Unfaire Ampeln oder schlaue Technik?

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2 Antworten

Das liegt daran, dass Ampeln unterschiedlich geschaltet werden können. 

Je nachdem, wie viel oder wenig Verkehr zu einer bestimmten Uhrzeit fließt, kann die Straßenverkehrsbehörde oder die Gemeinde die Ampelschaltung so verändern, dass z. B. wenn viel Verkehr ist (morgendlicher Berufsverkehr) die Ampel länger grün ist, und wenn weniger Verkehr ist, leuchtet sie kürzer

So was nennt man "bedarfsgerechte Ampelsteuerung".

Das heißt im Grunde, dass die längsten Grünphasen dort sind, wo die meisten Autos her kommen - und das sind naturgemäß morgens, wenn alle Leute zur Arbeit hinfahren, andere Spuren als abends, wenn alle Leute von der Arbeit nach Hause fahren.

Diese bedarfsgerechte Steuerung kann erfolgen

  • durch mehrere verschiedene feste Schaltrhythmen, die sich nach einem programmierten Zeitplan im Laufe des Tages ablösen, oder
  • durch Kontaktschleifen in der Fahrbahn, optische Sensoren o. ä., die tatsächlich erkennen, ob auf einer bestimmten Spur Fahrzeuge stehen / fahren oder nicht, und die Ampelsteuerung danach entscheidet, ob eine Spur Grün erhält oder nicht.

 

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