Uneheliches Kind von einem Elternteil adoptieren und in Deutschland einbürgern?

4 Antworten

Das Kind wurde doch ehelich geboren und wie es mit der Anerkennung einer in China vollzogenen Eheschließung in Deutschland ist, weiß ich nun nicht, doch dazu kann sicherlich die Botschaft Auskunft erteilen. Wahrscheinlich muss die Eheschließung nur den deutschen Behörden mitgeteilt und eben hier eingetragen werden, damit sie anerkannt wird und vielleicht auch in Deutschland geschieden werden kann.

Das Kind gilt dann als ehelich geboren und da demnach der Vater ein Deutscher ist, erhält das Kind dann auch die deutsche Staatsangehörigkeit, weil hier die Abstammung zählt, die ja nicht nachgewiesen werden muss.

Die Geburtsurkunde könnte ein Problem darstellen und warum wurde dort der Ehemann nicht als Vater angegeben, wenn er das Kind akzeptiert und als seines angenommen hat? Er hat es doch demnach für sich adoptiert, auch wenn es behördlich nicht mehr nötig war oder ist es in China anders geregelt?

Die Behörden müssen natürlich über die Eheschließung informiert und mit entsprechenden beglaubigten Dokumenten belegt werden, denn sonst kann ja Jeder Irgendetwas behaupten.

Ich würde mit der Botschaft reden, doch hier in Deutschland wird ein ehelich geborenes Kind dem Ehemann rechtlich zugeordnet und ein Anfechtung der Vaterschaft ist nach dem Ablauf von 2 Jahren nach der Geburt fast unmöglich, selbst wenn ein Abstammungsgutachten vorgelegt wird, welches die Vaterschaft eindeutig widerlegt.

Doch natürlich muss die Eheschließung in Deutschland anerkannt sein und auch gemeldet sein. Ist sie gemeldet und lässt man sich dann wieder in China scheiden, dann muss man das auch hier melden, denn sonst gilt man hier nach wie vor als verheiratet und umgekehrt wird es wohl ebenso gehandhabt.

Das Kind wurde nicht ehelich geboren. Die Mutter hatte eine Affäre (one-night-stand), bei der das Kind zustande kam. Der zu dem Zeitpunkt woanders lebende Ehemann, hat erst später davon erfahren, aber der Mutter verziehen. Als es zur Schwangerschaft kam, haben sich beide entschieden das Kind nicht abzutreiben.

Es sind also drei Personen und ein Kind, nicht zwei.

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@oranabana

Wenn man verheiratet ist und seinen Partner betrügt und dabei geschwängert wird, dann war man zum Zeitpunkt der Zeugung bereits verheiratet. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wo sich welcher Partner aufgehalten hat. Das Kind wurde demnach während einer Ehe gezeugt und hat während der Ehe das Licht der Welt erblickt. Der Ehemann gilt rechtlich als Erzeuger und wenn er nicht dagegen angeht, dann hat das Bestand und er ist dann vor dem Gesetz der Vater und gilt auch als Erzeuger.

Innerhalb von 2 Jahren nach der Geburt besteht die Möglichkeit, eine Vaterschaft anzufechten, doch das ist sehr schwierig und fast unmöglich. Das Kind selber kann, sobald es rechtlich erwachsen ist, dann wiederum die Vaterschaft anzweifeln und dann kann das nachträglich noch korrigiert werden. Doch der bis dato gezahlte Unterhalt wird sicherlich nicht zurückgezahlt werden müssen, doch Erbansprüche sind dann wenigstens nicht mehr gegeben.

Es spielt einfach keine Rolle, ein Kind welches in eine Ehe hineingeboren wurde ist ehelich geboren und wird auch so behandelt vor dem Gesetz.

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@Welfenfee

Innhalb von 2 Jahren nach Entstehen der Vermutung, das man nicht der Vater ist, kann man klagen.

Das ist überhaupt nicht schwierig und hat zu 100 Prozent Erfolg, wenn mann nicht der Vater ist.

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das Kind ist ehelich geboren - da sie mit einem Deutschen verheiratet war. ER ist der rechtliche Vater und das Kind damit automatisch deutscher Staatsangehöriger. 

es bedarf keinerlei Adoption

Die Heirat des Ehepaars ist bisher nur in China angemeldet.

dann sollte das schleunigst geändert werden und er muss die Vaterschaft anerkennen

Vermute das Paar lebt in China

Es sind also drei Personen und ein Kind, nicht zwei. War vielleicht nicht deutlich genug.

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@oranabana

ob ein Kind von ihm stammt - das andere aus der Affäre ist belanglos

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@oranabana

Er muss die Vaterschaft nicht anerkennen, die Ehe muss in Deutschland rechtlich anerkannt sein, dann zählt das Kind als ehelich und ein Ehemann muss eine Vaterschaft nicht anerkennen oder anerkennen lassen!

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@Welfenfee

er sollte aber in die Geburtsurkunde eingetragen werden, laut FE ist das nicht der Fall  -  desterwegen

hast ja selbst als Problem geschildert

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@peterobm

Sie schreibt aber von drei Personen und einem Kind.

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Die Heirat müßte wohl über die deutsche Botschaft legitimiert werden.

Wurde das Kind in der Ehe geboren?

Wenn ja, dann dürftest Du auch in China automatisch der Vater sein.

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