Umzug mit Kind weit weg gemeinsames Sorgerecht Ohne zustimmung EX?

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3 Antworten

Gerade zu diesem Problem gibt es so viele verschiedene Gerichtsurteile, dass man das pauschal nicht beurteilen kann. Es kommt da sehr auf den Einzelfall an. Auch Jugendämter geben dazu sehr unterschiedliche Auskünfte, je nach Zuständigkeit.

Grunsdsätzlich muss man zwischen dem "gemeinsamen Sorgerecht" und dem "Aufenthaltsbestimmungsrecht" unterscheiden. Wenn das zweite allein bei Ihnen liegt, sind Sie schon einmal klar im Vorteil.
Wenn sie ohnehin hauptsächlich die "Sorgepflicht" wahrnehmen und aus beruflichen Gründen ein Wegzug sinnvoll ist, dann sind Sie auch hier klar im Vorteil.

Sollte also Ihr EX im Falle eines (geplanten) Wegzuges versuchen, juristisch dagegen vorzugehen, so wird (und muss) das zuständige Gericht zum "Wohle des Kindes" entscheiden, dabei zählt dann jedes Detail.
Vorab können Sie sich aber auch bei Ihrem Jugendamt erkundigen, wie die beste Herangehensweise ist.

Danke für Ihre Antwort , ab wann sollte ich das JA fragen ? Wir sind so schon beimJA zwecks Vermittlung und  Co alles aber bisher erfolglos gescheitert.... und ich meine es sind ja noch 2,5 Jahre... aber das dauert ja auch alles sollte ich so in 1,5 Jahren mich mal erkundigen? Oder welcher Zeitraum ist angemessen um alles ,, in trockenen Tüchern zu haben "? Ich bin jmd der gern alles im vorraus erledigt hat daher die Frage

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@toesa

am besten ist der Zeitpunkt sicherlich, wenn Sie zu Beginn der Bewerbungsphase für eine nahtlose Anstellung nach der Ausbildung anfragen, sonst könnte es unnötig zu Verwirrung führen (oder sogar zur Annahme, dass Sie unbedingt mit dem Kind wegziehen möchten, damit der Vater keinen "Zugriff" mehr hat) Auch kann in der Zwischenzeit noch viel passieren.......Bei der Anfrage beim JA kann man dann auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht klären, falls es nicht ohnehin schon bei Ihnen alleine liegt. [Davon abgesehen, kann ich gut verstehen, dass Sie gern jetzt schon eine eindeutige Antwort hätten, auf die Sie sich dann auch verlassen können, aber wie gesagt: das ist sehr einzelfallabhängig.]

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Grundsaetzlich hat der Vater dem Umzug zuzustimmen. Tut er dies nicht, muesste man gerichtlich eine Zustimmung erwirken.

Da das ganze aber erst in 2,5 Jahren stattfinden soll und die Situation sich ja wohl eher dahingehend entwickelt, dass der Vater keinerlei Interesse mehr an seinem Kind hat und der Kontakt frueher oder spaeter eh abreisst (meine persoenliche Erfahrung), wuerde ich das ganze erst mal abwarten. Ist der Kontakt bis dahin eh komplett abgerissen, wuerde ich einfach umziehen, auch ohne Erlaubnis und der Vater kriegt das dann wahrscheinlich nicht mal mit. Dann muesste er sich ueber das Gericht wehren, wenn er seine Rechte verletzt sieht, kostet ihn also erst mal Geld und wenn kein grosser Kontakt mehr besteht, spricht eh nichts gegen einen Umzug, das Gericht wuerde da dann wohl eher zustimmen als ablehnen.

Im Hoechstfall wird das wohl ein paar Hundert Euros Gerichtskosten kosten.

die frage: vergrößert sich dadurch die distanz zwischen vater und kind oder verrringert sie sich ehr? ansonsten wird er dagegen in dem fall nicht viel sagen können. er kann dem kind kein soziales umfeld oder gewohnte umgebung bieten. die frage ist wie du die kosten des umgangs tragen wirst dann?

eventuell etwas erweitern aber er kommt jetzt auch schon nie ... wir fangen jetzt an zu sparen um einen umzug finanzieren zu können .

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@toesa

:) dann viel spaß beim umziehen und wenn kv was will kann er sich ja melden.

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