Umwandlung in Kapitalebensversicherung

4 Antworten

Die Versicherung wird vermutlich die Risiko-Leben beitragsfrei stellen bzw. Sonderkündigung ermöglichen und dafür einen neuen Vertrag machen. Eine Risiko-LebenV ist genauso wie jede Sachversicherung zu sehen: Geld bezahlt - nicht in Anspruch genommen - aber die Sicherheit gehabt, dass man im Schadenfall Geld bekommt. Die KapitalV ist eigentlich eine zweiteilige ANgelegenheit, mit einem Versicherungsteil und einem Kapital-/Sparteil. (Grob ausgedrückt.) Genaues weiß da der Versicherungsfachmensch Deines Vertrauens!

Hallo. Ich schließe mich hier den Ausführungen von VersBerater an, auch, wenn ich selber Makler bin und von Provisionen lebe. Ich finde es nicht schlimm Provisionen zu erhalten und ich kann auch nicht verstehen, warum darüber immer so schlecht berichtet wird. Man muss es dem Kunden erklären, aber richtig.

Im Bereich der RisikoLV gibt hinreichend Tarife, die sicherlich wesentlich günstiger sind, als der Beitrag, den du hier genannt hast. Außerdem macht es überhaupt keinen Sinn einen Risiko Tarif nun abzuändern. Es gibt Tarife, die dir über die gesamte Laufzeit einen kalkulierten Nettobeitrag garantieren. Hier gibt es auch keine Überschussdeklaration, die einem Kunden unter Umständen zum Verhängnis werden könnten. Du bekommst von Anfang an einen Beitrag genannt und diesen zahlst du bis zum letzten Tag.

Ein Beispiel: Ein 37jähriger Mann, Nichtraucher, 150.000 € bei Tod, Laufzeit bis Alter 67, also 30 Jahre zahlt im Jahr 237,27 €. Dieser Beitrag ist über die gesamte Laufzeit garantiert bis zum Ende. Bruttobeitrag gibt es nicht, aber eben auch nicht viel Provision für den Makler :-)

zum Vergleich. Ein 27 jähriger zahlt hierfür 95 € im Jahr, er ist aber auch 10 Jahre jünger. Und bei 95 € im Jahr, was soll da bitte an Provion fließen? nur mal so als Ergänzung.

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Hallo, man sollte heute grundsätzlich mal die reine Risikovorsorge von Sparvorgängen trennen. So gesehen wäre die Umwandlung also nicht unbedingt zu empfehlen.

Zuerst musst Du Dir im Klaren sein, ob Du die feste Todesfallsumme als Grundlage für die Kapitalversicherung haben willst, oder die jedes Jahr sich ändernde mit den Überschüssen. Mit dem mtl. Beitrag bezahlst Du 2 wesentliche Faktoren: a) Das Todesfallrisiko und b) die Verwaltungskosten/Provisionen/Courtage des Vertrages.

Auch eine Kapitalversicherung besteht aus diesen beiden Faktoren, hinzu kommt nur noch der Sparfaktor. Und die Höhe des Sparbeitrages hängt eben ausschließlich davon ab, wieviel Du am Ende der Vertragslaufzeit zzgl Zins und Zinseszins wieder ausbezahlt haben möchtest.

Damit erklärt sich, warum man Risiko von Sparen trennen sollte. Denn sparen kann man heute auch auf vielfältige andere Art und Weise.

Hier kann man aber keine allgemeingültige Regelung von sich geben, da jedes Unternehmen unterschiedlich kalkuliert und es ganz präzise davon abhängig ist, wieviel Geld Du sparen kannst/willst. Bei Vertragsänderungen ist die Zusammenlegung dieser Faktoren ebenfalls kompliziert, weil man die beiden Arten schlechter voneinander trennen kann. Ich kann Dir hier nur eine ganz neutrale Beratung empfehlen von Leuten, die auch in keiner Art und Weise von der Versicherungswirtschaft wirtschaftlich durch Provisionen oder Courtagen abhängig sind.

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