Umzugskostenantrag abgelehnt! Wie kann ich Einspruch einlegen? Umzug wegen Arbeit!

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7 Antworten

Ein Antrag auf Mobilitätshilfe (hier also die Umzugskosten) hat nur eine Chance, wenn er bereits vor der Vertragsunterzeichnung gestellt wird. Dann könntest du immer argumentieren, dass du es dir nicht leisten kannst umzuziehen, und dann eben weiter AlG beantragen musst.

So gibt es schlielich Banken, die Kredite vergeben. So ist das in der Wirtschaft normalerweise geregelt. Oder man muss sich eben erst einmal mit einem möblierten Zimmer begnügen, bis man sich eine Wohnung leisten kann.

Kaution kann man in 3 Raten bezahlen.

Man kann auch mit den Vermieter verhandeln, ob man ausnahmsweise die erste Mitete bei Eingang der 1. Lohnzahlung bezahlen kann.

Möbel kann man eventuell auch im Sozialkaufhaus erwerben.

Die Förderung eines Umzugs ist möglich nach SGB III § 44 (bei ALG II in Verbindung mit SGB II § 16 Absatz 1)

sowie nach SGB II § 22 Absatz 6. http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__22.html

Was wurde denn nun beantragt? Bei § 22 muss man so wenig Einkommen haben, dass durch die Umzugskosten ein Bedarf an ALG II in diesem Monat entsteht. Anders geht es nicht.

Und üblicherweise wird gesunden Leuten mit guten Freunden ohnhin nur eine Mietpritsche spendiert - inkl. Sprit plus rund 25,- je Helfer für Kartoffelsalat und Selters.

Gruß aus Berlin, Gerd

Kaution und Monatsmiete sind sowieso Dein Ding - Miete wird immer nur allerhöchstens als Darlehen erbracht.

Du kannst es selbst ausrechnen: Kosten für Umzug und Erstausstattung = Z Erstes (Gehalt - HartzIV-Anspruch) x 7 = Y. Y-Z=Geld, das Dir zusteht.

Du kannst eben nur amit argumentieren, daß Dir für Erstausstattung, Kaution und Umzug zu wenig Geld zur Verfügung steht und die Beträge noch mal dezidiert auflisten. Das wird dann von der Widerspruchsstelle noch mal geprüft.

vergiß es! Offensichtlich ist dein Einkommen hoch genug! Dabei spielt es keinerlei Rolle wie lange du dadruch dann ins Minus kommst! Ob das 1 Monat oder 1 Jahr ist! Jeder muß seinen Umzug selbst bezahlen und seine Möbel auch! Das ist normal!

Da hat die leider Recht, ABER du kannst die übernahme der Umzugskosten als Darlehen beantragen. Dh, Du bekommst das Geld, mußt es aber zinslos zurückzahlen. Wie siehts denn mit finanzieller Unterstützung deiner Eltern aus? Vielleicht liegend ie über dem Mindestsatz und du bekommst deshalb nichts. Dann isses allerdings mau. Vielleicht können die von der neuen Firma dir ein en lohnvorschuß geben? DAs wäre auch noch ne Möglichkeit,

Stopp langsam ! Wie alt bist du! ? Was verdienst du ? Wie lang ist der arbeitsweg?Wie sind die arbeitszeiten? Weil so weinfach mit dem ablehnen ist das nämlich nicht ! Laß dich nicht verarschen!

also da das für mich die einzige recht hilfreiche Antwort hier war hier meine Fakten: ich bin 22 jahre alt. arbeite seit 21.07. bei dem Arbeitgeber. Dieser zahlt leider keinen Umzugszuschuss aber einen Arbeitstag bekomme ich frei. Bislang pendle ich noch jeden Tag! Stecke pro tag ca.160 km. ca. 2:30 Std pro Tag. Gehalt gibt 1000 €und ein paar zerquetschte. Meine Wohnung kostet warm 450 euro meine kaution beträgt 600 euro. Da ich pendle auch schon wärend meiner Ausbildungszeit (ohne Zuschuss vom Amt) habe ich keinerlei Ersparnisse. Den Antrag hatte ich schon aus Kostenersparniss fürs Amt mit Eigenleistung abgeben. Also nur Transporter miete. Da habe ich nicht mal die Spritkosten mit Aufgeführt. Leider kann ich das ablehnen des Antrages überhaupt nicht verstehen. Ich würde mich über deine Meinung sehr freuen. Liebe Grüße Julia

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