Umzug wegen plötzlicher Behinderung

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Frag mal bei der Krankenkasse nach. Pflegefälle mit Wohneigentum bekommen ja Zuschüsse für den Umbau. Mieter könnten vielleicht Zuschüsse bekommen, wenn sie in eine behindertengerechte Wohnung ziehen müssen. Es gibt auch Beratungsstellen für Angehörige von Pflegebedürftigen. Die können sicher interessante Hinweise geben.

das gehört zum allgemeinen lebensrisiko, was jeder mensch zu tragen hat. MEIN tipp dazu: erst mal mit dem vermieter reden. mancher ist ja tatsächlich noch mensch und hört mal zu, wenn seine kundschaft ein problem hat. abgesehen davon ist "höchstwahrscheinlich" ja nur eine prognose, die nicht unbedingt eintreten muß. was immer auch die ursache für den herzstillstand war, wird mit ziemlicher sicherheit eine evtl. auch länger dauernde REHA nötig sein. das würde ich alles erstmal abwarten, bevor ich z.b. einen treppenlift oder sonstiges beantragte. NACH dem koma wisst ihr mehr und könnt euch DANN gezielt kümmern. im moment also: ruhe ausstrahlen und abwarten! alles gute für euch.

es geht nicht darum die wohnung umzubauen sondern umzuziehen -.- wenn es um einen umbau gehen würde müsste man die ganze wohnung umbauen ließ die frage bevor du so nen unnötigen tipp gibst -.-

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Müssen wir wirklich bei Auszug notwendige Handwerker-Kosten (Schreinerarbeiten) tragen?

Hallo zusammen,

als wir vor 1 1/2 Jahren in unsere (noch) jetzige Wohnung eingezogen sind - es handelt sich um eine 3-stöckige Haushälfte eines alten aber sanierten Bauernhauses - war an den Treppen kein Geländer montiert. Das war vor allem deshalb, da die Treppen recht schmal sind und mit angebrachtem Geländer keine Möbel über die Treppen transportiert werden können. Es hiess damals aber es sei ein Geländer vorhanden.

Als meine Frau dann schwanger geworden ist haben wir uns dann an den Vermieter (wohnt im selben Haus in der anderen Haushälfte) gewendet und gesagt, wir bräuchten ein Treppengeländer, dass aber auch kindersicher ist, d.h. ein Geländer, dass eng genug gebaut ist damit ein Baby nicht durchfallen kann. Woraufhin der Vermieter dann ein für uns maßgeschneidertes Treppengeländer neu durch einen Schreiner hat anfertigen und montieren lassen.

Jetzt, 1 1/2 Jahre nach Einzug, müssen wir leider aus gesundheitlichen Gründen (Frau hatte schweren Bandscheibenvorfall in der Schwangerschaft und kann diese Treppen nicht mehr bewältigen, vor allem nicht mit Baby) die Wohnung wieder verlassen, darum haben wir den Mietvertrag gekündigt und beziehen zum 01.07. eine neue Wohnung, diese ist Parterre und nur auf einem Stockwerk.

Jetzt ziehen wir bald aus, und natürlich muss dieses Geländer zum Umzug nun wieder abmontiert werden, weil wir ja wieder unsere Möbel die Treppen herunterbekommen müssen. Die Fenster sind alles kleine Bauernhaus-Fenster, da passt kein Möbelstück durch, also MÜSSEN wir den ganzen Weg die Treppen runter.

Zum Punkt: Der Vermieter sagt jetzt wir müssen dieses Geländer durch einen Schreiner (es muss ein Schreiner sein, kein anderer Handwerker der das könnte wird akzeptiert) fachmännisch demontieren und anschliessend, wenn alles draussen ist, wieder montieren lassen. UND, und das ist der Hintergrund der eigentlichen Frage: da dieses Geländer ja auf unseren spezifischen Wunsch massgeschneidert angefertigt wurde, müssten wir die Kosten für Demontage und Montage des Geländers übernehmen.

Jetzt die Frage: Hat er recht mit dieser Forderung? Müssen wir die Kosten von Demontage und Montage wirklich tragen? Oder ist diese Forderung des Vermieters quatsch?

Vielen Dank im Voraus.

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Hinterwandherzinfarkt und künstliches Koma!

Hallo!

Meine Mama (51 J.) hatte vor 6 Tagen einen schweren Hinterwandherzinfarkt und liegt seitdem im künstlichen Koma. Sie erlitt den Infarkt beim Arzt, welcher sofort reagierte. Er musste sie mit Herzdruck wiederbeleben, dann kam der Notarzt, welcher noch zwei mal mit Strom wiederbelebt hat.

Im Krankenhaus haben sie ihr einen Stant gelegt, und dann ins künstliche Koma versetzt.

EEG war sehr gut, Kreislauf arbeitet ohne Medikamente, eigene Atmung, Sedierung seit gestern Abend komplett abgechaltet.

Nun meine Frage. Seit die Ärtzte die Sedierung langsam vermindert haben, hat sie begonnen, die Augen zu öffnen, der Blick ist jedoch immer auf den gleichen Punkt und sehr unklar. Sie kann beide Arme und Beine bewegen, auch den Kopf dreht sie mittlerweile.

Wie lange dauert es im Normalfall, bis nach 6 Tagen Koma die Sedierung aus dem Körper abgebaut ist und der Patiernt wieder aufwacht? Sie ist sehr schlank, falls das eine Rolle spielt.

Meine Angst ist, dass sie so in diesem Zustand bleibt. Jedoch war das EEG sehr gut, die Werte waren sehr niedrig, ,was ein gutes Zeichen ist. Auch ihre Pupillen sind sehr klein und die motorischen Fähigkeiten sind auch wieder da.

Hat da jemand Erfarhungen damit oder kann mir da irgendwer helfen?

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Patientenverfügung - Welche Pflichten hat man als Vertrauensperson?

Hallo Community,

ich habe einen körperlich behinderten Onkel. Gestern Abend hat mir dieser aus heiterem Himmel mitgeteilt das er meine Adresse für seine Patientenverfügung braucht. Darin würden auch mein Vater und mein älterer Bruder stehen. Ich wollte wissen was meine Aufgaben wären, er meinte das wäre egal, es wäre eine reine Formalität. Das glaube ich aber nicht. Im Internet steht ich wäre teilweise sogar haftbar. Muss mein Onkel mir die Verfügung nicht erst einmal vorlegen? Beruht das nicht auf beiderseitigem Einverständnis? Mein Onkel nimmt durch seine Behinderung viele Medikamente, was ist wenn ich dem Arzt die falschen Angaben gebe und er dadurch - im schlimmsten Fall - wegen mir verstirbt? In wie weit bin ich haftbar? Darf ich auf sein Konto zugreifen, um durch die Pflege anfallende Kosten zu begleichen? Bin ich dann auch die Ansprechperson für die Versicherungen?

Ich bin mir bewusst, dass meine Fragen etwas egoistisch klingen, aber ich möchte bei so einem ernsten Thema jeden Aspekt abgedeckt wissen, um nichts falsch zu machen.

Mfg

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