Unerträgliche Wasserkosten (Nachzahlung) - woher?

6 Antworten

Wenn Ihr immer nachzahlen mußtet warum wurden denn die Vorauszahlungen nicht mal erhöht?

Deine Angaben sind etwas dürftig um genauer antworten zu können.

Die Wohnfläche und die monatlichen Vorauszahlungen könnten etwas Licht ins Dunkel bringen.

Als grobe Richtwerte:

Heizkosten im Schnitt 1,20 € - 1,35 € pro m² bei zentraler Heizungsanlage (Gas oder ÖL) im Haus. Bei Fernwärme etwa 1,90 € pro m².

Warmwasseraufbereitung etwa 0,20 € - 0,30 € pro m².

Das Ihr soviel für Wasser nachzahlen müßt als sonst könnte daran liegen das Wasser in dieser Gegend wesentlich teurer ist.

Beispiel, ich zahle 4,50 € für einen m³, in anderen Regionen kann das nur die Hälfte oder noch weniger sein.

Die Tatsache, dass Ihr 500 € für Heizung und Warmwasser nachzahlen müsst, sagt zunächst wenig aus.

Wichtig wäre hier zu wissen, wie hoch die monatlichen Vorauszahlungen sind, bzw. wie groß die Wohnung ist. Selbst die Art der Beheizung ist hier wichtig.

Sind die Vorauszahlungen im Verhältnis zur Wohnungsgröße zu gering, ist eine Nachzahlung die logische Konsequenz.

Wie ist denn die genaue Aufteilung der Kosten? Ist es nicht doch eher so, dass die Heizkosten den größeren Teil hiervon ausmachen? Wieviel m³ Wasser habt Ihr denn verbraucht?

 Ich habe irgendwie das Gefühl, da stimmt etwas nicht.

Habt Ihr die Wasserzähler überprüft? Das kann man leicht selbst prüfen. Läuft der Zähler weiter, obwohl kein Wasser abgenommen wird, ist was falsch.

Selbiges gilt für die Heizkostenverteiler.

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Erstmal danke, für die Antwort. Leider habe ich von sowas ziemlich keine Ahnung :D Ja also die Heiz-und  Wasserkosten gehören irgendwie zusammen. Das heißt, es wird in einer Rechnung zsm abgerechnet. Auch von solchen Zählern habe ich (sowie auch meine Mutter ) leider keine Ahnung. Ein großer Teil der Heizkosten, kommt von meinem Zimmer. Dieses war einmal ein Fremden Zimmer und deshalb geht eine (Undichte) Tür zum Treppenhaus. Aus dieser Tür entweicht so viel warme Luft, dass ich WIRKLICH friere, wenn ich die Heizung nicht auf 3,5 oder höher habe (durchgehend). Aber unser Vermieter erlaubt nichtmal, dass wir sowas wie Styropor irgendwie davor machen (Ohne irgendwas zu kleben etc.)  Zu dem hat meine Mutter das Gefühl, dass durch die Schrägen (Wir wohnen in einer Dachwohnung) irgendwie undicht bzw. nicht/schlecht isoliert sind, sodass da viel Wärme flöten geht. 

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@Shulako96

Aber unser Vermieter erlaubt nichtmal, dass wir sowas wie Styropor irgendwie davor machen (Ohne irgendwas zu kleben etc.)  

Innerhalb der Wohnung könnt Ihr eigentlich machen, was ihr wollt, solange nichts beschädigt wird. Ich würde einfach mal in den Baumarkt gehen und Dichtgummi kaufen.

Wenn das Dach schlecht isoliert ist, geht natürlich viel Wärme verloren. Dagegen kann man aber auch wenig machen. Der Vermieter ist hier nicht verpflichtet, das Dach abzudichten.

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Hier handelt es sich vermutlich nicht um Wasserkosten, sondern um Energiekosten zur Aufbereitung von warmem Wasser. Um diese Kosten einzuschätzen, muss man erst einmal wissen, auf welche Weise diese Wärme erzeugt wird. Das mit Abstand teuerste Verfahren ist die elektrische Wärmeerzeugung.

Zur Erwärmung von 1 Liter Wasser um 1°C werden 0,001163 kWh aufgebracht. Das bedeutet z.B. 1 kWh für 25 Liter, die von 5° auf 40° erwärmt werden. In diese Rechnung geht das erhitzte Nutzwasser ein und auch das ungenutzt erwärmte Wasser, das in Vorratsbehältern und Wasserleitungen steht und sich dort wider abkühlt.

Die Nachzahlung weist den Differenzbetrag zwischen den gesamten Forderungen (für einen bestimmten Zeitraum) und aller diesbezüglichen Vorauszahlungen aus. Das gibt uns keinen Anhaltspunkt für Eure Kosten. Wir kennen weder den Zeitraum noch die Gesamtkosten. Auch wissen wir nicht, wieviel Liter Wasser, mit welcher Temperatur pro Duschvorgang und andere Zwecke gezapft werden, und auf welche Weise überhaupt zu welchem Tarif die Wärme erzeugt wird.

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