Unfall im Auto von Freundin gebaut -und nun?

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7 Antworten

Wie ist jetzt wohl der weitere Verlauf? Wenn ihre Versicherung dafür aufkommt, weil sie sagen würde, sie ist selbst gefahren, um wie viel % wird man dann hoch gestuft?

Wenn sie die Schadensauskunft bewusst falsch beantwortet, nennt man so etwas Versicherungsbetrug. Bedeutet der Versicherer kann sie in Regress nehmen. Ergänzend wird der Versicherer den Vertrag kündigen.

Diese Falschauskunft wird spätestens dann erkannt, wenn die Schadensmeldung von dem Geschädigten beim Versicherer eingeht.

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Die Versicherung des Autos deiner Freundin wird den Schaden am anderen Auto bezahlen. Und es ist möglich, diese Summe an die Versicherung zurückzuzahlen, damit keine Hochstufung erfolgt. Innerhalb welcher Frist das geschehen muss, wir die Versicherung deiner Freundin mitteilen.

Dass du nicht zum Fahrerkreis gehörst, der laut Vertrag mit dem Auto fahren durfte, kann dir egal sein. Deine Freundin wusste das. Somit war es ihr Risiko, dich fahren zu lassen und eine Vertragsstrafe zu riskieren. Ich rate dir dringend, keine falschen Angaben zu machen. Du bist gefahren, und das solltest du wahrheitsgemäß so angeben.

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Natürlich wird es ihre Versicherung regeln und sie wird hochgestuft werden. Wie hoch, kommt auf ihre aktuelle Schadenfreiheitsklasse und die Versicherungspolice an.

Zusätzlich kann sie Ärger (sprich Kosten) bekommen, wenn du den Wagen gemäß ihrem Versicherungsvertrag nicht hättest fahren dürfen. Den Anflug von versuchten Versicherungsbetrug habe ich in deiner Frage jetzt einfach mal überlesen.

Eine weitere Möglichkeit den Schaden zu regeln wäre, wenn du, sie oder ihr beide gemeinsam den Schaden an dem BWM selbst bezahlt. Je nach den Reparaturkosten und der möglichen Hochstufung / Vertragsstrafe kann das auch schon wieder billiger sein.

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Warum sollte sie angeben gefahren zu sein Wie die neue Stufe aussieht kann man nicht sagen da sowas sehr individuell ist. Erstmal kommt ihre Versicherung dafür auf, danach kann sie von dir Schadensersatz fordern.

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Kommentar von AnReRa
31.10.2016, 09:32

Warum sollte sie angeben gefahren zu sein

Weil es sonst Versicherungsbetrug wäre und die Versicherung damit Leistungsfrei is - bzw. sich das Geld vom VN wiederholen wird. (Mal abgesehen von den strafrechtlichen Konsequenzen) Das kann überhaupt nur dann funktionieren, wenn der Unfallgegner mitspielt. Aber warum sollte der sich strafbar machen ? Zudem wird der sich die Personalien haben geben lassen und das schon längst weitergegeben haben ...

 

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aber so schlimm sah es nicht aus

Nun ja, ich will dir keine Angst machen, aber neue Stoßstange und lackieren ... Da kommen 1000 EUR schnell zusammen.
Ich kenne ja den Schaden und den Wert des anderen Fahrzeuges nicht ...

Also vom Vorgehen her sollte die Freundin den Schaden in jedem Fall ihrer Versicherung melden.
Das heißt noch nicht(!) dass sie damit automatisch höhere Beiträge zahlt !

Es muss jetzt erst mal geklärt werden, ob die Freundin eine Vollkasko für das eigene Fahrzeug hat und - viel wichtiger - ob sich der Versicherungsschutz (in der Haftpflicht) überhaupt auf einen Fremdfahrer erstreckt - es gibt in manchen Policen solche Ausschlüsse. Also entweder in der Vertrag schauen oder die Versicherung / Versicherungsvermittler anrufen.

Als nächstes sollte - so er den repariert werden soll - der Schaden am eigenen Auto begutachtet werden. Hier einfach mal in die Fachwerkstatt gehen und den Meister schauen lassen. Ist ja ganz unverbindlich und i.d.R. kostenlos.
Dann kannst Du immer noch mit der Freundin klären ob Du den Schaden ggf. abstottern kannst.

Der Unfallgegner kann/wird ähnliches tuen. Je nach Schadenshöhe wird der zu einem Gutachter gehen. Dann wird er - über den Zentralruf der  Versicherer - die Zu Deinem Fahrzeug gehörende Versicherung ausfindig machen und den Kostenvoranschlag dort einreichen.
Die Freundin bekommt Post und kann dann entscheiden, ob Sie - bzw. Du - das aus eigenen Tasche zahlt, oder eben über die Versicherung abrechnet.

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Kommentar von PatrickLassan
31.10.2016, 09:32

ob sich der Versicherungsschutz (in der Haftpflicht) überhaupt auf einen Fremdfahrer erstreckt

Die Kfz-Haftpflictversicherung bezieht sich immer auf das Fahrzeug und nicht auf den Fahrer.

Man kann bestimmte Fahrergruppen ausschließen, weil man dann eine niedrigeren Beitrag zahlt.

Sind  Fahrergruppen ausgeschlossen worden, dann zahlt die Versicherung dennoch, allerdings wird dann der Versicherungsnehmer rückwirkend einen höheren Beitrag zahlen müssen-

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Kommentar von PCProblem05
31.10.2016, 09:52

Danke für deine Antwort... besteht denn auch di Möglichkeit, dass die Versicherung das übernimmt und ich es dann zurückzahle, z.B. in mntl. Raten? Ich bin Azubi, wohne alleine und habe es nicht gerade einfach mit dem Geld...

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Eine Haftpflichtversicherung ist immer auf das Fahrzeug bezogen. Es ist erst einmal egal, wer das Auto gefahren ist. Es ist natürlich möglich, dass Deine Freundin mit der Versicherung vereinbart hat, dass nur bestimmte Personen mit dem Fahrzeug fahren werden. Wenn Du nicht zu diesem Kreis gehören würdest, wird Dich die Versicherung vermutlich in Regress nehmen.

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Kommentar von PatrickLassan
31.10.2016, 09:33

Wenn Du nicht zu diesem Kreis gehören würdest, wird Dich die Versicherung vermutlich in Regress nehmen.

Nein, da es einen Vertrag nur zwischen der Versicherung und dem Versicherungsnehmer gibt. Die Versicherung wird vom Versicherungsnehmer rückwirkend einen höheren Beitrag verlangen und ggfs. eine Vertragsstrafe.

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warum sollte sie ihrer Versicherung??? sagen das sie??? selber gefahren ist?!

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