Unbefristetes Beschäftigungsverhältnis nach der Ausbildung

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10 Antworten

Ich hab mir die Frage und auch die bisherigen Antworten durchgelesen: Mein Kommentar: Du hast da einen Zeitarbeitsvertrag (!)- der max.6 Monate dauert - unterschrieben. Dieser wurde außerdem mit "Probezeit" umschrieben- was ansich schon nicht üblich ist! In der Regel dauert eine Probezeit eigentlich nur drei Monate -und in der Probezeit ist das normale Kündigungsrecht ausgehebelt (kann also von einem Tag auf den anderen gekündigt werden-von beiden Seiten!) Außerdem kann damit der Tariflohn gedrückt werden, d.h:.z.B. bekommst Du 1400.-- EURO mtl. statt 1700.---also ein Geschäft für den Arbeitgeber! Auch glaube ich nicht, daß Du nach den sechs Monaten in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen wirst! Ich würde trotzdem den Vertrag annehmen-aber die Zeit nützen und mir zwischenzeitlich ein anderes Arbeitsverhältnis -ohne sog.Probezeit -suchen.Daran denken-Du kannst ja den Zeitarbeitsvertrag jederzeit auch selbst kündigen...

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Das verstehst Du absolut richtig - auf keinen Fall unterschreiben!

Dadurch, dass Dein Arbeitgeber Dich nach Abschluss der Ausbildung (also unmittelbar nachdem er Kenntnis von Deiner bestandenen Prüfung hatte) hat weiter arbeiten lassen, ist ein unbefristetes Arbeitsverhältnis entstanden. Damit gelten für Dich alle gesetzlichen Kündigungsschutzregeln, diese würden natürlich hinfällig, wenn Du den angebotenen Vertrag akzeptierst.

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Kommentar von KroemerInfo
25.01.2013, 20:38

Dadurch, dass Dein Arbeitgeber Dich nach Abschluss der Ausbildung (also unmittelbar nachdem er Kenntnis von Deiner bestandenen Prüfung hatte) hat weiter arbeiten lassen, ist ein unbefristetes Arbeitsverhältnis entstanden.

Unfug!!!

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Probezeit ist durch deine Vorbeschäftigung unzulässig. Sonst könnten die dir ja immer 6 Monate als Probezeit mit jedem Vertrag aufdrücken und die jederzeit rauswerfen wenn es denen passt. ne so geht das nicht.

Das ist definitiv eine vom Arbeitgeber vorgesehene Befristung aber ob die so in dieser Form zulässig ist halte ich für zweifelhaft

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Kommentar von kalawao
25.01.2013, 20:33

auch das stimmt leider so nicht.

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Kommentar von KroemerInfo
25.01.2013, 20:37

Probezeit ist durch deine Vorbeschäftigung unzulässig.

Es gab keine Vorbeschäftigung, sondern einen Berufsausbildung - und das ist kein Beschäftigungsverhältnis!!!

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Nein nur weil dein Arbeitgeber dich unmittelbar nach Kenntnis der bestandenen Prüfung dich übernommen hat, heißt das noch lange nicht, dass dein Arbeitsverhältnis gleich unbefristet ist. Dein Arbeitgeber kann dir trotz dem erst einmal einen befristeten Arbeitsvertrag geben. Nach den 6 Monaten so wie dein Arbeitsvertrag geschrieben ist endet dieser automatisch und bedarf keiner Kündigung des Vertrages. Du kannst innerhalb der 6 Monate nach 2 Wochen gekündigt werden. Dein Chef kann dir auch noch mal einen befristeten Vertrag geben, muss dir jedoch danach einen unbefristeten Vertrag geben. Du wirst jetzt in diesem Arbeitsvertrag erst einmal nur 1400€ bekommen. Sollte dieser dann verlängert werden, dann bekommst du die 1700€. Wie das jetzt genau ist ob du erneut wieder Probezeit haben kannst weis ich nicht da du ja schon als Azubi gearbeitet hast. Ich denke mal das der Vertrag in dieser Form hieb und Stichfest ist. Kann natürlich sein, dass er das so macht mit den 6 Monaten befristet, weil es anders wiederum nicht zulässig wäre, da du ja schon wehrend deiner Ausbildung schon bei denen beschäftigt warst und die jetzt mit diesem Vertrag das ganze umgehen wollen. Das kann natürlich auch sein. Aber ich bin kein Anwalt.

Ich würde jedoch an deiner Stelle den Vertrag unterzeichnen. Weil du musst ja auch erst einmal was anders finden und so lange du nicht wo anders ne Stelle hast, dann würde ich auch erst einmal bei denen arbeiten.

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das siehst du richtig! Das ist ein befristetet Arbeitsvertrag den sie dir unterjubeln wollen ;-) Soweit ich das weiß, wärst du jetzt rein rechtlich in einem unbefristeten Vertrag übergegangen, weil deine chefs es versäumt haben den Vertrag rechtzeitig auszuhändigen! Erst mal nicht unterschreiben...

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Kommentar von kalawao
25.01.2013, 20:31

das ist leider nicht richtig.

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Falls du den Vertrag unterschreibst, kannst du sofort rausgesetzt werden.,Probezeitkündigungen bedürfen keiner Begründung.

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Kommentar von Chirs
25.01.2013, 21:10

Also dort etht noch unter 2. Wärend der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis beiderseits mit einer frist von zwei Wochen gekündigt werden.

Is mir ja auch rechtens hab nicht vor dort zu bleiben nicht nur wegen des Vertrags auch aus dem Grund weil es einfach nichts für mich ist hab nur die Ausbildung durchgezogen.

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Interessante Konstruktion. Da wäre zu prüfen: hast du nicht durch deine beiden Arbeitstage schon einen stillschweigenden, unbefristeten Vertrag erlangt? Sind 6 Monate Probe überhaupt zulässig? Wo ist die sachliche Begründung für eine Befristung?

Erst mal den Vertrag mitnehmen und nicht unterschreiben, sondern FACHLICH prüfen lassen, das wäre mein Rat.

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Kommentar von KroemerInfo
25.01.2013, 20:34

Eine Probezeit ist tatsächlich bis zu 6 Monaten zulässig - in dem Bereich kann alles vereinbart werden. Der Vertrag ist das beste was ihm passieren kann, da gibt es nichts zu prüfen, der Vertrag ist blitzsauber und voll zulässig.

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Wenn die Ausbildung beendet wurde, gibt es kein Arbeitsverhältnis, denn Du hattest einen Ausbildungsvertrag der beinhaltet, das mit Ablegen der Prüfung alles erledigt ist und somit der Vertrag als erfüllt gilt.

Wenn Du von deiner Firma aus einen Vertrag bekommst, ist das eine ganz andere Nummer. Die Klauseln im Vertrag bedeuten lediglich, das Du nach deiner erfolgreichen Probezeit einen unbefristeten Vertrag bekommst, also voll übernommen wirst. Dann halt Dich ran, denn so etwas passiert auch nicht allzu oft.

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Kommentar von Einzelfahrer
25.01.2013, 20:38

Durch die Annahme der Arbeit durch die Firma ist definitiv ein unbefristetes Arbeitsverhältnis entstanden!

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Kommentar von Rheinflip
25.01.2013, 20:59

@krömer: Facepalm

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Kommentar von ralosaviv
25.01.2013, 23:39
Wenn die Ausbildung beendet wurde, gibt es kein Arbeitsverhältnis

Was ist denn das für ein Unsinn? Die Annahme von Arbeitsleistung begründet ein Arbeitsverhältnis. Ob der ArbN im gleichen Betrieb vorher eine Ausbildung abgeschlossen hat oder nicht, spielt dabei überhaupt keine Rolle.

das mit Ablegen der Prüfung alles erledigt ist und somit der Vertrag als erfüllt gilt.

Eben. Und deswegen beginnt mit Annahme der Arbeitsleistung nach erfolgreich abgelegter Prüfung ein Arbeitsverhältnis.

Die Klauseln im Vertrag bedeuten lediglich, das Du nach deiner erfolgreichen Probezeit einen unbefristeten Vertrag bekommst, also voll übernommen wirst

Auch falsch. Das Arbeitsverhältnis soll befristet und zur Probe geschlossen werden und endet automatisch, was für befristete Arbeitsverhältnisse nunmal typisch ist.

Also vom Beantworten Arbeitsrechtlicher Fragen siehst du wirklich besser künftig ab......

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das verstehst du richtig. dein vertrag ist lediglich befristet.

allerdings sagt das gesetz zu folgevertraegen, dass bei einer sachlosen befristung und veraenderung des vertrages das verhaeltnis in ein unbefristetes uebergeht.

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Kommentar von KroemerInfo
25.01.2013, 20:36

Der Vertrag ist auf die Probezeit von 6 Monaten befristet, nichts anderes. ist die Probezeit um und der Fragesteller hat sich nichts zu Schulden kommen lassen, geht es in einen unbefristeten Vertrag über. Ein befristetes Arbeitsverhältnis und eine Proibezeit von 6 Monaten ist wohl etwas völlig anderes!

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