilnehmer strafrechtlich verhalten hat wenn die Verdachtsmomente von der Polizei dies ergeben. Dann ermittelt vllt. erst ein Staatsanwalt vom Amts- od. Landgericht!

Wenn sich die Versicherungen einigen ist i. d. R. alles auch zivilrechtlich durch.
Wenn der Autofahrer lieber gern weniger von seiner Versicherung am Gesamt-Schaden reguliert haben möchte hat er meist keine Durchsetzungsmöglichkeiten.

Kann aber kündigen, den SF Rabatt hat er trotzdem geschröpft!

na denn, Optiman

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Wenn der Motorradfahrer die Situation falsch eingeschätzt hat und selber aus sagt, dass er noch versucht hat durch eine bestimmte Lücke zu kommen anstatt anzuhalten, dürfte einen Großteil der Schuld bei ihm liegen. Diese Aussage basiert allerdings nur auf dem, was du uns geschildert hast.

Überholen bei unklarer Verkehrslage ist verboten aber beim Wenden dürfen auch andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet werden. Wird auf Haftungsteilung hinauslaufen. Wie viel Prozent wer bekommt wird hier wohl ein Richter entscheiden müssen, da gibt es so viele Faktoren die eine Rolle spielen u.a. Geschwindigkeit des Motorradfahrer, gab es evtl. ein Überholverbot auf der Straße usw. Gefühlt Hauptschuld beim Motorradfahrer aber das ist immer eine Gradwanderung.

Definitiv Fachanwalt für Verkehrsrecht einschalten. Zumindest eine Erstberatung kann ja nicht schaden.

Hallo,

beim wenden auf laufender Straße sollte man immer vorsichtig sein oder gar verhindern. In diesem Fall würde ich mir aufjedenfall einen Anwalt holen. Der Zweirad-Fahrer hat in diesem Sinne mit seiner eignen Aussage, kein Recht. Da er hinter dem wartenden Auto hätte warten müssen.

Dein Vater dürfte Hauptschuldiger sein. Er hat die ihm obliegende Sorgfaltspflicht missachtet und dadurch einen Unfall verursacht. Beim Wenden hat der fließende Verkehr grundsätzlich Vorrang, und zwar beidseitig. Eine Gefährdung der übrigen Verkehrsteilnehmer ist auszuschließen.

Mit etwas Glück kann man beim Motorradfahrer noch eine Teilschuld durchsetzen. Stichwort wäre hier "Überholen bei unklarer Verkehrslage". Ich schätze aber mal dass dabei höchstens 30% herausspringen dürften.

Ich hab mich hier nun mal ein wenig durchgelesen und möchte auch kurz etwas schreiben.

Zu einer Deiner Äußerungen "Zitat"

Wir leben nicht in einer riesigen Hauptstraße mit zig Spuren es ist eine Nebenstraße mit jeweils einer Spur für die Richtung und es ist eine 30er Zone. In unserer Straße befindet sich weder eine Kreuzung noch eine Einmündung also sollten wir deiner Meinung nach nie wieder wenden.

" Zitat Ende "

Man hat gefälligst nur dort zu wenden, wo
1. es erlaubt ist
2. man niemanden gefährdet
3. man eine Übersicht hat

Denn im Allgemeinen gilt nach §1 der StVO
1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Sicher war das Verhalten des Motorradfahrers nicht ganz richtig, aber hier jemanden die Schuld zuzuweisen ist doch gar nicht möglich, da niemand von uns die Gegebenheiten kennt !

Kann man mit folgendem vergleichem:
Wenn man sein KFZ im Halteverbot parkt ist das noch lange kein Grund das jemand das Fahrzeug kaputt fährt oder anderweitig beschädigt !

In eurem speziellen Fall werden das sicher die Anwälte klären

Der fließende Verkehr hat vorrang vor einem Wendemanöver. Der, der das Wendemanöver durchführt, muss darauf achten, dass kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. Vielleicht hat dein Vater das kommende Motorrad einfach übersehen. Ein anderes Fahrzeug taucht übrigens nie "plötzlich" auf, erst recht nicht in einer 30er Zone. Der Auslöser des Unfalls wird wohl dein Vater gewesen sein. Ob den Motorradfahrer eine Teilschuld trifft z.B. wegen evtl. überhöhter Geschwindigkeit steht auf einem anderen Blatt. Die Polizei kann sowas ermitteln...

Wenden

Das Wenden ist ein extrem unfallträchtiger Vorgang und darf daher nur so
durchgeführt werden, dass dabei jegliche Gefährdung anderer
Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.

Kommt es im Zusammenhang mit einem Wendevorgang zu einem Unfall, dann wird vermutet, dass der wendende Kfz-Führer die ihm obliegende
gesteigerte Sorgfaltspflicht verletzt hat.

Quelle:
http://www.verkehrslexikon.de/Module/Wenden.php

Und dass der Motorradfahrer einfach überholt hat ohne die Lage abzuchecken wird ignoriert? Dass er selbst sagt er dachte er könnte durch die Lücke passen ist auch unwichtig oder wie soll ich das verstehen?? Dann kann ich ja immer wenn sich solch eine Situation ergibt warten bis ein ausparkendes Auto losfährt und es dann abfahren und schon bin ich reich oder wie??

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@Ozishko

Wieso maßt du dir an zu sagen, dass er "einfach überholt" hat?

(übrigens schrieb ich, dass ermittelt werden muss, ob der Motorradfahrer evtl. eine Teilschuld hat)

Laut deinen Aussagen im anderen Kommentar sehen sowohl die Polizei als auch der Unfallgutachter die Schuld bei deinem Vater. Das wird seine Gründe haben! Oder glaubst du an eine Verschwörung?

Du bist extrem uneinsichtig, hier nochmal Klartext: dein Vater hat durch sein sehr riskantes Verhalten einen Unfall herbei geführt und einen Menschen verletzt!

Was deine "Nachfrage" im Kommentar angeht: wenn du vorsätzlich eine solche Situation abwartest und einen Unfall provozierst begehst du eine STRAFTAT und damit wirst du sicher nicht reich!

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  • Wird schwer....ich bin mal der Motorradfahrer und behaupte ich habe das mit der Lücke und das das noch passt nie gesagt.

Das Auto hat dort gestanden und das schon länger, keine Ahnung warum...parken, Handy tel....konnte ich nicht sehen, dann habe ich das Fahrzeug überholt und ...konnte den Unfall nicht mehr verhindern...Also wenn der da runter fährt warum hat der nicht einen Einweiser .

Nur mal so.

Eine solche Engstelle darf man nur mit der gebotenen erhöhten Vorsicht passieren. 

Wenn man die Situation nicht einschätzen kann, muss man eben stehen bleiben.

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@DerHans

Das hast du recht, aber ich wollte ohne die Gegebenheiten zu kennen die Lage nicht beurteilen, sondern nur aufzeigen was der Motorradfahrer schon einen Tag später sagen könnte. Und dann wird wohl das Gericht entscheiden.

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Wenn Dein Vater Verkehrsrechtsschutz hat, sollte er für alle Fälle einen Anwalt einschalten. Die Schuldfrage klären die Versicherungen untereinander. Zeugen sind dabei sicher hilfreich.

In einer solchen Situation hätte ich die Polizei und den Rettungsdienst gerufen.

Unabhängig von der Schuldfrage hoffe ich, das auch der Motorradfahrer nicht allzuschwer verletzt worden ist.

Dazu hätte auf jeden Fall die Polizei hinzu gezogen werden sollen.

Nach erstem Anschein ist natürlich der Kradfahrer an dem Unfall Schuld

Die Polizei wurde hinzugezogen.

Können Sie mir auch verraten mit welcher Begründung der Kraftfahrer schuld sei??

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@Ozishko

Wenn Die Polizei hinzugezogen worden ist, dann wird auch in der Regel eine gebührenpflichtige Verwarnung erteilt oder ein Bussgeld- in schweren Fällen sogar ein Strafverfahren eingeleitet.

Je nachdem gegen wen die Polizei ein Verfahren eingeleitet hat, liegt darin ein Hinweis, bei wem die Polizei die Hauptschuld sieht.

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Oder habe ich mich verlesen und Sie meinen, dass der Motorradfahrer schuld ist?

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Es gibt sicherlich auch eine andere Strecke um Deine Schwester in die Schule zu fahren, ohne dabei auf der Straße zu wenden. Dein Vater sollte mal seine Fahrtroute überprüfen. denn wenn er das täglich so macht, bringt er täglich sich, Deine Schwester und den rollenden Verkehr in Gefahr. Das halte ich für sehr rücksichtslos und leichtsinnig. Und er darf sich nicht auf das Anhalten eines anderen Verkehrsteilnehmers verlassen, dass dann dadurch für ihn die Fahrbahn "gesperrt" und frei zum Wendemanöver ist. Die Schuld liegt eindeutig bei Deinem Vater, denn er ist der Einzige, der fahrlässig gehandelt hat. Ihr habt hoffentlich für die Unfallaufnahme die Polizei geholt. Für den Motorradfahrer war wahrscheinlich nicht zu erkennen, dass der andere PKW-Fahrer die Fahrbahn für Deinen Vater gesperrt hat. Ihn trifft die geringste Schuld, aber er wird wahrscheinlich den größten Schaden haben.

Aus meiner Sicht hat dein Vater zumindest eine Mitschuld. Ein Wendemanöver ist eine gefährliche Situation und daher hatte dein Vater eine besondere Aufmerksamkeitspflicht. Er hätte damit rechnen müssen,  dass der haltenden Wagen von anderen Verkehrsteilnehmern mißgedeutet werden kann. Die Aussage des Motorradfahrers Werte ich so, dass er beim Erkennen der Situation erst versucht hat, durch die Lücke dem Unfall zu entgehen.

Der Motorradfahrer hätte doch in dem Fall auch nicht überholen dürfen ohne sich sicher zu sein ob da ein Auto kommt oder sonst was... Man darf ja nur überholen wenn es der Verkehr zulässt

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Bei Unfällen mit Personenschaden ist die Polizei hinzuzuziehen. Alle andern Fälle können ohne Polizei geregelt werden. Der Unfallhergang ist zu dokumentieren (europäisches Unfallprotokoll) und den Rest regeln die Versicherungen untereinander.

Bei sowas holt man die Polizei. Ausserdem ist ja wohl nicht nur die Nachbarin Zeuge sondern auch noch der Autofahrer vom stehenden Wagen. Die Versicherung des Motorradfahrer wird wohl für den Schaden aufkommen müssen. Weigert diese sich, Anwalt einschalten.

Tut mir leid ich habe vergessen zu erwähnen, dass die Polizei gerufen wurde ich dachte das sei selbstverständlich ^^ 

Das stehende Auto fuhr weiter wir haben also keine Daten von ihm wir haben in diesem Schockzustand leider nicht daran gedacht das Kennzeichen aufzuschreiben 

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@Ozishko

dann dürfte doch alles klar sein wenn der motoradfahrer selber gesagt hat er hätte die Situation falshc eingeschätzt. wo ist also das Problem genau?

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@Hexe121967

Das Problem liegt darin, dass sowohl Polizei als auch Unfallgutachter der Meinung sind, dass mein Vater schuld sei und es sehr schlecht für ihn aussehe

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@Ozishko

Dieser "Zeuge" ist notfalls mit Zeitungsaufruf zu suchen

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Das kann dir hier absolut niemand sagen. Es war keiner dabei, du verstehst zu wenig vom Straßenverkehr und das menschliche Gedächtnis ist notorisch unzuverlässig.

ist denn jemand verletzt worden, kam es zu Sachschäden? Haben die beiden die Polizei gerufen?

So wie sich das anhört, hat der MF einen fehler begangen,d a er die Situation sh und dann aber falsch einschätzte.

Jetzt haben w ir aber nur Deine Aussage, wer weiss,w ie er es genau darstellen würde.

Von dem anderen Autofahrer,d a habt Ihr doch hoffentlich auch die Daten?

Nimmt ja normalerweise die Polizei auf?

Leider nicht, das wartende Auto ist anschließend weiter gefahren, wir haben weder Daten vom Fahrer noch vom Fahrzeug um ihn ausfindig zu machen. Es ist aber ganz genau so passiert wie ich es geschildert habe und dafür haben wir auch eine Nachbarin als Zeugin.

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@Ozishko

Und wurde die Polizei gerufen? Oder was haben die beiden Fahrer gemacht, also der MoFa und Dein Dad?

Dass Ihr die Nachbarin als Zeugin habt, ist schon mal ganz gut.


lese grad, das ist ja schon "im Gange"

Könnt Ihr versichen, z.B. über Zeitungsanzeige,d en Fahrer des anderen Wagens als weiteren Zeugen zu finden?

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Versicherungen wollen sowas möglichst schnell ohne längeres Verfahren "unter einander" regeln!

Oft für die Versicherten nur gering nachvollziehbar, und schwer anfechtbar!

na denn, Optiman

Wartet ab, bis die Anhörungsbögen der Polizei kommen und wie es dann weiter geht.

Jetzt kann man noch nicht sagen, wer Schuld hat und wer die Schuld bekommt

geht zu enem fachanwalt für verkehrsrecht... der kann euch am besten helfen

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