Umzugs und Wohnungs Kosten übernahme Arbeistamt?

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3 Antworten

Solltest Du Alg1 bekommen fallen Umzugskosten, sowie das von Dir beschriebene "Fahrgeld", unter den §44 SGB 3: Förderung aus dem Vermittlungsbudget.

Darunter fallen auch Sachen wie, z.B. Bewerbungskosten oder Reisekosten zu Vorstellungsgesprächen.

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__44.html

Es handelt sich hierbei um eine Ermessensleistung, auf die Du keinen Rechtsanspruch hast.

Da der Text recht offen gehalten ist, haben die Sachbearbeiter bzw. die Arbeitsagenturen vor Ort hier auch einen gewissen Spielraum, z.B. bei Umfang der Förderungen (siehen auch Absatz 3 des §).

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Geht es bei dir um ALG - 1,dass nehme ich zumindest mal an ?

Was du an Unterstützung bei Arbeitsaufnahme bekommen kannst musst du mit deinem SB - individuell aushandeln,es sind auch Pauschalen möglich.

Wie hoch ist denn dann dein ALG - 1 und was für Ausgaben hast du denn,also an Warmmiete,evtl.Versicherungen für KFZ ?

Wenn du nämlich nach Abzug von Freibeträgen / Aufwendungen evtl.Anspruch auf ALG - 2 hättest,könntest du da einen Antrag stellen und solltest du dann eine versicherungspflichtige Beschäftigung finden,würden dir Umzugskosten und auch eine zinsloses Darlehen für die Kaution gezahlt / bewilligt.

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Kommentar von Mobie
27.05.2016, 07:23

ich bekomme keine aufstockung! wie gesagt wie sol das alles gehn wen die mir stellen vermitteln ich auch selbst suche auserhalb meiner region ?? Von as soll ich meine erste wohnung dort finanzieren??? alles ohne sin! wie soll man so in arbeit kommen.

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Kleiner Tipp: lasse Dir solche Aussagen prinzipiell schriftlich geben. Dann hast Du was in der Hand.

Es gibt Sachbearbeiter, die entscheiden nach Gutdünken teils auch gegen die aktuelle Gesetzeslage. Anwälte können verweigerte Leistungen notfalls einklagen. Das geht, aber nur wenn Du Beweise hast. Also immer alle Ablehnungen von dem Sachbearbeiter schriftlich geben lassen. Und auch die Begründung bzw. Rechtsgrundlage reinschreiben lassen, auf das diese Entscheidung beruht. Beispiel: "Leistung X wurde nicht gewährt, weil... Begründung Y...."

Falls Du ohne diesen schriftlichen Beleg zum Anwalt gehst, dann kann die Arbeitsagentur im Nachhinein immer behaupten, Du hättest ja nie nach dieser Leistung gefragt. Hauptproblem ist, dass viele Sachbearbeiter (nicht alle) nach Nasenfaktor entscheiden. Mit Rechtsgrundlagen hat das oftmals nichts mehr zu tun. Zu dem Thema gibts sogar Videos auf Youtube, unter anderem von einem Ombudsmann, der sich oftmals nur die Haare rauft.

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Kommentar von Mobie
27.05.2016, 05:10

Vielen dank werde dies beim nächsten mal  tun

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