Wie sollte ich mich bei einer unberechtigten Mahnung verhalten?

6 Antworten

Häufig werden die telefonischen Stornos nicht in das Rechnungswesen im Rechner der Firmen eingetragen und der Rechner arbeitet nach Zahlungseingang und schickt solche unqualifizierten Mahnungen raus. Schreibe noch einen Brief und erläutere nochmals den Sachverhalt wie heute hier und dann lass die ruhig weitere Maßnahmen einleiten. Die haben die Ware ja zurück bekommen, also hast Du keine Schulden bei der Firma.

Der Kunde hat keine Schulden beim Händler, aber bei Billsafe. Der Händler hat den Einzug der Forderung an Billsafe abgetreten.

Der Händler muss die Stornierung auch an Billsafe melden (hat er angeblich getan, aber dann dürfte keine Mahnung mehr kommen), sonst kommen immer wieder Mahnungen.
Wenn die Annahme verweigert wurde, muss die Ware an den Händler zurückgegangen sein. Der soll mal seine Retouren ordentlich bearbeiten.

Vor allem soll er den Eingang der Retoure bestätigen. Ist das noch nicht geschehen, soll er bei DHL nachfragen oder einen Nachforschungsantrag stellen. Bzw. zumindest dem Kunden die Sendungsnummer mitteilen, damit dieser selbst tätig werden kann.



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Du hast Online etwas bestellt, also hast du ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Dies beginnt zu laufen, sobald du die Ware bekommen hast.

Zur Ausübung des Widerrufsrecht ist die Rücksendung der Ware bzw. die Annahmeverweigerung NICHTS ausreichend, es sei denn die AGB des Händlers gestehen dir dies zu.

Wenn nicht gelten die gestezlichen Bestimmungen (§§ 312c ff 355 BGB). Also schickst du einen eingeschriebenen Brief hin und erklärst den Widerruf der Vertragserklärung.

Ohne Rechnung kein Zahlungsziel ohne Zahlungsziel kann niemals Verzug eintreten. Die Mahnung ist gegenstandslos.

Ich muss nichts widerrufen, was ich nicht erhalten habe. Ganz einfach. Und Briefe per Einschreiben sind reine Geldverschwendung, wenn der Inhalt dessen nicht von Zeugen unterschrieben worden ist!

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@MoralGott

Ich muss nichts widerrufen, was ich nicht erhalten habe.

Hier wurde ein Kaufvertrag im Fernabsatz geschlossen. Dieser ist elektronisch zustande gekommen. Es gab mit Sicherheit eine Auftragsbestätigung zumindest per Mail an den Fragesteller

(Habe dafür unterschrieben auf diesem Gerät)

Ich nehme an das war beim Kurier, der mit deinen Rädern ankam. Also hat der Fragesteller die Annahme verweigert. Wenn das nicht stimmt, muss er es halt nochmal erklären.

Wie ich bereits schrieb, ist eine Annahmeverweigerung NICHT gleichzusetzen mit einem Widerruf des Kaufvertrags, wenn dies nicht in den AGB eindeutig so beschrieben ist.

Das Widerrufsrecht wurde im Juni 2014 dahingehend verändert, dass zum Erklären des Widerrufs stets eine schriftliche Erklärung abzugeben ist.

Briefe per Einschreiben sind reine Geldverschwendung, wenn der Inhalt dessen nicht von Zeugen unterschrieben worden ist!

Einwurfeinschreiben und vorab per Fax funktionieren wunderbar. Dass beide nicht ankommen bzw. man leere Blätter sendet wird kein Richter dieser Republik als glaubhaft ansehen.

Wenn du 100% sicher gehen willst beauftrage stattdessen den Gerichtsvollzieher mit der förmlichen Zustellung. Das kostet allerdings etwa 25,- €. Bei der Forderung die hier im Raum steht im vorgerichtlichen Verfahren vielleicht ein bisschen übertrieben.


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@kevin1905

Oh man, auf sowas habe ich gerade null Bock! Bitte Hirn einschalten und logisch denken!

Genau das ist es:  NUR förmliche Zustellungen sind ein rechtssicherer Zustellnachweis eines Schriftsstücks. Scheitert aber zumeist an den immensen Kosten. Zurecht.

Einschreiben - in welcher Form auch immer - haben keinerlei Beweiskraft. Nicht mal die von mir empfohlenen Zeugen, die für den Inhalt und die Zustellung unterschreiben, haben rechtlich Beweiskraft.

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@MoralGott

Oh man, auf sowas habe ich gerade null Bock!

Worauf du Bock hast ist mir reichlich egal. Du verbreitest Halbwahrheiten und hilfst dem Fragesteller nicht.

Bitte Hirn einschalten und logisch denken!

Das rate ich dir in der Tat.

Einschreiben - in welcher Form auch immer - haben keinerlei Beweiskraft.

Das ist Schwachsinn. Wie ich bereits sagte führt ein Einschreiben, welches vorher per Fax gesendet wird in 99,999% der Fälle immer zu einer Zustellung die gerichtlich bestand hat.

Nicht mal die von mir empfohlenen Zeugen, die für den Inhalt und die Zustellung unterschreiben, haben rechtlich Beweiskraft.

Die Glaubwürdigkeit von Zeugen einzuschätzen ist im Zweifel Aufgabe des Gerichts und wenn es nicht gerade der engste Familienkreis ist oder der Zeuge widersprüchliche Aussagen macht, reicht das durchaus als Nachweis aus.

Deine Kenntnisse in dieser Materie halte ich für unzureichend um hier weiter zu kommentieren, ich würde dir also empfehlen dies in Zukunft sein zu lassen.

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Bei diesem Unternehmen nie wieder bestellen! Sie haben sie mehrmals und bewusst des versuchten Betrugs nach § 263 StGB strafbar gemacht.

Warum verlangten die denn von dir Fotos von deinem Auto/Reifen? Was soll der Mist denn? Und du sendest diese denen auch noch zu. Die hätten einfach die Rücksendung abwarten sollen und du denen das schreiben sollen, dass die Firma die Rücksendung abwarten und dir nicht noch unterstellen soll, du hättest die neuen Reifen bereits montiert.

Solch eine Foto Forderung ist absolut unüblich, sinnlos, haltlos und unterstellt dir Betrug. Nach dem Motto das du die Reifen bekommen hättest, aber schreibst und sagst, das Paket nicht angenommen zu haben. Dreist dieses Unternehmen!

Du hast mit deinem Verhalten alles richtig gemacht. In der Summe hast du dir aber eigentlich zu viel Mühe gemacht. Du musst deine Unschuld nicht mehrmals beweisen. ( mehrere E-Mails, Telefon, Brief usw. )

Warte jetzt einfach ab. Sollte irgendetwas kommen, wie Inkasso oder Rechtsanwälte, die die angebliche Forderung eintreiben wollen, dann zeigst du das Unternehmen wegen versuchten Betrugs an, reagierst aber nicht an sich auf die Inkasso-, Rechtsanwalts- oder Mahnschreiben. Erst wenn ein Mahnbescheid erfolgt, solltest du zwingend Widerspruch einlegen.

Du bist im Recht, also entspann dich. Dir kann nichts passieren. Wichtig ist nur das du jeden deiner Freunde/Bekannte von diesem Unternehmen abrätst.

okay vielen Dank. aber ich habe keine Fotos versendet. wovon auch. habe die Ware ja nie "erhalten" :)

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@MissJeckyll

Ja entschuldige. Mein Fehler. :)   Lass dir von solchen Hinterwäldler Vereinen nichts gefallen.

"Kriminelle" trifft es besser. Jeder im Unternehmen sagte dir etwas anderes, obwohl die die Wahrheit genau kannten. Davon ist zumindest auszugehen. Verbrecherschwe..e!  -.-

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Du weißt schon, dass Straftaten i.S.d. StGB nur von natürlichen Personen begangen werden können?

Erklär doch mal wo du, anhand der Sachverhaltsdarstellung, schon einen vollendeten Betrug gesehen haben willst. Vielleicht lern ich noch was.

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@kevin1905

Von vollendeten Betrug schrieb ich nichts! 

Ja, und diese natürliche Personen arbeiten für die Unternehmen. Das diese einzelnen Personen schwer auszumachen sind und Strafanzeigen deswegen relativ sinnlos sind, ist mir auch klar.

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