Unberechtigte fristlose Kündigung

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8 Antworten

Sie können Kündigungsschutzklage erheben, sollten sie auch tun, die Frist beträgt ab Zugang Kündigung 21 Tage. Allerdings wäre ich an Ihrer Stelle an Montag zur Firma gefahren, hätte mich dort wieder eingefunden, um zu hören, was und welche Arbeit anliegt. Warum haben sie nicht am Freitag, um zu erfahren, wo sie am Montag zum Einsatz kommen werden? Was ist mit den Tagen bis Dienstag, wenn sie Mittwoch dann mal wieder arbeiten wollten? D.h. Montag und Dienstag sind sie ohne Arbeitsunfähigkeit und ohne Urlaub zu beantragen einfach mal zu Hause geblieben? Und dann lassen sie sich mit einer Aussage eines Kollegen "abspeisen"? Und bleiben dann einfach weg, ohne sich mit dem Chef abzustimmen?Da gehört es sich, das mit dem Arbeitgeber zu besprechen- wäre ja toll, wenn meine Kollegen mal eben entscheiden, was der eine oder andere morgen zu tun hat - und nicht der Vorgesetzte- bei dem man sich übrigens zu melden hat, wenn man Fragen hat- und damit meine ich nicht eine "Gesundmeldung"- aber schon die Frage, wo man denn ab Montag arbeiten wird. Ehrlich, ein bisschen wundert es dann nicht, das man Ihnen gekündigt hat.

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Geh zu einem Anwalt - für mich scheint es so, dass die Auftragslage schlecht ist und jeder Vorwand genutzt wird Personal abzubauen.

Aber bei den Worten "üblich" komme ich ins Straucheln. Wenn Du den Vorarbeiter nicht erreicht hast, warum dann nicht in der Firma / Personalabteilung anrufen? Es kann somit durchaus der Fall eingetreten sein, dass Du Deiner Pflicht Deine Arbeitskraft anzubieten nicht nachgekommen bist - aber selbst in diesem Fall wäre m.E. eine fristlose Kündigung überzogen.

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Kommentar von spirit90
07.03.2014, 09:43

Ich rief den Vorarbeiter an da dies zuvor immer so üblich war. Es handelt sich um einen kleinen 8 Personen Betrieb und mein Vorarbeiter ist zugleich der Sohn des AG

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Es sei noch kurz erwähnt das ich von einer "gesundmeldung" noch nie etwas gehört habe und google brachte ebenfalls nur hervor das dies keine Pflicht darstellt bzw. wenn überhaupt Höflichkeitshalber vom AN getan werden könne ( was ich im übrigen ja auch wie oben geschrieben tat )

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Das scheint ein Fall für das Arbeitsgericht zu sein. Allerdings muss dazu die Widerspruchsfrist eingehalten werden. Ich glaube diese beträgt 21 Tage nach Erhalt der fristlosen Kündigung. Ich bin aber hinsichtlich der Frist nicht mehr sicher.

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Ab zum Anwalt, Kündigungsschutzklage einreichen (wenn der auch der Meinung ist).

Nur noch ein kleiner Hinweis, den eigenen Anwalt zahlst bei Angelegenheit in Sachen Arbeitsrecht Du selbst, auch im Fall des Gewinnens einer Auseinandersetzung.

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Selbst wenn der Auftrag für besagte Baustelle storniert wurde, Du also auf jener Baustelle nicht zu erscheinen brauchtest - Du hättest Dich dennoch bei Deinem Vorarbeiter als (wieder) arbeitsfähig zurück melden müssen, um Deine Bereitschaft (bzw. Fähigkeit) zur Arbeit zu signalisieren.

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Kommentar von spirit90
07.03.2014, 09:48

Sorry aber ich lese immer wieder " hättest Dich zurück melden müssen". Wo ist es ein Muss ? Wenn die AU beendet ist und keinerlei neue AU eingeht ist es selbstverständlich das ich zum nächsten Arbeitstag erscheine ( in dem Falle eben die nächste Baustelle )

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Du warst vom Arzt aus bis zum 21. Februar krank geschrieben und hast es wohl nicht für nötig gefunden am 24.2. wieder an Deinem Arbeitsplatz zu erscheinen... Einen Tag später versuchst Du dann anscheinend Deinen Vorarbeiter zu erreichen, was nicht geklappt hat... Weil dann ein Kollege angerufen hat, dass die Baustelle storniert wurde, wartest Du bis heute auf einen Anruf Deines Vorarbeiters... Sorry, da fehlen mir echt die Worte...

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Kommentar von spirit90
07.03.2014, 09:46

Wir haben bei uns keinerlei Feste arbeitszeiten. Arbeiten von Montage zu Montage manchmal 7 Tage die Woche und dann wiederrum mal 4-5 Tage garnicht und da keine Arbeit anlag ( mein Nachbar arbeitet ebenfalls bei der Firma und daher wusste ich das erst am Mittwoch wieder etwas sei ) rief ich erst am Dienstag an um mitzuteilen das ich auf der kommenden Baustelle wieder voll dabei bin

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Kommentar von schoenehaende
07.03.2014, 09:47

Ganz so deutlich wollte ich es nicht ausdrücken ....

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Frag einen Anwalt für Arbeitsrecht. Eine Rechtsberatung kann hier keiner leisten!

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