Umziehen vom Haus in eine Wohnung, oder nicht?

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11 Antworten

Hallo, tut mir leid wegen deinem Vater :-(

Das sind ja mehrere Fragen auf einmal ;-)

  1. haus - wohnung. Wenn das Haus einen Garten / Garage dabei hat habt ihr viel mehr Platz und Ruhe um euch zu entfalten. Wie ist euer Verhältnis zu den Nachbarn? Ein paar Km weit weg klingt nicht weit, aber die sozialen Kontakte können sich dadurch sehr schnell verändern. Und Gute Freunde gleich um die Ecke sind SEHR wichtig.

  2. Nebenkosten - Diese sind normalerweise bei einem Haus höher, aber auf die m² gerechnet meist billiger als eine Wohnung. Hier muss ganz genau gerechnet werden. Welche Heizung hat die Wohnung, was sind die tatsächlichen Kosten dort und die tatsächlichen Kosten im Haus.

  3. Ich persönlich glaube nicht, dass für eine Verarbeitung des Todes ein Umzug notwendig ist. Traurig bist Du so oder so. Und in beiden Fällen braucht es einfach Zeit um diese Wunde heilen zu lassen :-(

Die wichtigste Frage ist: Wo fühlt Ihr euch wohl? Wo wollt Ihr leben? Liebt Ihr das Leben in diesem Haus mit allem drumherum? Wenn diese Fragen mit ja beantwortet werden und es sich finaziell wirklich ausgeht würde ich dort bleiben.

Und ein so toller Vermieter, der euch entgegenkommt ist auch GOLD wert! Es sind nicht alle Vermieter so entgegenkommend, das find ich super!

Wenn das Haus so groß ist besteht evtl. die Möglichkeit ein Zimmer an eine Studentin unterzuvermieten? Oder viellelicht gibt es andere Familienmitglieder (zB eine Oma oder Tante) bei denen es passen würde, dass sie bei euch mit einziehen? Dann würde sich etwas IM Haus ändern und finanziell wäre das auch eine Hilfe.

So oder so - ich wünsche Euch beiden viel Kraft :-) ganz liebe Grüße, Gitti

ich würde nicht umziehen. Sicher ist es hart wenn das Haus leer ist weil der Vater immer da ist. Aber weglaufen löst keine Probleme. ein Umzug ist daneben immer ein teuer Spaß und gerade wenn eurer Vermieter so nett ist (was wirklich außergewöhnlich ist!!) die Minute um 200 € zu reduzieren... 110 m² für 600 € und 77m² für 630 €. - eigentlich sprechen die fakten schon für sich.

Was hätte dein Vater denn gesagt? Verdängt mich und zieh in die kleinere, teurere Wohnung? Wohl kaum. Eher lebt euer Leben weiter, nur vergesst mich nicht und denkt einfach ab und zu an mich (z.b. wenn ihr meine alte Kaffee Tasse seht etc.) in dem Haus sind auch viele SCHÖNE Erinnerungen, die an schöne Zeiten erinern. Wollt ihr sowas wirklich aufgeben?

Zunächst mein Beileid zum Verlust des Vaters,

Ich fürchte, die Entscheidung kann Euch keiner abnehmen.

Ein Umzug kostet immer Geld. Man weiss auch nicht, wo man da hinkommt. Wie werden die Mitmieter sein, wie die Hausverwaltung, wie das direkte Umfeld (Einkaufen, Nahverkehr u.ä.) In welche Etage müsste man ziehen-

Andererseits wird der Vater/ Mann in dem Haus immer gegenwärtig sein - aber ist das so schlimm? Oft sind es die guten Erinnerungen, die man immer wieder sieht. Man kennt den Vermieter, weiss um die tatsächlichen Vorzüge der Lage etc.

Was passiert eigentlich, wenn Du mal jemanden findest und Dein elterliches Haus verlassen willst. Auf eigenen Füßen stehen oder eine Familie gründen willst. Oder die Mutter findet mal jemanden. Was ist, wenn die Mutter älter wird und sich nicht um das Haus kümmern kann?

Ihr steht da vor einer wirklich schwer lösbaren Frage, die nur Ihr zwei für Euch beantworten könnt.

Ich wünsche EUch alle Kraft für die Entscheidung

Es kommt hauptsächlich darauf an, ob man sich alles noch leisten kann. Auch wenn die Vermieterin um 200 euro mit der Miete runter geht, ist es noch viel zu teuer, da das Einkommen deiner Mutter viel zu gering ist. Auch die kleinere Wohnung ist zu teuer. Vielleicht sind momentan noch Reserven vom Vater seinem Einkommen vorhanden, aber auch die halten nicht ewig und ihr müsstet früher oder später entweder ausziehen oder Schulden machen. Was nicht geht, geht eben nicht und man kann immer wieder neu anfangen. Sucht euch was leistbares, bevor alles überhand nimmt.

das sind 'nur' € 200 Unterschied, aber im Jahr sind es € 2400. Außerdem sind die Nebenkosten (Heizung, Strom etc.) in einer Wohnung viel geringer.

Das Problem ist auch das Einkommen Deiner Mutter. Da wird es große Probleme bei 2 Personen und 110 m² Wohngeld zu bekommen.

Ich habe schon sehr lange ein eigenes Haus,habe einmal den Fehler gemacht,und bin in eine Eigenzumswohnung gezogen.Nach 10 Jahren habe ich die Wohnung wieder verkauft,da sich das Publikum so sehr verschlechtert hat.Ich habe noch mein Geld wiederbekommen.Danach ist der Preis um 35 Tausend Euro Gefallen.Ich würde nie wieder mein Haus verkaufen.

Ich würde nicht umziehen. Ihr müsstet Euch von vielen Dingen trennen, die Euch wichtig sind. Und Neu-Anschaffungen sind immer notwendig, wenn man umzieht. Die Kosten, die ein Umzug mit sich bringt, würde ich eher in die Neugestaltung des Hauses investieren. Ein Neu-Anfang ist sehr gut mit einer Total-Veränderung machbar. Der Schmerz um den Vater würde Euch ohnehin auch in die neue Wohnung begleiten.

110 qm kann man putztechnisch zu zweit leicht bewältigen. Wichtig sind allerdings die Heizkosten. Das ist natürlich ein Argumten, weil 77 qm evtl. billiger zu heizen sind. Ich schreibe "evt.", weil man nicht weiß, wie die neue Wohnung beschaffen (isoliert) ist.

Auch kann es sein, dass Ihr Euch in der Umgebung nicht wohl fühlt. Unfreundliche Nachbarn und sonstiger Stress entpuppt sich meist leider erst nach dem Einzug.

ein großes Haus oder ne Wohnung die um nen Viertel kleiner ist, für den GLEICHEN Preis...

von der Kaltmiete her bestimmt. Aber die Nebenkosten unterscheiden sich bei beiden Alternativen vermutlich sehr erheblich.

Ne die Kaltmiete ist weniger, aber insgesamt, also warm beläuft sicht beides auf ca. 600 Euro.

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Dass mit deinem Vater tut mir leid frag doch mal deine freundin ob deine Mutter und du ne zeit lang bei ihr wohnen kann bis deine Mutter mehr Geld hat und deine Mutter kann von den 400€ ja 100€ oder so der Mutter von deiner Freundin geben klingt vielleicht komisch könnte aber helfen.

du redest etwas ungeordnet.

sprichst von einem mietshaus und gleichzeitig von "eurem mieter".

aber das ist ja auch egal und die entscheidung deiner mutter, die hat sicherlich das haus geerbt.

sie sollte sich anwaltlich beraten lassen, hier kann mann keinen guten rat geben, wie auch, ohne die genauen umstände zu kennen.

wo rede ich ungeordnet? Wir wohnen hier in dem Haus zu miete, dementsprechen kann meine Mutter da auch nichts erben.

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nimm das größere

außerdem entscheidet deine mutter

meine mutter lebt auf 130qm und mit 1500qm garten alleine, bringt sie auch keiner zum umziehen

das ist auch nicht unbedingt gut, alte leute aus ihrer vertrauten umgebung reißen

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