Unfall im Studium. BAföG oder Sozialhilfe waehrend Krankschreibung?

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2 Antworten

Zur generellen Regelung von Bafög bei Krankheit: http://www.studentenwerke.de/de/content/baf%C3%B6g-bei-krankheitsbedingter-studienunterbrechung

Du hattest während deiner Krankheit aufgrund deren Dauer keinen Anspruch auf Bafög, hast keine Leistungen im Studium erbracht, folglich hast du das Bafög unrechtmäßig bezogen und das Bafögamt kann sich das Geld zurückholen.

Du hättest also während der Reha entsprechend Maßnahmen ergreifen
müssen, beispielsweise durch ein Freisemester und Meldung beim Arbeitsamt, um
entsprechende Sozialleistungen beziehen zu können, falls du berechtigt
gewesen wärst.

Das alles hätte auch die Klinikmitarbeiterin recht schnell herausfinden können, die Frage ist in meinen Augen aber, ob sie dafür tatsächlich zuständig war. Faktisch ist es nämlich deine Aufgabe, dich um solche Sachen zu kümmern (beispielsweise dich durch einen simplen Anruf zu informieren).

Möglichkeiten: Normalerweise sollte das Studentenwerk eine kostenlose Rechtsberatung im Angebot haben. Mit der würde ich mich mal in Verbindung setzen, um deine Ansprüche und Chancen abzuklären. Es ist auch immer sinnvoll, mal zu schauen, ob man nicht noch über die Eltern rechtschutzversichert ist.

Sofern deine Schwerbehinderung anerkannt ist, müsstest du übrigens auch einen Nachteilsausgleich beim Bafög bekommen.


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Kommentar von luna1234567luna
18.04.2016, 05:08

ja, die Schwerbehinderung ist anerkannt.

Ich habe das in der Reha damals nciht gemacht, weil ich durch ein Schaedelhirntrauma garnciht so richtig wusste, dass ich studiere und erst recht nicht an solche Sachen gedacht habe.
Die Sozialarbeiterin war deshalb dafuer zustaendig, weil ich unmuedig war.
Dass sie beim Amt angerufen hat, ist auch im Rehabericht dokumentiert, nur dass sie dann feststellte, dass es gut sei wenn alles so bleine wie es ist (die Uni sagte ihr wohl, dass ich mich nicht exmatrikulieren sollte, wenn ich danach weiterhin an der Uni bleiben sollte. Und dadurch dass ich immatrikuliert blieb, war wohl auch das Arbeitsamt NICHT fuer mich als Studentin zustaendig und   somit haette ich keine Unterstuetzung und koennte nichtmal meine Miete zahlen. "Als Studentin ist man in einer Gesetzesluecke") . Somit war die Schlussforlgerung,dass es am besten sei, wenn ich weiterhin Bafoeg bekomme. 

Vielen Dank fuer den Tipp, ich versuche die Rechtsberatung des Studentenwerks zu kontaktieren und auch schauen , ob mir der Nachteilsausgleich helfen kann .
LG

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Wenn es ein Verkehrsunfall war, welcher Art war er? Gab es einen Unfallgegner? Wer hatte Schuld? Ggf. kannst du Kosten gegen die gegnerische Versicherung geltend machen. 

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