Unehrlichkeit bei Privatinsolvenz

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7 Antworten

Es sollte ergänzt werden: Das Insolvenzverfahren geht mit der Ablage der EV einher. Somit sind falsche Angaben eine Straftat. Sollte der Geldregen hinterher erfolgt sein, ist er angabepflichtig, zumal hier ein Verstoß gegen die festgelegten Auflagen vorliegt. Dies gilt übrigens auch bei einem Moratorium. Es wird auch geprüft werden, ob der Tatbestand des Betruges erfüllt ist. Auf jeden Fall hat dieser Mensch einiges auf sich genommen, das ihm das Genick bricht.

Und ob das ein Grund ist. Wenn das raus kommt, dann ist das Insolvenzverfahren futsch, und die Person hat ein ganz massives Problem am Hals.

Die anderen schrieben schon, dass es ein Grund sein KANN, die Reschuldbefreiung zu versagen. Dies allerdings nur auf Antrag eines GLÄUBIGERS. Es wird dann durch das Insolvenzgericht geprüft und nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz wird dann die Restschuldbefreiung versagt. Ein Automatismus gibt es da (leider) nicht.

Wer bei der Privatinsolvenz und während der Wohlverhaltensphase Einkünfte unvollständig angibt, für den ist das Thema Restschuldbefreiung für die nächsten zehn Jahre erledigt - frühestens dann könnte er einen neuen Antrag stellen.

meiner kenntnis nach muß man alles haarklein angeben...ansonsten hat mein ein problem wenn es rauskommt...und eine 2te chance gibt es nicht...finde ich auch richtig so

Ich finde das auch absolut richtig so deshalb frage ich ja

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Es ist ein Grund, die Restschuldbefreiung zu versagen. Wenn es herauskommt, kann jeder Gläubiger die Versagung der Restschuldbefreiung beantragen.

Wenn es herauskommt: Ja.

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