Unbefristeter Vertrag noch ein muss nach 3 jahen?

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3 Antworten

Die Frage ist ob es sich um eine Befristung mit Sachgrund oder eine kalendermäßige Befristung handelt.

Die meisten Befristungen ohne Sachgrund dürfen bis zu einer Dauer von zwei Jahren, in denen bis zu dreimal verlängert werden darf, abgeschlossen werden. Danach muss der AG entweder unbefristet übernehmen, kann eine Befristung mit Sachgrund abschließen oder den AN nicht mehr beschäftigen.

Länger als zwei Jahre kann eine kalendarische Befristung nur gemacht werden wenn es sich um einen neu gegründeten Betrieb handelt, hier geht das bis zur Dauer von vier Jahren oder wenn ein AN älter als 52 Jahre ist und vorher mindestens vier Monate arbeitslos,  in einer Maßnahme nach dem SGB II oder SGB III war oder Transferkurzarbeitergeld (§ 216b SGB III) bezogen hat. Hier sind bis zu fünf Jahre ohne Sachgrund möglich.

Befristungen mit Sachgrund können mehrere Jahre hintereinander abgeschlossen werden. Das nennt man Kettenbefristung und die können durchaus auch fünf, acht oder mehr Jahre gemacht werden.

Ein "Muss" auf eine unbefristete Übernahme gibt es bei Befristungen nicht. Sie enden mit Ablauf des Termins oder auch wenn der Sachgrund weggefallen oder das Ende eines Projekts erreicht ist. Wenn der AG den AN dann nicht mehr beschäftigen möchte, war's das leider.

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Nein das stimmt nicht, man darf zu jederzeit einen unbefristeten Vertrag ausgeben. Es ist eher genau umgekehrt, ab einer gewissen Zeit dürfen nicht mehr einfach so befristete Verträge gemacht werden.

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Das kommt auf den Befristungsgrund an. Hexle2 hat das bereits sehr gut erklärt.

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