Umzug in Nachbarkreis mit Kind aus 1. Ehe ohne Einverständnis des Kindesvaters möglich? Aufenthaltsbestimmungsrecht wurde in der Scheidung nicht extra geregelt.

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2 Antworten

Hat der Vater das Sorgerecht? Dann braucht ihr seine Einwilligung, da es keine alltägliche Entscheidung ist.

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Kommentar von Dario76
21.06.2016, 16:33

In dem Scheidungsurteil wurde weder das Sorgerecht und somit auch nicht das Aufenthaltsbestimmungsrecht gesondert geregelt. Wir gehen also jetzt davon aus, dass dies auf beiden Seiten liegt.

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da ein umzug von beiden sorgeberechtigten eltern entschieden werden muss, ist die einwilligung des vaters hier ausschlaggebend. die frage wäre ob kv das kind dann zu sich holt um soziales umfeld und schule weiter zu gewährleisten.

denn auch für die weiterführende schule wird die einwilligung von kv benötigt. hier wäre es vernünftig, dass die mutter des kindes sich mit kv zusammensetzt und mit ihm spricht. 30 -35km sind nicht die welt, können aber problematisch werden, wenn kv übergangen wird. bevor ihr also irgendwas anmietet, muss der vater des kindes erstmal dazu befragt werden. wenn er seine zustimmung nicht gibt, wird ein richter im notfall entscheiden ob das kind bei der mutter verbleibt und mit umzieht oder ob der junge beim vater verbleibt.

da im urteil der scheidung nichts entschieden wurde, haben beide eltern gemeinsames sorgerecht und auch gemeinsames abr.

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