Unbezahlte Arbeitszeit im Betrieb ...?

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2 Antworten

Wie @putzfee1 schon richtig geantwortet hat, ist die Vorbereitungszeit genau so wie die Zeit die nach der eigentlichen Tätigkeit z.B. zum Aufräumen gebraucht wird Arbeitszeit die zu bezahlen oder als Freizeitausgleich zu geben ist.

Prof. Dr. Peter Wedde schreibt zum § 2 Arbeitszeitgesetz (Begriffsbestimmungen) u.a.:

"Zur Arbeitszeit gehören auch Vor- und Abschlussarbeiten, Vor- und Nachbereitungen des Arbeitsplatzes oder andere Tätigkeiten, die durch die Organisation des AG veranlasst sind, wie etwa das abschließende Bedienen der am Arbeitsende noch in einem Geschäft anwesenden Kundschaft usw..

Die Arbeitszeit beginnt und endet im Regelfall am Eingang des Betriebs."

Rechtlich gesehen hast Du mehr als "gute Karten". Ob Du Dein Recht allerdings auch durchsetzen willst, kannst nur Du selbst entscheiden.

Wenn es sich um einen Kleinbetrieb mit nicht mehr als 10 ständigen Vollzeitkräften handelt (Minijob und Teilzeit wird entsprechend aufgerechnet), greift das Kündigungsschutzgesetz nur in Ausnahmen. Zudem bist Du noch nicht lange im Betrieb. Selbst wenn der Betrieb größer ist greift das Kündigungsschutzgesetz erst nach sechs Monaten Betriebszugehörigkeit.

Recht haben und Recht bekommen sind leider oft zwei Paar Schuhe. Falls es einen Betriebsrat gibt, solltest Du mal mit diesem sprechen. Der hat doch bei den Überstunden und den Schichtplänen ein Mitspracherecht und kann auch die Arbeitszeiten kontrollieren.

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