uneheliches Kind - verjährtes Erbrecht?

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3 Antworten

Dein Erbrecht verjährt erst in 30 Jahren.

Daher solltest du beim Nachlassgericht am Amtsgericht, das für den Sterbeort des Vaters zuständig ist, dich mit allen Papieren als gesetzl. Erbe i. S. d. § 1924 I BGB melden, nach einem etwaigen Testament deines Vaters  fragen und ggf. einen Teilerbschein beantragen.

Damit bekommst du mindestens bei der Bank Auskunft über sein Vermögen, die sog. Erbfallmeldung.

Darüberhinaus sind die Erbschaftsbesitzer verpflichtet, dir Auskunft über den Verbleib seiner Nachlassgegenstände zu erteilen.

Solltest du in (s)einem Testament enterbt worden sein, steht dir ein Pflichtteil zu deinem hälftigen gesetzl. Erbrecht in Geld zu. Dr wäre allerdings innerhalb von 3 Jahren nach Kenntnis der dich nicht berücksichtigenden Erbeinsetzung den Erben gegenüber zu stellen.

Dafür hätten die Erben dann ein bewertetes Nachlassverzeichnis zu erstellen und Auskunft über lebzeitige Schenkungen innerhalb der letzten 10 Jahre zu erteilen.

Viel Efolg:-)

G imager761


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Natürlich kannst Du es noch geltend machen.

Deine Ansprüche auf den gesetzlichen Erbteil, oder wenn Du enterbt worden wärst, auf den Pflichtteil, verjähren erst 3 Jahre nach Erlangung der Kenntnis über den Erbfall.

Also erst als Du die Meldung über den Tod hattest, begann die Frist zu laufen.

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Kommentar von sergius
30.11.2016, 16:15

Das Erbracht verjährt nicht. Wenn der Vater testamentatisch andere als Dich zu Erben bestimmt hst, hast du ein Pflichtteilsrechte in Geld, das in drei Jahren nach deiner Kenntnis vom Erbfalll verjähren würde. Setze dich mit den testamentatischen Erben in Verbindung,mache den Pflichtteil geltend und verlange zunächst Auskunft über den Nachlass und dessen Wert. Falls man sich streitig stellt, beauftrage einen Anwalt zur Wahrnehmung deiner Ansptüche

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