Unbehagen auf dem Pferd

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4 Antworten

Hallo,

wie du schon richtig geschrieben hast merkt dein Pferd deine Unruhe und Angst. Dadurch wird dem Pferd auch unwohl und es meint, dass es seinem Herdenführer nicht mehr vertrauen kann und sucht sich daher seinen eigenen Weg. Bevor du in die Halle gehst solltest du grundsätzlich dein Pferd erstmal 2 Runden führen, damit es von Anfang an Sicherheit hat. Halte vor den Ecken, wo dein Pfed sonst zurückschreckt an und zeig ihm alles. Vom Boden auch Rückwärtsrichten/Hintehandwendungen... damit das Vertrauen größer wird. So jetzt kannst du aufsteigen , aber vorher DURCHATMEN! Wenn du oben drauf bist hol dein Pferd weiter zu dir dh. spiele mit ihm. Rückwärtsrichten, ständige gangartswechsel... Die Ohren des Pferdes müssen bei dir sein. Falls dein Pferd vor den Ecken wieder ausweicht drehst du um reitest an die ecke ran und hältst an , dann reitest du dran vorbei bis es klappt. DU musst dem Pferd Sicherheit und Vertrauen geben, dann wird es auch dir Sicherheit und Vertrauen geben!

Bleib ganz locker!

GLG LadyTwo

LadyTwo 22.06.2011, 20:14

Oh danke für den Stern und viel Glück demnächst in der Halle!

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Da hilft nur eins: Jetzt erst Recht! :-)

Vermeiden bringt Dich nicht weiter. Was kannst Du machen um Dich sicher zu fühlen und trotzdem was zu machen? Bodenarbeit? Longieren? Doppellonge? Freispringen? Dann mach das ruhig. Bis Du selbst wieder mehr Ruhe zum Arbeiten hast.

Um dem Pferd die Schreckhaftigkeit zu nehmen sind alle Bodenarbeitsübungen und GHP- Übungen gut. Meist liegt es aber einfach daran dass ein Pferd kein Vertrauen gegenüber dem jeweiligen Reiter hat. Wirkt man selbst nicht so als wäre man Herr der Lage ist das Pferd unsicher, es hat quasi keine Leitstute die ihm den Weg weist und muß so die Führungsposition übernehmen. Das sichert in der Natur das Überleben.

Beschäftige das Pferd mit vielen Aufgaben dass es gar nicht erst zum Denken kommt. Du bist damit genauso beschäftigt und kommst auch nicht zum Nachdenken worüber das Pferd als nächstes erschrecken könnte.

ansonsten: üben üben üben

Mach Dir vor dem Reiten einen Plan, dem Du folgst. Auf keinen Fall darfst Du das Alleinsein meiden, denn das Ziel ist ja, dass das Pferd Dir gehorcht und dazu gehört eben auch ein Reiter, der einen Plan hat und nicht nur Beifahrer ist. DU bist das Problem mit Deiner schlechten Denke. Das kann man aber abstellen, indem man sich konzentriert auf Aufgaben, Arbeit mit dem Pferd.

Versuch's 'mal. Viel Glück!

nunu17 21.06.2011, 11:40

ich werde es versuchen :-) Nur ist es ja auch so, wenn ich zum beispiel hinten ein Zirkel reite , und draußen klappert was, rennt sie gleich los. Ich weiß das es nichts schlimmes ist, und auch eigentlich nicht viel passieren kann wenn sie sich nur mal erschreckt und angaloppiert, nur ist es irgendiwe in meinem Kopf so drinn, das ich warum auch immer trozdem davor angst habe ... :-(

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Plattschnacker 22.06.2011, 12:12
@nunu17

Wenn Dein Pferd auf kleine Geräusche reagiert, musst Du es mit Arbeit beschäftigen und es an die Hilfen stellen. Ein sehr auf den Reiter konzentriertes Pferd hat gar keine Zeit zum Scheuen.

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probier mal einen radio daneben laufen zu lassen...

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