Unfall: Kreuzbandriss - Schmerzensgeld? Versicherung?

4 Antworten

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...eine Anzeige bringt grds. kein Geld, sondern, im Erfolgsfalle, lediglich eine Bestrafung des Täters. Hier geht es um zivilrechtliche Ansprüche. Die Verantwortlichkeit auch des Komasäufers ergibt sich dabei aus § 827 2 BGB. Daß man als Unfallopfer keinerlei Ansprüche hätte, ist Blödsinn. Die Ansprüche richtet man direkt an den Verursacher, respektive an dessen Versicherung. Werden die Ansprüche innerhalb einer zu setzenden Frist nicht reguliert, bleibt nur der Weg zum Zivilrichter. Die Schadensersatzansprüche zu beziffern ist leicht, in dem man alle ursächlich mit dem Vorfall enstandenen Kosten auflistet + belegt. Da Schmerzensgeld keine Ersetzungs-, sondern nur Genugtuungsfunktion hat, hängt die Bezifferung immer ganz wesentlich vom konkreten Einzelfall + den vorliegenden arztlichen Gutachten ab. Anhaltspunkte findet man in den einschlägigen Schmerzensgeldtabellen...

Hallo!

Ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt ist hier sicherlich nicht schlecht. Nur bedenke folgendes: 1) Ich habe noch nie davon gehört, dass einem das eingeklagte Schmerzensgeld in voller Höhe zugesprochen wurde 2) DU wirst staunen was so etwas wert ist - wenn alles ohne Folgen verheilen kann bleibt auch das Schmerzensgeld "im Rahmen". Ob sich das lohnt? Bist du rechtschutzversichert?

Gruß

Schabersack

Nein habe leider keine Rechtschutzversicherung. Kann man in diesem Fall eigentlich auch von fahrlässiger Körperverletzung sprechen?

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@tomsemilia

In der Regel nicht, da der jenige nicht bei sich war und damit Schuldunfähig.

Rechtsbeistand holen !!

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Weder Schmerzensgeld nicht sonst was, da es sich hier ja offensichtlich um einen Unfall handelt.

d.h. ich bin der geschädigte, habe schmerzen, brauche evtl eine teure op und bekomme keinerlei entschädigung?

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