Unfähig sich selbst zu motivieren?

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2 Antworten

Vieles ist ne Einstellungssache im Kopf. Ich kenne das Problem sehr, sehr gut... hab es nämlich auch sehr häufig, weshalb ich mich schon länger damit befasse.

was mir an erster Stelle sehr stark auffiel: man denkt zu viel!
Wenn ich morgens im Bett liege und über das Leben philosophiere, komme ich zu nichts!

Nicht nachdenken!
Aufstehen und machen!

Das hilft Wunder. Wenn man erstmal im Trott ist, geht es langsam voran. To-Do Listen helfen den überblick zu behalten über das, was noch zu tun ist. Am besten am Vortag anfertigen.

Was den Körper unterstützt, das Denken in eine gesunde Richtung zu lenken, ist eine (halbwegs) gesunde Ernährung und viiiiiiiel trinken! Vor allem an warmen Tagen wie letztens, merke ich, wie viel besser es mir geht, wenn ich viel Wasser trinke. Ich überlebe auch ohne, aber rein biologisch gesehen, kann der Körper ja nicht mehr richtig arbeiten und reduziert an einiger stelle auf das nötigste. Man ist nicht mehr produktiv – aber das wollen wir doch sein!

Bewegung hilft natürlich ebenso! Halt wie oben erwähnt: Biologie und so! Und "gesund" ernähren heißt jetzt nicht, irgendwas aufwendiges... manchmal koche ich, manchmal stecke ich mir Fischstäbchen in den Backofen :D aber man sollte nicht den Tag mit Schokolade und Keksen überbrücken ;)

Wenn das alles nicht hilft, solltest du mal deinen Hausarzt aufsuchen. Es gibt diverse Krankheiten, die sich auf die Hormone im Körper stürzen. Schilddrüsenprobleme, irgendwelche Vitaminmängel, etc. Der Arzt kann dann durch einen Bluttest und weitere Untersuchungen schauen, ob es womöglich eine Ursache gibt.

Weitere Möglichkeit sind psychische Krankheiten wie Depressionen, etc. Aber auch da kann dein Hausarzt dir helfen und ggf. eine Überweisung an einen Psychotherapeuten ausstellen.

Also ehrlich gesagt ist die Aufnahme von Arbeit nicht ganz reine Motivation.
Es sind Sachliche Gründe und der Gedanke an  eine Lebensfinanzierung aus eigener Kraft, die Menschen bewegen sich in ein Arbeitsverhältnis zu begeben.

Also der Gedanke an Hartz 4 ist abschreckender als die Aufnahme einer Arbeit.

Das Lustprinzip, dass Motivation zum Dreh-und Angelpunkt macht ist nicht bei jedem Menschen der Grund, um arbeiten zu gehen.

DasRuedi 07.07.2017, 14:52

beim Hartz4 bin ich noch nicht angekommen, ich halte mich mit einem Nebenjob als Pizzafahrer über Wasser. der ist einfach und bringt das nötige geld. aber mehr Geld ist für mich absolut kein Lockmittel. nicht dass ich es nicht wollte, aber offenbar sehe ich es nicht als ausreichend notwendig an, um dafür etwas zu tun.

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loema 07.07.2017, 14:55
@DasRuedi

Naja. Dann wartest du halt solange bis du in Hartz4 rutscht.
Dann entsteht vermutlich auch bei dir ein Leidensdruck.
Bis dahin ist es ja (unter uns) taktisch gesehen finanziell alles o.k..
Das machen viele so, dass sie erst kurz vor Hartz4 aktiv Stellen suchen und diese dann auch annehmen.

Dahinter steckt aber Taktik und keine Erkrankung.
Weil das Geld zum Leben reicht.
Alles ist soweit in Butter.

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