Unechte Steuerbefreiung und Echte Steuerbefreiung --> im Prinzip das gleiche?

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3 Antworten

Wenn ein Unternehmer umsatzsteuerfreie Umsätze ausführt, hat dies in der Regel die Folge, dass er für Waren und Dienstleistungen, die er selbst für sein Unternehmen bezieht, keinen Vorsteuerabzug geltend machen kann. So ist es z.B. bei Umsätzen der Heilberufe oder bei Versicherungsumsätzen geregelt.

In bestimmten Ausnahmefällen (§ 4 Nr. 1-7 UStG) kann trotz der Ausführung steuerfreier Umsätze ein Vorsteuerabzug geltend gemacht werden, z.B. steuerfreie Ausfuhrlieferungen, Umsätze der Seeschifffahrt, Luftfahrt, innergemeinschaftliche Lieferungen).

Ein Unternehmer, der keinen Vorsteuerabzug geltend machen kann, zahlt trotzdem den ganz normalen Bruttopreis.

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Kommentar von Computer01
19.06.2017, 19:47

aber bei unechter Steuerbefreiung wir in der Rechnung ja trotzdem mit 0% Ust faktoriert und somit zahlt man ja netto oder? sonst würde die Ust ja ans Finanzamt gehen und es wäre ja keine Steuerbefreiung mehr bzw. wo soll denn sonst die Ust "hinkommen"!?

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Wenn jemand etwas kauft, dann  zahlt er immer den Bruttopreis. Die Umsatzsteuer kann er sich ggf. als Vorsteuer wieder holen.

Bei einem Export ins Drittland ist die Ausfuhrlieferung steuerfrei. Wenn keine Umsatzsteuer drauf ist, kann auch Niemand Vorsteuer geltend machen.

Die Begriffe echte und unechte Steuerbefreiung gibt es nicht.

Es gibt Umsätze die zum Vorsteuerabzug berechtigen und Umsätze die nicht zum Vorsteuerabzug berechtigen.

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Echte und unechte Steuerbefreiung, was sind das denn für Begriffe? Wo hast du die her? Ich kenne nur steuerfreie Umsätze mit und ohne Vorsteuerabzugsmöglichkeit. Erläutert wurde dir das in der anderen Antwort bereits.

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Kommentar von Computer01
19.06.2017, 20:21

UstG § 6

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