Unfall gebaut ohne Führerschein. (Bitte Details lesen da spannende Geschichte). Was könnten die Konsequenzen sein?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da hatte dein Freund schlichtweg Glück. Wenn der Polizist später noch dahinter kommen sollte, kann die Sache bis zur Verjährungsfrist noch verfolgt werden. Also bloß die Klappe halten (so 3-5 Jahre, bin zu faul nachzusehen)

So hab von einem befreundeten Polizisten erfahren, dass mein Kollege tatsächlich so wie es den Anschein hat aus der Sache sauber raus ist. Unfall passiert Karfreitag und bis Dienstag soll bei der Polizei keiner besetzt um eine Anfrage des Führerschein zu starten. In dem Fall wird sich tatsächlich auf die Ehrlichkeit beruht und der Bericht nur so verfasst und Ende.  Verjährungsfrist ist in dem Fall nur ein halbes Jahr. 

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@ykbakgn

Die Verjährungsfrist von Straftaten ist min. 3 Jahre.

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@ykbakgn

@ ykbakgn

Ich weiß nicht welcher Polizist Dir diesen Unsinn von einem halben Jahr erzählt hat - damit hat er aber definitiv Unrecht.

Auch das über Ostern keine Fahrerlaubnisabfrage möglich wäre ist falsch.

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@Crack

Das mit der Verjährungsfrist hab ich dann wohl falsch verstanden. Sorry dafür. Das mit der Führerscheinabfrage klingt plausibel da die Polizei ja an dem Abend nichts gesagt hat. Oder gibt es es spezielle Uhrzeit wo dies möglich ist ?

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@ykbakgn

Fahrerlaubnisse können bundesweit online abgefragt werden und zumindest die Führerscheine der letzten Jahrzehnte sind erfasst. Bei einem reinen Blechschaden erfolgt jedoch keine datailierte Erfassung mehr, so dass die Polizei sich nicht hineinknien wird. (Ansonsten hätten sie den Kumpel auch mit dem FS zur Wache bestellt)

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Nun ja,

schmunzeln wohl kaum

Die Beamten hätten vor Ort, über Funk, abklären müssen, ob eine FE vorliegt.

War dies aus irgendwelchen Gründen nicht möglich, muss ein Schreiben ausgehändigt werden, in dem festgeschrieben ist, bis wann die FE vorgelegt werden muß.

Ansonsten, Verdacht fahren ohne Fahrerlaubniss.

Anschließend fertigen die Beamten noch den Unfallbericht auf der Wache.

Dort müssen auch diese Daten eingetragen werden.

Somit wird festgestellt, das keine FE vorliegt.

Gruß

Ist meine Annahme korrekt, dass sie vom Beruf Polizist sind ? 

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Die Beamten hätten vor Ort, über Funk, abklären müssen, ob eine FE vorliegt.

NÖ, das kann aber durchaus ein Knöllchen von 10€ werden.

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@peterobm

Wie gesagt es gab mein knöllchen, keine weiter fragen zum Führerschein und alles ganz normal. Was per Funk angefragt wurde weis ich nicht. 

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@peterobm

Na,

das erkläre mir mal.

Weshalb 10 €, wenn er etwas nicht vorlegt, was er gar nicht (mehr) hat ?.

Guß

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@ykbakgn

10 € werden fällig, wenn man den FS nur zu Hause vergessen hat.

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War dies aus irgendwelchen Gründen nicht möglich, muss ein Schreiben ausgehändigt werden, in dem festgeschrieben ist, bis wann die FE vorgelegt werden muß.

Wer den Führerschein vergessen hat begeht eine geringfügige OWi. Diese muss nicht mit den vorgesehenen 10€ Verwarnungsgeld geahndet werden - eine mündliche Verwarnung ist ausreichend.

Im Übrigen kann man eine FE [Fahrerlaubnis] nicht vorlegen sondern nur den Führerschein.

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@Crack

Ja,

man kann nur vorlegen, was man auch hat. Wenn man was hat, aber nicht dabei, kann es 10.-€ kosten.

Aber hier, in diesem Fall, ist nicht`s zum vorlegen / vorzeigen vorhanden.

Betreff FE:

Bitte keine Wortklauberei, schon nicht hier, in diesem Forum.

Alle wussten was gemeint war.

Gruß

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@premme

Aber hier, in diesem Fall, ist nicht`s zum vorlegen / vorzeigen vorhanden.

Worauf wolltest Du dann mit Deinen Sätzen von oben hinaus? :

Die Beamten hätten vor Ort, über Funk, abklären müssen, ob eine FE vorliegt.
War dies aus irgendwelchen Gründen nicht möglich, muss ein Schreiben ausgehändigt werden, in dem festgeschrieben ist, bis wann die FE vorgelegt werden muß.

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@Crack

Wer keine Fahrerlaubnis hat, die durch einen Führerschein belegt werden kann, kann somit nicht`s vorlegen.

Wenn er dann nicht`s vorlegt, wird überprüft und es wird festgestellt, das er keine FE hatte, die er durch die Vorlage des Führerscheins belegen hätte können.

Nebenbei, der Begriff FE (Fahr- Erlaubnis), wurde erst nach dem Fall der Mauer, vom Osten, im Westen übernommen.

Gruß

Hier beende ich meine weitere Mitarbeit in diesem Thread.

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Wenn der Fahrer eines Kfz keinen Führerschein an Ort und Stelle der Polizei vorlegen kann, dann weiß ich nicht, wie die Polizei verfährt. Die Frage ist also, ob die Polizei in einem solchen Fall generell und pauschal eine Abfrage über den Fahrer startet oder ob dieses nur im begründeten Einzelfall geschieht. Ob also der Fahrer überhaupt einen Führerschein besitzt oder sonst etwas gegen ihn vorliegt. Interessant wäre jetzt also zu wissen, ob es hier einen vorgeschriebenen Dienstweg gibt, den die Polizisten einzuhalten haben.

Gefragt wurde er lediglich von der Polizei von welcher Behörde der Führerschein ausgestellt wurde. Wie und was die Polizisten im Auto angefragt haben, weis ich nicht.  

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