Unerlaubte "Tierrettung" auf Bauernhöfen. Was ist eure Meinung?

... komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Ich habe den Artikel mal überflogen... ja was soll man dazu sagen. Es ist Gang und gebe mit den Kälbern so zu verfahren. Ich sehe keinen Grund das kalb zu entführen bzw. Zu retten. Wann immer es um akute Tierquälerei geht finde ich ist jeder Mensch in der Pflicht zu helfen. Dazu zählt dieser Fall nicht. Und Diebstahl (so weit ich weiß werden kühe als es gesehen und so mit als Eigentum des Bauers ) sollte man niemals als Mittel zum Zweck missbrauchen. Bei mir im Dorf gab es einen "Streichelzoo" meine Eltern haben damals bei der Polizei angerufen, der Zoo wurde geschlossen und die Tiere vermittelt. Der Typ aus dem Beitrag hat keine Hilfe geholt sondern ganz klar Diebstahl begangen und will jetzt auch noch Spenden Geld das nicht nötig wäre wenn er sich an eine höhere Stelle Gewand hätte. Richtige Tierschützer geraten durch solche Leute in Verruf. Schade. Aber ich hoffe trotzdem das es dem Kalb gut geht 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von floppy232
21.06.2016, 14:19

Ganz deiner Meinung.

0

Hallo, 

wenn ich schon "deutsches Tierschutzbüro" lese, dann kann es natürlich nur wieder eine überzogene Aktion sein. Nein ich finde diese Rettungsaktion nicht vertretbar. Ich finde das gesamte Vorgehen dieses Tierschutzbüro´s unmöglich und falsch. Das hat nix mit Tierschutz zu tun. Und es wird zu wenig Rücksicht auf den Menschen genommen. Klar stehen in einem Tierschutz die Tiere an erster Stelle, aber man kann trotzdem etwas auf die Menschen zugehen. Die halten ihre Tiere schließlich nicht aus Jucks und Tralla schlecht. 

Würde ein Tier schwer krank sein und bräuchte umgehend medizinische Versorgung und man nimmt es dann mit, dann finde ich das in Ordnung. Hab ich auch mal gemacht. Ich habe den Besitzern allerdings hinter her Bescheid gegeben und für die restlichen Tiere meine Hilfe angeboten, die sie auch angenommen haben. So gehe ich immer im Tierschutz vor und so hat es auch immer geklappt. Zeigen sich Besitzer nicht kooperativ, dann erst schalte ich das Veterinäramt ein. Handeln die nicht, dann nehme ich es schwer hin. Einfach klauen käme nicht in Frage. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hi,

Mal aus den Augen eines Tierschützers ;) mir würde das Kalb auch leid tun und ich würde das dann wohl auch als Befreiungsaktion sehen. 

Aber mit Vernunft muss ich auch sagen das ich nix rette, was ich nicht selber versorgen kann, Tieren oder Menschen helfen ist ja erstmal was positives, aber man sollte sich auf das beschränken was man selber auch leisten kann, anstatt erst zu retten und am Ende dann doch nicht helfen zu können, weil die Mittel fehlen. Weil dann kommt man ja selber in die Lage Hilfe zu brauchen und das kann ja nicht der Sinn der Sache sein. 

Und dann noch ein Tier illegal zu entwenden geht gar nicht :\\ wenn dann muss sowas über Gespräche geregelt werden und ggf finanziell ersetzt werden, aber nur klauen führt ja zu kein Umdenken, sondern zu Wut und Hass und das nächste Tier wird in den nächsten Stall gestellt. 

Finde aber das ist ein allgemeines Problem, die Leute wollen nicht mehr reden, gemeinsame Lösungen finden oder Meinungen austauschen, sondern rennen nur noch mit den Kopf stur durch die Wand, da zählt nur noch die eigene Meinung und die muss mit allen Mitteln durchgesetzt werden, hauptsache der eigene Frust wird gefüttert.Das ist einer der Gründe warum auch die Parteien schrumpfen, die Wahlbeteiligung niedrig ist aber an manchen Tagen hunderte Menschen marodierend durch manche Städte demonstrieren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Dieser Artikel ist super und natürlich hat der Autor Recht! Kein Kalb wird "gerettet" durch sowas

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

trotzdem würde ich gerne wissen was ihr von der Aktion der "Tierretter", sowie den Spendenaufrufen haltet. 

Sogenannte Tierretter sind Straftäter! Sie begehen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Diebstahl. Und das alles nur um Tiere zu stehlen. Noch nie hat ein "Tierretter" ein Tier vor irgendwas gerettet. Sie klauen Tiere, die ihnen nicht gehören. Und sie klauen Tiere von Menschen die im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten Nahrung produzieren. "Tierretter" gehören auf die Anklagebank und sollten mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden. Von Geldstrafe bis Gefängnis. Und "Tierretter", die das sogar öffentlich zugeben, Werbung machen und sogar dazu aufrufen, sollten sofort weggesperrt werden!

Tierrechtsorganisationen, die soetwas unterstützen sollten verboten werden und blitzschnell den Status "gemeinnützig" aberkannt werden. Wer Hausfriedensbruch und Diebstahl billigt ist nicht gemeinnützig, sondern schlicht und ergreifend kriminell.

Und dann für solche Aktionen noch mit Spenden aufrufen ist einfach nur widerlich. Das ist fast so als würde ich für Spenden aufrufen, damit ich mir neues Equipment kaufen kann um bei Max Mustermann in der Dorfstrasse einzubrechen um den Tresor zu knacken.

Ich würde trotzdem gerne wissen, ob ihr die Aktion für gut befindet. Was haltet ihr davon?

Straftäter kann ich niemals für gut befinden! Wer mal ein Schokoriegel geklaut hat und im Nachhinein Einsicht zeigt, dem könnte man ja verzeihen. Wer aber Diebstahl - teilweise im Wert von mehreren Tausend Euro - begeht und das auch noch öffentlich zugibt, der sollte einfach nur weggesperrt werden. Und vor Gericht sollte das auch noch strafschärfend berücksichtigt werden, weil sie das schon gewerblich machen und absolut KEINE Reue zeigen.

Solche Menschen braucht kein Mensch. Wie würden sich die Tierretter fühlen, wenn ich ihnen die Tomaten aus dem Garten klaue?!

Ich hoffe ich konnte dir helfen und dir meine Ansicht dazu schildern.

Gruß
Omni

(BG)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

sie haben dazu überhaupt kein recht.

diese "tierretter" würden sicher auch die polizei rufen wenn sie ein auto haben und ich dieses vor ihnen "rette" weil ich der meinung bin sie gehen damit nicht so um wie ich das gerne hätte

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Handlung des Tierschutzbüros war nicht richtig aber auch die Handlung des Bauerns nicht! Der Bericht ist wirklich sehr einseitig und reißerisch und provokant dazu.

Ich zitiere mal ein Teil aus dem Bericht:

Zwergi, so heißt es, habe man aus der Hölle der Milchindustrie befreit, wo das Kalb der Mutter entrissen, in eine Plastikbox gesperrt und mit künstlichem Milchpulver aufgezogen worden sei. Tagelang, erklärt uns das Deutsche Tierschutzbüro in aufwühlenden Worten, schrieen Mütter und Kinder nacheinander, tief traumatisiert litten sie Höllenqualen. Doch nicht Zwergi! Das wenige Stunden alte Kalb habe bei der Befreiungsaktion zitternd und einsam in einem Iglu gelegen. Doch nun habe man ihm die Freiheit geschenkt.

Kühe sind sehr intelligente Tiere, die unter anderem auch Gefühle haben. Sie wissen, wenn das Kalb weg ist. Sie schreien nicht direkt, aber wenn das Kalb tatsächlich zitternd da lag, stimmt irgendwas nicht mit dem kleinen.

Kühe geben nunmal nur Milch, wenn sie Kälber bekommen. Das ist der gleiche Prozess wie bei uns Frauen. Kein Baby, keine Milchproduktion.

Das die Kälber Ersatz bekommen; sprich Pulver und der Mensch die Milch, die uns in Mengen gar nicht gut tut, ist nicht wirklich richtig. Man greift damit in ein natürliches Verhalten ein.
Das Pulver ist für ein Kalb nicht schädlich. Das ist das selbe, als wenn Frauen die Flasche für das Stillen wählen. Aber eben nicht wirklich richtig.

Aber in dem Bericht wurde den Tierschützern keine Möglichkeit der Argumentation gegeben.
Professionell arbeitet die Frau Leopold (Journalistin des Beitrags) nicht.

Ich habe mal ein Zwergkaninchen eingefangen und weiter vermittelt. War auch Diebstahl, aber ansonsten wäre es nun tot, so wie sein Partner.
Die Besitzer meinten, dass man die beiden auf einem Spielplatz setzen und dort leben lassen kann. Ganz auf sich alleine gestellt. An einer stark befahrenen Straße.
Mich hat dann jemand angerufen und ich bin Nachts hin und habe das Kaninchen, nach einer Stunde, eingefangen und mitgenommen.
Das andere war leider schon tot ( überfahren).

Sowas sehe ich dann nicht ein. Im Tierschutz (was der Name schon sagt) geht es um den Schutz von Tieren, nicht um den Schutz von Menschen!

Es tut mir Leid für Menschen die nichts haben, aber das rechtfertigt es nicht ein Tier dann nicht artgerecht zu halten oder einfach nicht zum Tierarzt zu gehen usw. Also im allgemeinen meine ich das jetzt. Hartz4 beispielsweise und Kaninchen im Miniknast, weil kein Geld da ist.

Die reine Stallhaltung, wie es bei uns in der Nähe der Fall ist, ist für Kühe reine Quälerei. Die haben dort einen Boden der sich bewegt, damit die Ausscheidungen ablaufen können, aber es ist sehr dunkel dort drin, es stinkt bestialisch. Wenn man rein will, muss man Atemschutzmasken tragen. Dabei ist das auch für Tiere sehr schädlich, wenn die das die ganze Zeit einatmen. Und es ist widerlich dreckig. Mir kam bald alles hoch.
Sowas geht einfach nicht! Das Tageslicht sehen sie nie. Gibt auch keine Fenster im Stall. 

Nutztier ist nur eine Erfindung des menschlichen Gehirns. Berechtigt aber nicht nicht dazu, die Tiere wie Müll zu behandeln oder zu halten, als wären es nutzlose und gefühllose Gegenstände.
Ich glaube keiner von uns, will so leben müssen.

Man sollte meinen, dass jemand der für uns sterben muss, wenigsten vernünftig gehalten und gepflegt werden sollte.

In dem Fall, habe ich keine Bilder vom Bauernhof gesehen. Warum nicht? Wenn man schon eine reißerische Story verfasst, möchte ich Beweise sehen, unbearbeitet!

Ich konsumiere selber Milch und es kann auch jeder machen wir er möchte, aber man sollte drauf achten, wo es herkommt. Alleine schon wegen der eigenen Gesundheit. Nicht alles was man kaufen kann, sollte man konsumieren.

Das mit dem Plüschtier finde ich allerdings auch übertrieben. Und was das Tierschutzbüro auch nicht bedacht hat... jetzt ist das Kalb immer noch von der Mutter getrennt... Logik bitte?!

Aber leider ist der Bericht zu einseitig geschrieben. Was ist vorher gewesen? Was ist wirklich passiert? Aussage des Bauerns? Kommunikation zwischen Tierschützern und Bauer?
Wo ist das alles?
Auch die Art wie es geschrieben ist und die Wortwahl zeigen mir, das die Journalistin ohne weiteres nur die Seite des Bauern vertritt und das sogar ziemlich intensiv.
Ich meine, wir wissen alle, dass die Medien nicht zu den ehrlichsten gehören und das sich vieles widerspricht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich halte nix von diesen Tierrettungen.

Landwirte sind in ihren Beruf ausgebildet, haben Erfahrung mit der Arbeit mit Tieren und sind somit Spezialisten. Außerdem kennt ein Landwirt seine Tiere und deren Bedürfnisse.

Vermeintliche "Tierschützer" haben meist keinerlei dieser Qualifikationen und richten damit Schaden beim Landwirt aber auch beim entführten Tier an.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn die Tiere wirklich schlecht gehalten werden, dann habe ich überhaupt nichts gegen Tierrettungen. Es könnten meiner Meinung nach sogar alle Tiere befreit werden und irgend wo versteckt werden.

Wenn aber nur kleinste Verfehlungen vorliegen, finde ich nicht, dass Tierschützer eingreifen sollten.

Kommt halt auf die Situation an.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von martinzuhause
21.06.2016, 14:09

für diese "tierrettungen" sollte man sich dann aber schon an die gesetze halten

2

Was möchtest Du wissen?