Unerlaubt nicht arbeitslos?!? Arbeitslosengeld zurückerstatten?.

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5 Antworten

Bei einer privat organisierte und finanzierten Weiterbildung besteht der Anspruch auf Weiterzahlung des Arbeitslosengeldes unter der Voraussetzung, dass die Arbeitsagentur vorher der "Maßnahme" zugestimmt hat, und besonders

"der Vorrang der Vermittlung gegenüber einer weiteren Teilnahme an der Bildungsmaßnahme. Außerdem müssen Sie bereit sein, die Maßnahme jederzeit abzubrechen, sobald die Arbeitsagentur ein Stellenangebot für Sie hat."

( Quelle: http://www.forium.de/redaktion/wenn-ich-eine-weiterbildung-mache-erhalte-ich-dann-noch-arbeitslosengeld/ , weiter auch z.B.: finanztip.de/recht/sozialrecht/132.htm )

Der Vorrang der Vermittlung vor der Fortführung der Maßnahme ist ja noch absolut einsehbar; sollte die Weiterzahlung aber alleine an der Tatsache scheitern, dass diese Weiterbildung nicht vorher der Agentur gemeldet und von ihr genehmigt worden ist, solltest Du Widerspruch gegen den Rückforderungsbescheid einlegen, vielleicht mit dem Argument der "unbilligen Härte" dieser Forderung und dem Hinweis auf die positiv zu beurteilende private Initiative Deinerseits zur Verbesserung Deiner Vermittlungschancen.

Persönliche Meinung: Ich halte soetwas für ein "Unding", wie so Manches, was seitens der Agentur teilweise an bürokratischen und praktischen Unsinnigkeiten Arbeitslosen abverlangt oder auferlegt wird!

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Nightstick 26.03.2014, 20:13

Na, zukünftig wird er die Arbeitsverwaltung ja wohl vorher fragen...

Ich würde ebenfalls gegen den entsprechenden Bescheid des Arbeitsamtes Widerspruch einzulegen. Dann entscheidet erst einmal die Widerspruchsstelle. Ob danach eine Klage vor dem Sozialgericht notwendig wird, wird sich zeigen.

Und einen Rechtsverdreher braucht man bekanntlich dort auch erst ab der zweiten Instanz.

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Entweder sie sind im Recht oder nicht,ein dazwischen gibt es nicht !

Es ist ja schön das du dich in deiner Arbeitslosigkeit fortbilden möchtest oder auch machst,aber du hast dich nun mal an Regeln zu halten.

Wenn du diese Weiterbildung oder diesen Kurs,min.15 Stunden in der Woche besucht hast,giltst du laut gesetzlichen Bestimmungen nicht mehr als arbeitsuchend und somit stünden dir keine Leistungen mehr zu.

Also kannst du jetzt selber abschätzen,ob sich ein Vorgehen gegen diese Rückforderung lohnen würde.

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Hi,

naja, du hast das Arbeitslosengeld zu unrecht bezogen, weil du nicht arbeitslos warst.

Wo ist dein Problem? Du standest dem Arbeitsmarkt in der Zeit nicht zur Verfügung!

Das sind Fakten, die auch ein Rechtsbeistand nicht ändern kann. Aber du kannst dir das von dem auch erklären lassen.

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Da kann Dir auch kein Rechtsanwalt helfen. Wenn Du Arbeitslosengeld beziehst musst Du auch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

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Doch. leider kann das so sein. Du hast die Maßnahme begonnen und musst sie beenden, so wies im Vertrag steht. Tust du da nicht, musst du die Kosten zurück zahlen. Und da Amt ist da ZIEMLICH hartnäckig, ohne Anwalt wird es schwer.

Ich hab eine Maßnahme gemacht, die ich, angeblich ,vorzeitig beendet hab, was nicht stimmte (Da gehörte ein Praktikum rein, was da Amt wußte, aber aus irgendeinem Grund als Arbeitsaufnahme gewertet hat)

Ich hab ca 1,5 Jahre gebraucht, bis ich mein Recht hatte. Ich war psychisch ein WRACK

In deinem Fall könnte es zu deine Gusnten ausgehen ,das du das selbst organisiert hat.... Aber da geht OHNE Anwalt in deinem Fall gar nicht-

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isomatte 26.03.2014, 08:15

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